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	<title>Welterleben Zum Praktikum nach Ghana</title>
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	<description>Lernen Lernen und in eine andere Kultur eintauchen</description>
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		<title>Welterleben Zum Praktikum nach Ghana</title>
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		<title>„Und, wie wars?“</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 12:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leakonrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein letztes Hallo nach Deutschland,   sorry, ich bin auf die letzten Wochen hin etwas schreibfaul geworden und darum ist dies nun der letzte Blogeintrag mit dem Versuch mein Praxissemester hier in Ghana in ein Fazit zu packen: Ein Versuch &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/02/15/%e2%80%9eund-wie-wars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=803&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein letztes Hallo nach Deutschland,  </strong></p>
<p>sorry, ich bin auf die letzten Wochen hin etwas schreibfaul geworden und darum ist dies nun der letzte Blogeintrag mit dem Versuch mein Praxissemester hier in Ghana in ein Fazit zu packen:</p>
<p>Ein Versuch deswegen weil in den vergangenen sechs Monaten so viel passiert ist, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Ich kann nicht sagen ob das halbe Jahr „gut“ oder „schlecht“ war, denn es war sicherlich beides. Es waren glückliche sowie traurige Momente, ich war frustriert, hilflos, orientierungslos aber auch motiviert, interessiert und einfach nur glücklich hier zu sein.</p>
<p>Mit dem Verlauf meines Praktikums bin ich soweit ganz zufrieden: Ich hatte meine Aufgaben und konnte bzw. musste selbst testen was geht und was nicht geht. Man muss sich hier in Ghana seine Arbeit auf jeden Fall selbst suchen, denn da kommt niemand, der einen einführt und sagt was zu tun ist.</p>
<p>Mit Sicherheit machten mir die Kommunikationsprobleme am meisten zu schaffen. Mit der „richtigen“ Sprache ist man den Menschen doch gleich ein Stück näher und so konnte ich mich mit den Kids leider nicht so unterhalten oder Dinge durchführen wie ich es gerne getan hätte. Das waren dann genau die Momente in denen ich mich einfach hilflos fühlte oder sogar von mir selbst enttäuscht war weil ich mehr von mir erwartete und auch wusste, dass ich es kann aber es halt trotzdem nicht hinbekam. Aber man lernt ja glücklicherweise auch aus negativen Erfahrungen…                                                                                                                        Doch es gab natürlich auch ganz viele schöne Momente. Vor allem wenn ich nach einer Unterrichtsstunde in lachende und glückliche Kindergesichter blickte war der ganze Stress gleich wieder vergessen. Ein Moment der mir wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird: Ein kleines Mädchen kam zu mir, nachdem ich in der Pause eine Spritzpistole in die Hand nahm um die Kinder damit nass zu spritzen, schaute mich mit großen Augen an und sagte einfach nur: „Thank you, Madame Lea“. Solche Kleinigkeiten hören sich für uns total banal an sind für die Kinder hier aber nicht selbstverständlich und schon eine kleine Bereicherung ihres Alltages. Hier lernt man auf jeden Fall wieder sich über kleine Dinge zu freuen!</p>
<p>Natürlich habe ich auch außerhalb meines Praktikums viel erlebt und einiges von Land und Leute mitbekommen und ich muss sagen, dass ich auf lange Sicht gesehen Schwierigkeiten hätte in Ghana zu leben.                                                                                                                                                      Mit der Sonderstellung die man als „Weißer“ in Ghana hat könnte ich mich nicht abfinden. Man fällt einfach überall auf und kann nicht einfach durch die Straßen gehen ohne angesprochen zu werden. Als ich mal mit einer ghanaischen Lehrerin in der Stadt war um etwas einzukaufen meinte sie zu mir am Abend, dass sie froh sei in Ghana schwarz zu sein. Es wäre ihr zu anstrengend immer aufzufallen, angesprochen zu werden und immer nett lächeln zu müssen. Ein weiteres Problem wäre für mich die Tatsache, dass jeder mit dir befreundet sein möchte aber das wohl eher um irgendwann mal in Europa zu landen als aus Interesse an deiner Person. Aus diesem Grund ist es echt schwierig Beziehungen aufzubauen und Freundschaften zu schließen.</p>
<p>Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich mit dem „einfachen Leben“ Ghanas so gut zu recht komme. Ich denke ich habe in Ghana, zumindest aus europäischen Augen betrachtet, viel Armut gesehen, jedoch wenig Elend. Natürlich gibt es auch in Ghana Menschen, die absolut nichts haben, aber diese Probleme haben wir auch in Deutschland und das wird leider immer wieder vergessen…                                                             Der ghanaische Standard liegt definitiv weit unter dem deutschen und die Menschen haben einfach viel viel weniger Geld als wir. Jedoch geht es den meisten größtenteils mit den (wenigen) Dingen die sie besitzen gut, da auch die Lebenserhaltungskosten in Ghana sehr gering sind. Auch wenn oft kein Strom und fließend Wasser vorhanden ist sind die Menschen nicht am verhungern und sie haben zumindest so viel Geld um sich und ihre Kinder ausreichend zu ernähren. (Ich habe übrigens zugenommen! <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1306902753g" alt=";)" />                                                            Für einen gewissen „Luxus“ bleibt allerdings nichts übrig.</p>
<p>Braucht man diesen „Luxus“ nun oder nicht?</p>
<p>Es gibt noch viele Themen, die hier angesprochen werden könnten jedoch beende ich an dieser Stelle meinen Bericht und ziehe als Fazit, dass ich dieses halbe Jahr in Ghana mit den Höhen und Tiefen als Bereicherung und Erfahrung sehe, die ich nicht mehr missen möchte.</p>
<p>Ich hoffe hiermit ist die eine oder andere „und, wie wars?“-Frage beantwortet! <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1306902753g" alt=";)" /></p>
<p>Diesen Freitag werden wir Denchemouso verlassen und haben noch zwei Wochen Zeit zum Reisen. Um das Wetter noch richtig zu genießen, bevor es wieder ins kalte Deutschland geht, zieht es uns nochmal an die Küste.</p>
<p>Obwohl der Abschied schwer fallen wird freue ich mich doch sehr auf Deutschland, denn eine Sache ist mir klar geworden: Zuhause ist es einfach am Schönsten!</p>
<p><strong>Danke für das fleißige Lesen meiner Berichte, hat mich gefreut!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sehen uns in gut zwei Wochen,</p>
<p>Lea</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/803/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=803&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>07. 02. 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 15:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakobgh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Blogg wird wohl einer der ganz kurzen Sorte. Aber ich sitze gerade im Internetcafe und die Chance muss man natürlich ausnutzen. Also am Freitag ging es mir irgendwie schon wieder nicht so gut, in der Schule gab es nichts &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/02/07/07-02-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=794&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blogg wird wohl einer der ganz kurzen Sorte. Aber ich sitze gerade im Internetcafe und die Chance muss man natürlich ausnutzen. Also am Freitag ging es mir irgendwie schon wieder nicht so gut, in der Schule gab es nichts zu tun also bin ich spät aufgestanden und dabei ist es den ganzen Tag eigentlich auch geblieben. Ich hatte leichte Halsschmerzen und ein bisschen Husten und das wurde den Abend über, den wir mal wieder in der einen oder anderen Bar verbracht haben auch nicht gerade besser. Am nächsten Morgen hatte ich ziemlich schlimme Halsschmerzen, das war aber weniger das Problem, als dass ich keine Stimme mehr hatte. Das hält auch noch bis heute an, was echt nervt. Heute ist es schon besser. Ich habe aber immer noch Halsschmerzen und Husten. Am Samstag habe ich deshalb dann abends nichts mehr gemacht. Wer hätt’s gedacht? Am Sonntag genauso wenig wie sonst auch gemacht. Am Montag, also gestern habe ich dann mal mein Zimmer aufgeräumt und ordentlich sauber gemacht. Das war auch echt nötig weil immer noch Teile von meinem Reisegepäck auf dem Boden lagen. Von dem Reisegepäck von vor etwa einem Monat. Nunja. Heute bin ich dann relativ früh aufgewacht aber Konrad wollte dann noch kurz Weißwäsche waschen, daraus wurde dann aber nichts und irgendwann bin ich dann eben ins Internetcafe gewandert. Jetzt sitze ich hier und sollte mir mal endlich Gedanken machen was ich so nach meinem Ghanaaufenthalt machen will. Studieren, arbeiten oder einfach doch auswandern weil das Reisen so schön war? Man weiß es nicht und aus dem Grund sollte ich jetzt mal hier Schluss machen und mich auf das Wesentliche konzentrieren. Als wäre ich da jemals gut drin gewesen… <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Grüße aus Ghana, Jakob.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/794/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/794/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=794&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>letzte Nachricht aus Ghana</title>
		<link>http://welterleben.wordpress.com/2012/02/04/letzte-nachricht-aus-ghana/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ghanaverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Eva, Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Primary School Tanaso]]></category>

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		<description><![CDATA[„Verabschiedet euch auch ganz bewusst von eurem alten Ich, wenn ihr geht. Ihr werdet als anderer Mensch zurückkommen.“ Ich weiß jetzt, was mit diesem Satz gemeint ist. Es ist jetzt 5 Monate her, da ich den ersten Bericht geschrieben habe. &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/02/04/letzte-nachricht-aus-ghana/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=789&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Verabschiedet euch auch ganz bewusst von eurem alten Ich, wenn ihr geht. Ihr werdet als anderer Mensch zurückkommen.“</p>
<p>Ich weiß jetzt, was mit diesem Satz gemeint ist. Es ist jetzt 5 Monate her, da ich den ersten Bericht geschrieben habe. Und nun ist es an der Zeit meinen letzten Bericht aus Ghana zu schreiben.</p>
<p>Natürlich werde ich in gewisser Weise immer noch eure Eva sein, doch hat sich manch Ansicht, manches Verhalten und Denken, sowie mein Auftreten verändert (und zugegebenermaßen mein Gewicht auch <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ). Meine Arbeit hier war oft sehr frustrierend und langweilig und hat mich doch enttäuscht. Ich selber habe schnell herausgefunden, dass ich nicht damit klar komme als eine Befehls gebende Person zu agieren, vor allem, weil meine Schüler doch etwas älter als erwartet waren und ich somit meist gleichaltrig war. Um doch etwas sinnvolles zu tun zu, hatten wir viel versucht zu starten, was alles den Bach runter ging. In Ghana funktioniert eben nicht jeder und alles so wie man will. Auch unser Bibliotheksprojekt hat nun ziemlich spät erst gestartet, dazu aber später noch. Das alles war sehr enttäuschend für mich und hat mich oft sehr heruntergezogen. Daneben hatte ich noch mit Themen wie mit dem Schlagen oder meiner Gastfamilie zu tun, die es mir auch nicht immer leicht gemacht haben.</p>
<p>Doch gerade diese Situationen haben mich hier geprägt und haben mich weiterentwickelt. Meine Standpunkte sind immer deutlicher geworden, meine Wünsche und Ziele hatte ich immer deutlicher vor Augen. Ich habe gelernt meine Meinung, wie sie auch sein mag, selber zu akzeptieren und auf meine Bedürfnisse zu achten, habe gelernt in mich zu hören und mich zu verstehen. Und das ist meiner Meinung nach das wichtigste an diesem Aufenthalt gewesen! Ja, ich komme als eine andere zurück und ich bin unendlich glücklich dieses knappe halbe Jahr in Ghana gewesen zu sein.</p>
<p>Es war auch eine unheimlich bereichernde Zeit, eine Zeit voller Spaß und  Entdeckungen, voller Freude, Erkenntnis und Erlebens. Ich habe viel gesehen, erlebt, gelacht, auch mal geweint, Freunde gefunden und Menschen kennengelernt. Ich würde diese Erfahrungen nie wieder hergeben wollen und empfehle das wirklich jedem jungen Menschen weiter. Egal wie schwer es manchmal war und wie sehr ich manchmal nach Hause wollte, das gehört eben dazu.</p>
<p>Ja, dann ist es für mich auch mal an der Zeit zu danken. (Vorsicht lange Liste&#8230; Ich danke gerne <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Ich danke zuerst einmal meinen Eltern, die diesen Aufenthalt erst für mich möglich gemacht haben. Danke Papa, dass du mit mir so viel recherchiert hast, mich bei der Suche so gut Unterstützt hast und dass du mich immer wieder neu angetrieben hast. Ich würde wohl ohne dich nicht hier sitzen. Und danke, dass du an meinem Geburtstag da warst. Im Nachhinein find ich es lustig, wie du mit den Rastas hier getanzt hast <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Danke Mama, dass du mich immer unterstützt hast, dass du mir Mut gemacht hast und dass du so viel Geld fürs telefonieren ausgegeben hast! Ich schätze das sehr, dass du immer für mich da bist!</p>
<p>Ich danke meinen Großeltern, die mich so lieb und so oft über alles informiert haben, mich auch unterstützt haben, mir ganz liebe Briefe, Postkarten und Emails geschickt haben. Danke euch für alles!</p>
<p>Dann danke ich meinen lieben Freunden, die sich so sehr um mich gekümmert und mich unterstützt haben und den Kontakt trotz dem Stress in der Schule, Studium oder Arbeit aufrecht gehalten haben. Danke für eure Unterstützung und für eure Infos aus Deutschland! Danke Lea, Paddy, Dani, Kellya, Lilo, Leo, Niki, Sari und all den anderen!!!</p>
<p>Ich danke meinen lieben Leuten hier, es decir Lea, Sabine, Philipp, Dennis, Konrad und Jakob. Ohne euch wäre ich wohl manchmal verzweifelt (obwohl&#8230;. mit euch auch manchmal&#8230;;) )! Ihr habt diesen Aufenthalt mit gestaltet und so unvergesslich gemacht. Ich denke nur an die ganzen Ausflüge, an die Ferien und an die Abende, die „Tagesreisen“ nach Adum/Kedetja, das zusammen rumhängen oder arbeiten. All das war doch eigentlich ein rießen Spaß. Ich sage nur: Wir sind unheimlich gewitzt!!</p>
<p>Danke natürlich an meine Gastfamilie Abena, meine Ma, Effe, meine Sister und Kwabena, mein Kumpel <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ! Danke für das Zimmer, das Essen, die Sorge, die Geduld mit mir und die Möglichkeit in einer ghanaischen Familie zu leben! Es war irgendwie eine sehr schöne Zeit.</p>
<p>Dann danke ich den Lehrern, die auch ihren Teil beigetragen haben, ob nun in Auseinandersetzungen, Vergleichen oder Gesprächen über Religionen und Gewohnheiten. Von den Lehrern habe ich eine Menge mitgenommen. Danke Felicia, Kossi, Vincent, Victoria, Pat, Eva, Stephen, Esther und und und&#8230;</p>
<p>Ich danke den Leuten an der GGS, mit denen ich auch ziemlich schöne Zeiten und Ausflüge hatte. Als allererstes mal Harriet mit Sewaa! Dann natürlich Martin, Sark, George und Millicent.</p>
<p>Und dann danke ich noch all den Menschen, die meinen Aufenthalt hier mitgestaltet haben. Meine ghanaischen Freunde Richard, Jaffaru, George, Richard (II), Erik meine Nachbarin Ama (Mepe wo!), die netten Friseusinnen von Gegenüber, meine Bananenfrau, meine Kiddies hier, meine lieben Schüler, die Verkäuferinnen an der Schule, die Menschen auf meinem Weg, die mich kennen, der coole Rastamann aus Cape Coast, mit dem ich sehr lange lustige Gespräche hatte, mein Sandwitchmann im Oasis, Bob und Francis von der Green Turtle Lodge, Frank, Harry, meinen Privatautofahrer, die ganzen coolen Verkäufer von dem kulturellen Shop, vor allem Piedro und meine „Mama“, die zwei vom Postoffice („I know you already. Your number is nine zelo zelo four“) und und und&#8230;</p>
<p>Und dann noch den ganzen Obrunis, die hier mitgestaltet haben. All die Volunteers, die ich hier kennengelernt habe, Mäxchen, Nico, Peter, Sarah, Barbara, Katie, Yorda, Severin, Jenny, Jenny, Martina, Paulina, Nicole und all die die ich flüchtig kennengelernt habe. Die Leute, die ich auf Reisen kennengelernt habe, Gary, mein lieblings Australier, Jaqueline aus Deutschland mit Sidney (die ich unbewusst dazu gebracht habe den ersten Brief ihres Lebens zu schreiben, mit 5 Jahren), Ali und Mirko vom Oasis, Roger und Carmen aus Holland, Sarah aus Wales, Jesse aus Kanada, die zwei netten Damen aus England, Amber aus Holland, Anette und Dennis ebenfalls aus Holland, Volker aus Deutschland mit seiner ghanaischen Frau Tigri und und und.</p>
<p>Ich danke natürlich auch all denen, die meinen Blog gelesen haben, mich seelisch unterstützt haben und immer für mich ein offenes Ohr hatten. DANKE!</p>
<p>Zum Schluss Danke ich natürlich noch dem Deutsch-Ghanaischem Freundschaftskreis, die mich genommen haben, mir die Chance gegeben haben, mit mir einige Problemchen hatten und doch mir ein unvergessliches Erlebnis möglich gemacht haben. Danke!</p>
<p>Ich verlasse Ghana am Mittwoch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das weinende Auge sieht die schöne Zeit und die lieben Menschen, die ich jetzt verlasse. Der Abschied hier wird wohl doch ein wenig härter, da ich ja nicht sicher weiß, wann und ob ich mal wieder zurückkomme.</p>
<p>Das lachende Auge sieht aber all die lieben Menschen, die in Deutschland auf mich warten. Außerdem all die Sachen, auf die ich mich so sehr freue. Angefangen mit einem Käsebrot, über einen guten Kaffee am Morgen, eine dicke Zudecke bis zum Klavier&#8230;&#8230;</p>
<p>In Deutschland wird es dann noch einen ausführlichen Bericht über das Eingewöhnen geben (was ich mir jetzt schon schwer vorstelle)  und natürlich einen Bericht über die Spenden, de bereits eingesetzt wurden!</p>
<p>Man sieht/hört/schreibt sich in Deutschland! Bis dahin, alles Liebe, Ich freu mich auf euch!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/789/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/789/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=789&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>02. 02. 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakobgh</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob, Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wollte mich mal wieder mit einem meiner Blogs melden. Also seit meinem letzten Blog vom Montag den 23. Ist nicht allzu viel passiert. Wie die Meisten die diesen Blog lesen wissen werden, haben wir ja eine Spendenaktion für eine &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/02/02/02-02-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=791&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte mich mal wieder mit einem meiner Blogs melden. Also seit meinem letzten Blog vom Montag den 23. Ist nicht allzu viel passiert. Wie die Meisten die diesen Blog lesen wissen werden, haben wir ja eine Spendenaktion für eine Schulbibliothek gemacht. Dieser Blog soll also hauptsächlich unserer Aktion gewidmet werden. Erst einmal will ich all denen danken die für unser Projekt gespendet haben! Wir haben am Montag erfahren, dass wir sehr wahrscheinlich ein Bücherregal für 100 Cedi durch „Beziehungen“ bekommen. Auf dem Konto waren zu dem Zeitpunkt etwa 500€, also 1.000 Cedi. Alle anderen Schreiner wollten für ein Regal mindestens 200 Cedi die wir nach ein paar Büchern nicht mehr gehabt hätten. Also war es gut, dass eine Freundin von Loszu zufällig auf einer Party einen Schreiner aufgetrieben hat der etwas für unsere Aktion übrig hatte (ein Libanese) und der sich dann bereiterklärt hat ein Regal für uns zu machen. Eigentlich wollten wir 9 Regale haben, dann ist uns aber wieder eingefallen, dass es bei einer Bibliothek eher auf die Bücher als auf die Regale ankommt und so haben wir uns jetzt auf drei Regale insgesamt geeinigt, womit wir dann noch 500 Cedi für Bücher haben. Also sind wir, Eva, ihre Gastmutter, Konrad und ich,  am Mittwoch in die Stadt gefahren und haben etwa 10 Bücherläden abgeklappert und alle möglichen Bücher gekauft. Von Schulbüchern die den Lehrern als Unterrichtsmaterial dienen sollen,  Lernbücher die die Kinder sich ausleihen können wenn sie etwas noch genauer wissen wollen (davon eher weniger, da wir dachten das macht eher wenig Sinn und ist eher für die hochmotivierten die sowieso schon an einer Privatschule sind…) und natürlich Geschichten in jedem Leselevel, das beinhaltet auch ganz einfache Bücher, fast schon Bilderbücher, für die ganz Kleinen und für die die noch nicht so gut lesen können. Konrad ist dann noch in der Stadt geblieben um Stoff für einen Bettbezug zu kaufen. Ich wollte das zwar auch machen lassen, habe mich an dem Tag aber leider nicht so gut gefühlt. Deshalb sind wir dann zu dritt zurück nach Tanoso gefahren wo wir die Bücher noch nummeriert haben. Am nächsten Tag sind Konrad und ich dann auf den Zentralmarkt gefahren weil Konrad zu wenig Stoff bekommen hatte und ich wollte mir auch einen Bettbezug aus den ghanaischen Stoffen machen lassen und außerdem noch einen Kapuzen-„Pulli“ aus irgendeinem bunten traditionellen Stoff. Ich dachte erst das sieht sicher bescheuert aus aber ihr werdet es ja bald selbst sehen wenn ich ein Bild hochladen kann. Später am Tag sind wir dann direkt zum Schneider mit einem von Konrads Bettbezügen aus Deutschland und unseren Stoffen im Gepäck. Für mein Kapuzenteil brauchte der Knilch allerdings auch noch eine Vorlage, obwohl er es drei Tage zuvor schon einmal gemacht hatte. Ich musste also am nächsten Tag nochmal hin. Der Chef von der Schneiderei ist ein echter Profi. Er hat eine Mode- bzw. Designschule besucht, dann aber abgebrochen weil er meinte, es nicht mehr nötig zu haben. Das meinten scheinbar auch die Kunden den jetzt hat er bereits etwa 10 – 15 Angestellte die für ihn die kleinen Arbeiten erledigen und er kümmert sich nur noch um die wichtigeren Sachen wie Anzüge und Aufträge.</p>
<p>Also am Freitag war dann schon Evas letzter Tag in der Schule, da sie Mitte nächster Woche mit Dennis wieder nach Deutschland fliegt. Beiden hat es zwar sehr gefallen aber beide hatten Gründe weswegen sie wieder in Deutschland sein wollten, das ist aber jetzt nicht Teil dieses Blogs. Am Freitag saßen wir also das letzte Mal alle drei zusammen im Lehrerzimmer und haben uns wieder einmal mit den Lehrern unterhalten, Bananenbrot gegessen und getan auf was man eben sonst noch so kommt. Ich bin dann aber bald wieder abgehauen weil ich noch zum Schneider musste. Danach bin ich dann mal wieder im Internetcafe in der Uni gewesen. Dort habe ich dann versucht mich mal endlich für ein Studium zu entscheiden oder zumindest gründlich darüber zu informieren. Der Studientest hat mir prophezeit, dass ich mit meinen Interessen eigentlich gar kein Studium bräuchte was mich dann so entmutigt hat, dass ich das erst mal bleiben lassen habe. Was wir am Abend gemacht haben kann man sich wahrscheinlich schon denken: wir haben uns mit den Leuten aus Denkyemouso getroffen und allesamt den Abschied von Eva und Dennis in einer Bar begossen. Danach haben wir einem Trotro ganze 20 Cedi dafür gegeben, dass es und nach Bantama fährt. Wir waren 10 Leute, es hat sich also schon gelohnt. Da haben wir dann all die anderen getroffen mit denen wir sonst so ausgehen, also die Leute von Loszu. Das ging dann bis spät in die Nacht so weiter. Am Samstag haben wir eigentlich ziemlich wenig gemacht, außer am Abend, da bin ich dann nochmal mit den Leuten von Loszu weggegangen. Als ich dann um halb vier Uhr morgens nachhause gekommen bin, ist der Gastvater ganz aufgeregt aus dem Haus gestürmt gekommen und erst als er mich gesehen hat, hat er mir gesagt, er dachte er hätte einen Dieb beim Einbruch erwischt… uuups. Peinlich… Am Sonntag wollte ich eigentlich waschen, habe es dann aber doch irgendwie verdrängen können. Wer mich kennt weiß, dass ich darin wirklich ein Meister bin… Am Montag habe ich immer noch nicht gewaschen, ich musste ja in die Schule gehen und am Nachmittag war es dann viiiiel zu heiß. Am Dienstag habe ich mir dann vorgenommen, weil es so viel Wäsche war, mir den ganzen Tag zum Waschen frei zu nehmen. Dann habe ich versucht die Waschmaschine die wir zwar besitzen aber nie gebrauchen in Gang zu bekommen. Da wir kein fließend Wasser haben muss man wie ich gehört hatte, einfach Wasser da rein schütten wo normalerweise das Waschmittel reinkommt. Da das Wasser aber auch nicht abfließen kann (wohin auch?) muss man den Schlauch wo das dreckige Wasser rauskommt in einen Eimer hängen den man dann immer mal wieder in den Garten kippt. Das ist ein ganz schönes Heck meck. Aber es lohnt sich dergestalt, dass die Wäsche, die man mit der Hand zu säubern nicht imstande ist, endlich mal wieder sauber wird. Ich liebe verschlungene Sätze, auch wenn das nicht in den sonstigen Wortfluss passt. Dumm war dann nur, dass am Mittag, also kurz nach der ersten Maschine der Strom ausgegangen ist. Wir hatte mal wieder nicht genügend Stromcredits. Das hatte sich also nicht so wirklich gelohnt. Aber als dann die Gastmutter nachhause kam hat sie den Strom irgendwie wieder angemacht und ich konnte noch eine Maschine waschen. Die Weißwäsche habe ich nicht mehr hingekriegt aber nur weil die Leine schon voll war. Am Abend gab es dann Fufu und in der Nacht Bauchschmerzen für mich. Am nächsten Morgen hatte ich dann Durchfall, Husten und immer noch Bauchschmerzen. Also bin ich noch einen Tag zuhause geblieben. Heute bin ich wieder in die Schule gegangen, habe angefangen diesen Blog zu schreiben, habe die Bücher die schon vor unserer Zeit für die Bibliothek vorgesehen waren inspiziert, alte Schulbücher ohne großen Wert. Am Mittag habe ich festgestellt, dass ich mich definitiv an dem Bananenbrot zum Frühstück überfressen habe und bis gegen halb zwei wieder nachhause gegangen. Jetzt habe ich schon wieder so einen langen Blog geschrieben, obwohl der doch jetzt mal kürzer werden sollte. Mist.</p>
<p>Na dann, Bis zum nächsten Mal, euer Jakob.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/791/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=791&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>countdown</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ghanaverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias, Friedberg]]></category>
		<category><![CDATA[Primary Denchemouso]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch  Nicht mal mehr vier Wochen bis zum Abflug nach Ghana, Zeit für einen ersten Eintrag hier. Die Vorbereitungen gehen so langsam zu Ende, noch letzte Arztbesuche machen, Dokumente zusammenstellen und das Visum einholen, dann sollte der offizielle Teil &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/01/29/countdown/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=785&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1317409745g" alt=";)" /></p>
<p>Nicht mal mehr vier Wochen bis zum Abflug nach Ghana, Zeit für einen ersten Eintrag hier.</p>
<p>Die Vorbereitungen gehen so langsam zu Ende, noch letzte Arztbesuche machen, Dokumente zusammenstellen und das Visum einholen, dann sollte der offizielle Teil erledigt sein. Dadurch, dass ich ja auch noch ne Zeit lang gearbeitet hab, war’s schon ganz schön Versicherungszeugs und so, also zum Teil dachte ich mir schon, ich such den Passierschein A38.</p>
<p>Die Gefühle, die jetzt so langsam aufkommen, sind natürlich schwer zu beschreiben. Man stapft hier im Schnee rum, lebt so wie immer und tut so, als wär nix gewesen, und in einem Monat soll man dann plötzlich für ein halbes Jahr in ein völlig fremdes Land fliegen. Die Unterschiede konnte ich mir gestern wieder schön bewusst machen, erst ein ernüchternder Stadionbesuch beim FCA und dann ein Sieg Ghanas beim Africa Cup gegen Mali mit zwei super Toren und stimmungsvollen Zuschauern (:</p>
<p>Die Gedanken und Gefühle so sind ja denk ich ganz normal für die Situation, aber ist trotzdem komisch. Man freut sich total drauf, aber zwischendurch kommen dann auch immer wieder plötzlich Zweifel und Bedenken hoch.</p>
<p>Ich versuch einfach, einigermaßen locker zu bleiben und die Zeit in Ghana offen und positiv anzugehen, dann, bin ich mir sicher, werd ich eine super Zeit dort haben, wahnsinnig viele neue Erfahrungen machen und ein tolles Land kennenlernen.</p>
<p>Den nächsten Eintrag gibt’s dann denk ich kurz vor Abflug, mal schauen, wie da dann das Stimmungsbild aussieht.</p>
<p>Bis dahin schöne Grüße und beste Wünsche!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/785/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=785&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>23. 01. 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakobgh</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob, Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende (dem 20. Januar) sind wir, das heißt alle von unserer Organisation, Nico und Max, nach Accra gefahren. Dort wollten wir alle zusammen am Freitag Party machen und am Samstag Eva in Accra treffen, die die ganze letzte Woche &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/01/23/23-01-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=779&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende (dem 20. Januar) sind wir, das heißt alle von unserer Organisation, Nico und Max, nach Accra gefahren. Dort wollten wir alle zusammen am Freitag Party machen und am Samstag Eva in Accra treffen, die die ganze letzte Woche mit ihrem Vater rumgereist ist und am Samstag Geburtstag hatte. Wir wollten erst mit einem der öffentlichen Busse fahren, die waren aber um halb drei schon alle weg. Also doch mit dem Trotro. Das hat uns natürlich weniger gefreut, besonders als wir mal unseren ungemütlichen Platz hatten. Nach fünf ein halb Stunden waren wir endlich da. Auf dem Weg hatten wir noch einen kleinen Unfall: ein entgegenkommendes Trotro hat einen riesigen Ballen mit Stoffen vom Dach verloren und dieser ist dann mit hundert Sachen in unser, auch etwa 100 km/h fahrendes Trotro geknallt. Gottseidank hat es nur den Frontscheinwerfer und nicht unseren Fahrer erwischt. In Accra sind wir dann zuerst in unser Hostel gegangen. Das wo wir beim letzten Mal übernachtet haben war leider schon voll also mussten wir mit einem Guesthouse direkt nebenan Vorlieb nehmen. Wir haben 3 Cedi mehr gezahlt und haben im Haus von einer ganz netten Frau geschlafen, die einfach zwei Zimmer mit jeweils ein paar Betten vermietet hat. Das Problem war nur, dass wir ein paar mehr als nur „einige“ waren und so mussten dann die zwei Mädels im Wohnzimmer auf dem Bett schlafen. Am Abend sind wir dann so von einer Bar zur anderen gezogen,  waren noch in einem „irish Pub“ der zwar von einem Inder oder so geführt wurde aber alles von dem Flair eines deutschen irish Pub hatte. Hinzu kam noch, dass wir wussten, dass am Freitag dort ein Elektro DJ auflegt. Um halb fünf waren wir im Bett.</p>
<p>Am nächsten Morgen waren dann alle entsprechend fit und wir haben ganz viel von Accra gesehen. Der Inhalt unserer Tour: Bread &amp; Egg Stand, Hotelzimmer. Wir haben allerdings auch noch das Hotel gewechselt und sind wieder in unser altbekanntes Hotel vom letzten Mal gegangen weil dort ein großes Zimmer frei geworden ist. Am Abend haben wir uns dann schon wieder fit für die Piste gefühlt und haben uns fertig gemacht um zum „Container“ zu gehen, eine kleine Ansammlung typisch ghanaischer Bar, also „Spots“ auf ghanaisch. Das sind meist entweder ganz einfache Hütten oder eben Container mit lauter Musik und, je nach Größe des Spots, einige bis ganz viele Plastikstühle und –tische. Direkt daneben gibt es einen der in Ghana sehr seltenen Sandwichstände. Also haben wir uns zuerst daran und später am Bier und anderen Dingen gütlich getan. Als Eva dann vom Flughafen kam wo sie ihren Vater hingebracht hatte musste sie, wie ausgemacht, für alle die Getränke zahlen. Das hört sich hart an aber es ist nicht wirklich teuer in Ghana eine Runde zu schmeißen, besonders nicht wenn man sich auf die billigeren Sachen beschränkt. An dem, ach ja an dem Abend davor auch, haben wir einen Typen getroffen dem wir letztes Mal schon von den Loszu Leuten vorgestellt wurden. Er kennt einfach viele Leute und so auch den einen oder anderen von der Organisation „Los zu Ghana“. Später sind wir dann auf seine Empfehlung noch in eine bessere (sehr viel bessere) Bar gegangen wo sie auch Elektro gespielt haben. Außerdem wurden wir von Marvin, dem vorhin beschriebenen Typen, einem weiteren Ghanaer vorgestellt. Dieser arbeitet am Flughafen und kann, sagt er zumindest, umsonst Gepäck für uns verschiffen. Das wäre zwar geil aber in Ghana kann man ja nie wissen. Auf jeden Fall bin ich dann schon gegen halb zwei mit einigen anderen nachhause gegangen und haben uns auf dem Heimweg noch angebratene Nudeln mit Ei und Würstchen geholt, eine Delikatesse die man in Ghana sonst eher nicht findet. Am Sonntag sind wir dann so gegen 10 Uhr morgens aufgebrochen, sind zur Trotro Station gefahren und wurden dort wieder mal enttäuscht: „Nein. Metro Mass Busse fahren am Sonntag keine nach Kumasi…“ Na toll. Wieder ins ein so unglaublich ungemütliches Trotro und fünf Stunden lang die viel zu langen Beine nicht bewegen, geschweige denn ausstrecken können. Hier habe ich dann auch einige Grundsätze zum Trotro fahren aufgestellt die vielleicht interessant sein könnten:</p>
<ol>
<li>Man nimmt das Trotro nur weil es so billig ist und man als armer Freiwilliger, der am Wochenende auch mal gerne feiern geht, kein Geld hat.</li>
<li>Man denkt sich bei jedem Trotro wieder: „Das ist das schlimmste Trotro was ich je hatte…“</li>
<li>Wenn man es irgendwie zustande bringt im Trotro zu schlafen, dann nur aus Langeweile und um die Zeit totzuschlagen, denn entspannend ist es nie. Denn wenn sich der Körper ausversehen doch einmal entspannt beschwert sich sofort der Nachbar.</li>
</ol>
<p>Am Sonntagabend haben Konrad und ich dann noch zwei Leute von Loszu getroffen und heute bin ich morgens dann in die Schule. Jetzt sitze ich im Internetcafe und schreibe diesen Blogg.</p>
<p>Das war’s, bis dann, Jakob.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/779/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=779&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>20. 01. 2012</title>
		<link>http://welterleben.wordpress.com/2012/01/20/20-01-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakobgh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo erst mal. Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr, ich hatte jedenfalls einen, dazu aber später mehr. Zuerst einmal will ich euch warnen. Dieser Blogg beinhaltet die Ereignisse von drei Wochen und zwar von drei &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/01/20/20-01-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=773&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo erst mal. Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr, ich hatte jedenfalls einen, dazu aber später mehr. Zuerst einmal will ich euch warnen. Dieser Blogg beinhaltet die Ereignisse von drei Wochen und zwar von drei Reisewochen, was das ganze ziemlich lang werden lassen wird. Dies ist ein Nachtrag dazu. Ich habe auf der Hälfte beschlossen diesen Blog wie ein Kurztagebuch aufzubauen und nur das wirklich wichtige einzubauen. Das startet dann ab dem 24. Dezember. Die Nummerierung ist, wie man sich schon denken kann, das Datum der Ereignisse. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Am 23. Dezember sollten also meine Eltern und mein Bruder gegen 8 Uhr abends in Accra ankommen. Das hieß für mich, dass ich mich nicht beeilen musste. Das dachte ich zumindest. Am 22., abends, hat dann ein Arbeitskollege aus Deutschland angerufen, der Ghanaer ist und zurzeit Urlaub hier macht. Wir haben uns also für den nächsten Morgen an der Busstation verabredet. Schon als ich, mit ein paar anderen Freiwilligen die mit mir im Taxi zur Station gefahren sind, ankam war ich etwas geschockt: Die Station war so proppenvoll, dass die Leute bis zur Straße anstanden und zweieinhalb Stunden allein für die Karten warteten um in die teuren aber luxuriösen VIP-Busse zu kommen. Da es aber schon etwa 11 Uhr war als wir (Mychael und ich) das herausgefunden hatten und ich weder Lust noch Zeit hatte fast 3 Stunden dazustehen, haben wir letztendlich ein Trotro nach Kasoa, einen Vorort von Accra, gefunden. Das Problem war nur, dass ich die ganze Zeit aufs Klo musste. Von Kasoa war es dann kein Problem nach Accra rein und zum Flughafen zu kommen. Ich hatte die Telefonnummer von einem Typen den Keykey (der Sohn des Gründers unserer Organisation) irgendwie kannte und der uns als Taxifahrer dienen sollte. Also rief ich ihn an sobald meine Familie angekommen war. Eine halbe Stunde später kam er dann auch vorbei und lehrte meine Eltern das Warten in Ghana. Im Hotel angekommen (nach ewigen Zeiten im Traffic von Accra um die Weihnachtszeit) wurde erst mal geschlafen. Am nächsten Morgen stand wie verabredet der Taxifahrer vor der Tür und hat uns schon gegen 6 Uhr morgens zu unserem „Beach Resort“ in der Nähe von Accra gefahren. Dieses war teuer aber genauso angenehm. Also haben wir den ganzen Tag am Strand entspannt und am Abend haben wir etwas Schönes zu Essen bestellt, es war ja auch der</p>
<p>24. Heiligabend. So kam es einem zwar überhaupt nicht vor, es war trotzdem schade als es mich auf einmal ganz krass erwischt hat. Ich habe mich ganz schwach gefühlt, mir war schlecht, ich hatte auf einmal garkeinen Appetit mehr. Auf dem Weg zurück ins Zimmer habe ich auf der Treppe zwei Pausen eingelegt weil ich nicht mehr konnte. Dann hatte ich die ganze Nacht Durchfall und Fieber.</p>
<p>25. Krank aufgewacht. 39° Fieber, Durchfall und dieses Schwächegefühl. War aber keine Malaria!</p>
<p>26. Strand, chillen. Extra noch einen Tag verlängert.</p>
<p>27. Früher Aufbruch nach Kumasi.  Mit dem Taxi nach Accra und von da mit dem VIP-Bus nach Kumasi. Familie besuchen, Rucksack beim Essen in einer Bar klauen lassen. Das verdirbt echt die Laune. Kamera, Sonnenbrille und Handy weg. Gewohnt haben wir in einem der edelsten Hotels. Unglaublich ungemütlich.</p>
<p>28. Umzug in neues Hotel. Das ganze Hotel für uns. Nette Atmosphäre. Mittags meinen ICT Lehrer treffen und mit ihm die Schule besichtigen, abends in der Ceci bar Rice balls gegessen. Leon wollte auch einen Anzug, also den Schneider über die Nummer  in meinem Anzug angerufen.</p>
<p>29. Morgens früh auf den Markt, Stoff kaufen, Markt zeigen, Schneider angerufen, Taxi geholt. Der Fahrer war ein Vollpfosten und hat es nicht gerafft. Irgendwann dann doch angekommen. Ich hole den Anzug dann ab und bringe ihn mit wenn ich wieder nach Deutschland fliege. Nummer von meiner Gastmutter vergessen, Direktorin von der Schule angerufen um die Nummer zu bekommen. Abends Fufu bei meinen Gasteltern.</p>
<p>30. Früher Aufbruch nach Cape Coast/ Takoradi. Leon und ich nach Cape Coast, Giselle und Werner nach Takoradi. Wir zum Feiern, die zum Entspannen.</p>
<p>31. Am Strand chillen, Abends das geilste Buffet, Feuerwerk und Party mit geiler Musik und jeder Menge cooler Leute.</p>
<p>1. Alle verkatert, chillen am Abend noch ein Bier. Phillip hat vergessen, dass er, nach dem Aufstehen auf der Liege gewesen ist.  Am Morgen sind dann die meisten gegangen.</p>
<p>2. Manche sind in den Kakum Nationalpark gegangen, Leon, ich und ein paar andere haben den Tag am Strand verbrach. Morgens Bread &amp; Egg mit Laughing cow. Am Abend gab‘s ein zweites Silvester mit viel Bier und einem zweiten Feuerwerk. Danach schwimmen mit Ali (dem Besitzer der Lodge) und um 5 nochmal mit Max.</p>
<p>3. Weniger fit am Mittag dann Mutti und Vati im neuen Hotel treffen und dann wieder im Oasis essen gehen.</p>
<p>4. Morgens das Cape Coast Castle angeschaut, dann zu einer  Lodge im Dschungel mit (anscheinend) 40 großen Krokodilen.</p>
<p>5. Früh morgens mit dem Metro Mass Bus Richtung Accra zu Till&#8217;s Beach Resort aufgebrochen. Da dann den ganzen Tag noch entspannt und am Abend noch ein schönes Abschlussessen gehabt.</p>
<p>6. Mittags los, Taxi kam nicht, Leon gestresst, neues Taxi über das Hotel bestellt. Hat alles noch gut geklappt. Abschied am Flughafen und dann alleine mit dem Taxi durchs nächtliche Accra. Absteige. Krank (Erkältung), schlaflos (bis um 1 hat die Musik gespielt, in meinem Kopf dann weiter bis 3), Scheiße.</p>
<p>7. Morgens noch kränker aufgewacht. Malaria? Lab gesucht. Sabine &amp; Phillip abgeholt. müde durch Accra gehirscht. Abends Nico, Mirja Jules getroffen Mirja kam etwas später da sie den Metro Mass genommen hat. Danach sind wir noch kurz ins Chicken Inn gegangen, ein Fastfood Lokal mit Parkeinweiser. Danach ins Bett in einem passablen Hotel mit Siebener Schlafräumen für 7 Cedi pro Person.</p>
<p>8. Gegen halb 10 (Chillergruppe) aufgestanden, nach Hohoe, ein größeres Dorf in der Voltaregion, gefahren und da am frühen Abend angekommen. Häuslich eingerichtet, manche haben für alle was zu essen geholt und dann wurde in der nächsten Bar etwas gegessen und getrunken.</p>
<p>9. Am nächsten Morgen wieder erst gegen 9 aus dem Bett und direkt weiter zu den Wli Waterfalls. Auf dem Weg das 2. Mal im Melcom, einem Supermarkt mit westlichen Produkten, gewesen. Tütensuppen und Mangosaft gekauft. Vom Hotel in der Nähe der Wasserfälle los. Mirja und Emmi sind nicht mitgekommen. Der Rest hat eine Wanderung im 45° Winkel gemacht. 2 Stunden hoch, 2 Stunden runter. Nassgeschwitz wird man auch nicht gesund. Am Abend eine Suppe gemacht und dann noch Nudeln bestellt. Dann noch Bier.</p>
<p>10. Die Rechnung am nächsten Morgen belief sich auf 30 Cedi allein für&#8217;s Essen allein für mich. Dann ewig auf ein Taxi oder ein  Trotro oder was sonst noch in diesem Fleckchen verkehren soll. Erst wollten wir zu noch weiteren Wasserfällen. Dann hatten  wir wegen erneut spätem Aufstehen keine Zeit mehr. Taxi nach Hohoe, dann in das Dorf in der Nähe vom Volta. In der Lodge gewaschen. Die Anderen sind noch an den Volta. Ich hatte noch zu tun und Nico wollte noch telefonieren. Also die Anderen zum Essen und Trinken in einem &#8220;Restaurant&#8221; getroffen. Dort hat uns dann mal wieder ein Typ angelabert. Er hat gemeint er ist der Trainer eines 1.-Ligateams aus Accra und ob wir nicht Lust hätten am nächsten Tag zu einem Spiel zu kommen. Wir hatten keine Zeit und haben uns von ihm verabschiedet.</p>
<p>11. Diesmal wirklich früh (gegen halb 8) aufgestanden, mit Nico an den Volta Reis frühstücken und am Ufer sitzen. Verrückte Frau wirft  unsere Schale ins Wasser weil sie keine Kippe kriegt. Dann noch Kaffee gekauft und dann mangels heißen Wassers in der Lodge (sonst gibt es das immer umsonst) Eiskaffee aus dem Wasserbeutel entdeckt. Schmeckt mit Zucker wirklich gut. Gegen 12 Uhr nach Ada Foah aufgebrochen. Nach langer Trotrofahrt gieng es nicht mehr weiter und wir mussten ein Taxi mit drei Reihe für, ich glaube, 70 Cedi nach Ada Foah mieten. Im Ort noch was zu essen gekauft. Die Hütten waren mehreckig mit einem runden Strohdach. Die Moskitos haben sich gefreut. Wir nicht.</p>
<p>12. Am Vormittag haben Phillip, Sabine und Ich eine Bootstour gemacht. Es gab nur Motorräder ins Dorf und da wir nicht ewig Geld und Zeit hatten, haben wir zu dritt ein Motorrad genommen. Dort angekommen haben wir einfach einem Kapitän von den Booten zugestimmt, der vorgeschlagen hat uns mitzunehmen. Er wollte pro Person 5 für den Hin- und 5 Cedi für den Rückweg.  Das war günstig. Also haben wir uns in das große Boot gesetzt und wurden rumgeschippert. Schöne Fahrt, viele Bilder gemacht. Auf dem Rückweg wären wir fast noch Jetski gefahren, das hätte dann aber 30 Cedi für 10 Minuten gekostet. Soviel hatten wir nicht. Wir haben uns dann noch ein bisschen umgehört aber es wollte keiner unter 30 Cedi machen. Also wieder mit dem Motorrad zurück. Wir haben dann doch wenigstens zwei genommen. Mein Fahrer musste bei jedem Anlassen sein Motorrad kurzschließen was mich wieder daran erinnert     hat, dass wir immer noch in Ghana sind. Am Abend habe ich dann noch etwas in dem Restaurant    bestellt die anderen haben Sabine mit dem Motorrad losgeschickt und sobald sie weg war darüber gewitzelt ob sie wohl wieder zurückkommt. Eigentlich wollten Mirja, Emmi und Jules noch am Nachmittag nach Accra fahren, haben sich aber dann doch entschlossen noch eine Nacht zu bleiben.</p>
<p>13. Am Morgen sind Mirja, Emmi und Jules dann nach Accra, der Rest, Phillip, Sabine, Nico und ich, sind noch bis zum Mittag geblieben, dann sind wir mit dem Trotro nach Accra gefahren. Am Abend sind wir dann wieder in dem Hotel gewesen wo wir schon beim ersten Mal waren. Wieder sind wir im „Chicken Inn“ gewesen und dann sind wir noch in ein paar Bars gewesen bevor wir nachts um 3 Uhr Mirja zum Flughafen gebracht haben. Dort durften wir dann bis zum Boarding mitkommen weil es so leer war. Da hat man dann schon mal daran gedacht wie es wohl ist selbst wieder nachhause zu fliegen… Nico, Emmi und Jules sind dann gleich mit dem VIP-Bus nachhause nach Kumasi gefahren, Sabine, Phillip und ich sind noch eine Nacht im Hotel geblieben. Wir hatten nämlich noch am Abend den Trainer aus der Voltaregion wiedergetroffen und der hatte uns Karten für das Spiel am nächsten Tag im großen Stadion von Accra gegeben. Im VVIP-Bereich. Hihihi…</p>
<p>14. Da wir erst gegen 5 Uhr morgens ins Bett gekommen sind, sind wir auch erst ziemlich spät wieder aufgestanden. Als wir dann zu dem Spiel wollten, kam es uns etwas seltsam vor, dass niemand am Stadion war. Drinnen waren nur ein ganz paar Fans, das Spiel war aber trotzdem lustig. Hier haben wir dann noch Eva getroffen die in Accra war, um ihren Vater vom Flughafen abzuholen. Der VVIP-Bereich war einfach die Loge wo der Präsident immer sitzt, wenn er ein Spiel in Accra anschaut. Am Abend sind wir dann noch in eine Bar gegangen. Wir wollten eigentlich Döner essen gehen, beim einzigen Stand in ganz Ghana. Der hatte aber zu. Man kann sich nur schwer vorstellen wie frustriert wir waren. Als Entschädigung gab’s dann lecker Sandwich mit Ei, Salat und Chicken. Sabine und ich wollten dann och tanzen gehen und sind zu der Bar gelaufen wo es den Döner gab. Und auf einmal gab es ihn dann doch. Ich war eigentlich schon satt aber ein Döner geht ja bekanntlich immer. Immerhin, es gab Yufka mit Salat, Ketchup, Mayo, und natürlich Dönerfleisch. Geil… J Danach sind Sabine und ich eigentlich nachhause gegangen aber dann kam aus einem Hinterhof Musik und wir wollten ja eigentlich noch tanzen gehen! Also rein in die Privatparty, wir wurden auch immer wieder herzlich dazu eingeladen. Um punkt 12 Uhr waren wir dann zuhause.</p>
<p>15. Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich noch in einen „Zauberwald“ auf der Strecke nach Kumasi, ich habe mich dann aber nicht so gut gefühlt, hatte Durchfall und wollte auch nach drei Wochen einfach mal wieder nachhause. Also habe ich alleine ein Trotro genommen. Auf dem Weg habe ich dann immer wieder Sabines und Phillips Trotro gesehen. In Kumasi war es irgendwie komisch, dass man sich in Tanoso ganz so heimisch gefühlt hat. Am Abend habe ich mich dann noch mit Nico und ein paar neuen Freiwilligen aus Schweden von Loszu in einer Bar getroffen.</p>
<p>16. Morgens hätte ich eigentlich in die Schule gemusst, ich hatte ja schon eine Woche geschwänzt. Ich war aber zu müde und habe den Tag stattdessen mit Filmeschauen und Schlafen verbracht.</p>
<p>17. Am Dienstag war ich dann zwar in der Schule, kam aber definitiv zu spät zu meinem Unterricht und habe also nichts gemacht. Am Abend dann wieder Nico in einer Bar getroffen.</p>
<p>18. Am Mittwoch habe ich dann bis um 10 Uhr verschlafen und da konnte ich ja dann nicht erst um 11 Uhr in der Schule aufkreuzen, also habe ich es ganz gelassen. Ich hatte nur eine Stunde und ich teile mir die Stunden sowieso mit dem ICT Lehrer dem das, laut ihm, nichts ausmacht wenn ich mal einen Tag nicht komme.</p>
<p>19. Die Schuldirektorin, die auch gleichzeitig Gastmutter von Eva ist, geht jetzt in Rente und jetzt ist unsere Gastmutter als Stellvertreterin die, die das Sagen hat. Am Donnerstag wurde ich gleich von dieser angesprochen. Ich sollte die Ergebnisse der Exams in einer Excel Tabelle festhalten. Na toll. Da war ich bis heute, dem 20. Januar dran. Zwischendurch habe ich dann noch diesen Monsterblogg geschrieben. Heute werden wir alle, das heißt die Leute von unserer Organisation und ein paar von Loszu, nach Accra fahren weil Eva morgen Geburtstag hat. Davon berichte ich aber in einem anderen Blogg, auch wenn ich es heute nicht mehr schaffe diesen hier hochzuladen.</p>
<p>Bis dann, es grüßt euch alle Jakob</p>
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		<title>Urlaub!! :)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 05:20:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kindergarten Denchemouso]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Hallo nach Deutschland, erst einmal wünsche ich euch allen noch ein verspätetes gutes neues Jahr, ich hoffe ihr hattet ein schönes Silvester und das Jahr hat gut begonnen!? Ich beginne mal der Reihe nach zu erzählen was ich die &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/01/11/urlaub/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=798&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Hallo nach Deutschland,</strong></p>
<p>erst einmal wünsche ich euch allen noch ein verspätetes gutes neues Jahr, ich hoffe ihr hattet ein schönes Silvester und das Jahr hat gut begonnen!?</p>
<p>Ich beginne mal der Reihe nach zu erzählen was ich die letzten drei Wochen so alles erlebte:</p>
<p>Am 22. Dezember haben wir uns auf den Weg Richtung Küste gemacht. Unser erstes Ziel war die „green turtle lodge“, die sich in der Nähe von Takoradi befand. Eine wunderschöne Lodge im Nirgendwo, ein menschenleerer Strand, hohe Wellen, Sonnenschein, Kokosnusspalmen, gute Cocktails und viel Ruhe und Zeit erwarteten uns. Da wir alle urlaubsreif waren beschlossen wir eine Woche Strandurlaub einzulegen. Wir bezahlten fünf Euro die Nacht und schliefen in einem Schlafsaal. Wenn man Glück hatte konnte man abends am Strand Riesenschildkröten beim Nesten beobachten, aber wir hatten leider kein Glück. Doch wir genossen diese Woche sehr und es war echt schön! Von so einem Strandabschnitt kann man am Mittelmeer wohl nur noch träumen… In diesem Fall beschreiben Bilder wohl mehr als Worte:</p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/sonnenuntergang.jpg"><img title="Sonnenuntergang" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/sonnenuntergang.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/menschenleerer-strand.jpg"><img title="Menschenleerer Strand" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/menschenleerer-strand.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/juheee.jpg"><img title="Juheee" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/juheee.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="attachment_231"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/abends-am-strand.jpg"><img title="Abends am Strand" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/abends-am-strand.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Unsere Abende am Strand</div>
<div id="attachment_237"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/die-bar.jpg"><img title="Die Bar!" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/die-bar.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a>Unser Motto! <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1308958503g" alt=";)" /></div>
<div id="attachment_238"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/freiluftduschen-sehr-cool.jpg"><img title="Freiluftduschen-sehr cool!!" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/freiluftduschen-sehr-cool.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Freiluftduschen: sehr cool!</div>
<p>Auch Weihnachten verbrachten wir in der Lodge, wobei ich sagen muss, dass nicht wirklich viel an unser Weihnachten erinnerte. Es gab Pizza zum Essen, hört sich für euch wahrscheinlich langweilig an, aber für uns war es ein Highlight!! Wir saßen dann gemeinsam am Strand, haben Stille Nacht gesungen und schließlich unsere Wichtelgeschenke ausgepackt. So hatte jeder ein Geschenk über das er sich freuen durfte. <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1308958503g" alt=";)" /></p>
<p>Ansonsten wird Weihnachten in Ghana vor allem in der Kirche gefeiert, ist ja schließlich auch der eigentliche Grund für das Fest. Viele Schüler und Studenten fahren auch hier über die Feiertage zu ihren Familien nach Hause und es wird Jesu Geburt gefeiert. Doch es ist lange nicht so ein „großes Familienfest“ wie bei uns. Es gibt zwar leckeres Essen, doch große Geschenke sowie Weihnachtsdekorationen bleiben aus. Wenn man Weihnahten nicht zu Hause verbringt und dazu noch in einem Land ist, in dem so ziemlich alles anders ist, wird einem doch schnell klar was eigentlich das Wichtigste an Weihnachten ist und das sind sicherlich nicht die Geschenke…</p>
<p>Nach unserer Woche Strandurlaub machten wir uns am 30. Dezember auf nach Cape Coast. Cape Coast liegt ebenfalls direkt an der Küste und ist neben Kumasi die geschichtsträchtigste Stadt in Ghana. Wir quartierten uns im „Oasis Beach Resort“ ein, oder besser gesagt stellten wir unsere Zelte dort auf und verbrachten in der Lodge drei weitere Tage. Da wir uns nun wieder mitten in einer Stadt befanden war es doch ein ziemlich großer Kontrast zu der Woche davor. Es waren sehr viele Leute dort, überwiegend Weiße und somit war die Ruhe erst mal verflogen. Der Strandabschnitt war nicht ganz so schön und die Wellen für mich fast schon zu hoch um überhaupt ins Wasser zu gehen. Aber es war ganz witzig und wir haben auch viele andere Freiwillige wiedergetroffen, die wir schon in den letzten vier Monaten kennengelernt haben. Cape Coast ist wohl die einzige Stadt in Ghana in der Silvester in unserem Sinne gefeiert wird. Die Ghanaer verbringen Silvester nämlich in der Kirche. Es wird Gott für das alte Jahr gedankt und für das neue Jahr wird gebetet. Vor unserer Lodge befand sich ein großer Platz auf dem in der Neujahrsnacht ein großer Gottesdienst stattfand. Vermutlich waren so ziemlich alle Einwohner von Cape Coast anwesend und es wurde viel gesungen und getanzt und es ging vor allem sehr laut zu. Egal ob gesungen oder gebetet wird, volle Lautstärke ist bei den Ghanaern immer dabei!</p>
<p>Da wir aber doch noch nicht so ghanaisch sind und in unserer Lodge fast nur Weiße waren und auch der Besitzer ein Deutsch-Türke ist wurde natürlich ordentlich gefeiert. Zuerst gab es ein großes Buffet mit Reis, Pommes, gegrilltem Fleisch/Fisch, Gulaschsuppe und verschiedenen Salaten (für uns ein kleines Paradies!!) und danach wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Um Mitternacht gab es ein Feuerwerk sowie ein großes Lagerfeuer am Strand. Die Stimmung war ganz gut und so war mit dem nächsten Tag nicht viel anzufangen. <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1308958503g" alt=";)" /></p>
<p>In Cape Coast selber haben wir uns die ehemalige Sklavenburg angeschaut. War auf jeden Fall interessant zu sehen aber doch auch ziemlich erschreckend. Es ist einfach unvorstellbar was da früher los war und wie mit den Menschen gehandelt wurde. Bis zu 2000 Menschen wurden in vier relativ kleine Räume ohne Licht und ohne Kleidung gepfercht. In diesen Kerkern mussten die Gefangenen bis zu drei Monaten vegetieren, bis die Schiffe kamen und sie verladen wurden. Zuvor wurden sie noch mit glühenden Eisen gebrandmarkt. Viele Menschen überlebten diese Bedingungen nicht und starben noch in der der Burg. Als wir in die Kerker kamen und unser Guide kurz das Licht ausmachte, ist mir schon anders geworden!                                                 Die folgenden Bilder sind aus Elmina, ebenfalls eine Hafenstadt westlich von Cape Coast in der wir kurz haltmachten um die dortige Sklavenburg zu besichtigen. Die Menschen wurden hier unter den gleichen menschenunwürdigen Bedingungen „gehalten“.</p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-306.jpg"><img title="Urlaub an der Küste 306" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-306.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="attachment_248"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-335.jpg"><img title="Urlaub an der Küste 335" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-335.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Innenhof</div>
<div id="attachment_247"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-329.jpg"><img title="Urlaub an der Küste 329" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/urlaub-an-der-kc3bcste-329.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Blick in den Kerker!</div>
<p>Am 2. Januar ging es dann in den Regenwald, unser Ziel war der Kakum-Nationalpark. Wir benutzten den Canopy Walkway, ein in Baumkronenhöhe an Seilen aufgehängter Pfad. Es war doch eine wacklige Angelegenheit und mir wurde ein bisschen flau im Magen, aber wir haben es alle überlebt! <img src="http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1308958503g" alt=";)" /> Wilde Tiere bekamen wir leider nicht zu Gesicht, aber es war trotzdem sehr schön. Obwohl eine Gruppe Ghanaer vor und hinter uns waren, die leider nicht wirklich ein Gespür für die Natur haben. Die Ghanaer sind nun mal ein lautes Volk und so wurde auch im Regenwald rumgeschrien, gelacht und gesungen.</p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/ich-in-der-luft.jpg"><img title="Ich in der Luft" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/ich-in-der-luft.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/canopy-highway.jpg"><img title="Canopy Highway" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/canopy-highway.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der 3. Januar war dann Abreisetag und es ging wieder ins Landesinnere. Der Weg führte uns in die Voltaregion und unser erstes Ziel war Akosombo. Viel haben wir von der Stadt nicht gesehen, da wir hier nur eine Nacht Zwischenstation machten bevor es am nächsten Tag morgens wieder weiter ging. Und diese Nacht hatte nicht sehr viel mit Ghana zu tun. Wir bekamen ein Zimmer in einer großen und sehr teuren Hotelanlage. Unser Reiseführer führte uns dorthin, doch anstatt wie angenommen 3 Euro für die Nacht in einem Zelt zu bezahlen gab es nur Zimmer, die für 60 Euro die Nacht ausgeschrieben waren. Die Preise waren nicht mal in Cedis (ghanaische Währung) sondern in US-Dollar angegeben. Der Hotelinhaber war ein Inder und hat uns dann aber großzügigerweise ein Zimmer für 40 Euro die Nacht gegeben. Obwohl wir acht Leute waren nahmen wir das Zimmer und nahmen eine zum Teil unangenehme Nacht in Kauf, da fünf von uns mit Isomatten auf dem Boden schliefen mussten. Wir hatten aber ein eigenes Badezimmer und durften den Hoteleigenen Swimmingpool mitbenutzen und so war die Nacht schnell vergessen. Außerdem war die Anlage direkt am Voltasee, es gab einen Billardtisch, Tischtennisplatten, Volleyballfeld…                                                                               Aber die Tatsache, dass viele Menschen in ganz Ghana in einer Hütte ohne Strom und ohne fließendem Wasser leben konnte ich nicht so ganz ausblenden und war daher froh, dass wir am nächsten Tag gleich weitergefahren sind.                                                                                                                                  Da stimmt irgendetwas nicht:</p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/das-hat-definitiv-nichts-mit-ghana-zu-tun.jpg"><img title="Das hat definitiv nichts mit Ghana zu tun!" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/das-hat-definitiv-nichts-mit-ghana-zu-tun.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/akwida.jpg"><img title="Akwida" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/akwida.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Am 4. Januar ging es weiter nach Hohoe, wo wir für 6 Euro die Nacht in einem relativ kleinen Hotel wohnten. Es war dem ghanaischen Standard angepasst, ziemlich sauber und die Küche war ganz gut. Von Hohoe aus machten wir zwei Tagesausflüge, einer führte uns zu den Wli-Wasserfällen und der andere ging in ein Affenreservat.</p>
<p>Die Wli-Wasserfälle sind die höchsten von Ghana und liegen genau an der Grenze zu Togo. Das Wasser fällt ca. 60 Meter aus einer Bergwand frei herunter. Bevor wir zum Wasserfall gelangten wanderten wir ca. eine Stunde durch die Natur. Wir genossen die Ruhe und freuten uns über die vielen Schmetterlinge, die in diesem Naturschutzgebiet leben.</p>
<div id="attachment_240"><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/gruppenfoto-vor-dem-wasserfall.jpg"><img title="Gruppenfoto vor dem Wasserfall" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/gruppenfoto-vor-dem-wasserfall.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a>von links: Maria (Freundin von Konrad), Sarah, ich, Dennis, Max und Konrad</div>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/wli-wasserfall.jpg"><img title="Wli-Wasserfall" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/wli-wasserfall.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/schmetterling.jpg"><img title="Schmetterling" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/schmetterling.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Den Tag darauf fuhren wir mit einem Tro-Tro (wir sind übrigens immer mit Tro-Tros gereist, die fahren im ganzen Land von Stadt zu Stadt)nach Tafi-Atome. Dort befindet sich ein Affenreservat mit Mona-Meerkatzen-Populationen, die dort von Wilderern geschützt werden. Es leben mittlerweile ca. 400 Affen im Reservat, die frühmorgens oder abends kurz vor Sonnenuntergang ins Dorf kommen. Da wir zu diesen Zeiten leider nicht da waren bekamen wir die Affen „nur“ im Wald zu Gesicht. Sie waren total zutraulich und ließen sich von uns Füttern. Die kleineren Äffchen setzten sich sogar auf unsere Schultern. Wir bezahlten „Eintritt“ und bekamen dann auch einen Guide, der die Affen mit Pfeiftönen anlockte. Die Eintrittsgelder werden für die Schulen im Dorf eingesetzt und somit war es auf jeden Fall eine gute Sache.</p>
<p><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/affenfc3bctterung.jpg"><img title="Affenfütterung" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/affenfc3bctterung.jpg?w=300&#038;h=225&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/affe.jpg"><img title="Affe" src="http://leakonrad.files.wordpress.com/2012/01/affe.jpg?w=225&#038;h=300&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Am 7. Januar ging es dann wieder Richtung „Heimat“ nach Kumasi. Es waren sehr schöne zwei Wochen und wir haben viel vom Land gesehen. Doch als Tourist in Ghana zu reisen ist nicht immer einfach, da man leider nicht gleichbehandelt wird. Weiße bezahlen zum Beispiel grundsätzlich mindestens das Doppelte an Eintrittsgelder als die Einheimischen. Die Hautfarbe spielt hier noch eine viel zu große Rolle und Weiß ist nicht gleich Schwarz, das bekommt man hier immer wieder zu spüren… Aber davon vielleicht im nächsten Blogeintrag mehr!</p>
<p>Ich habe jetzt noch gut 7 Wochen in Ghana, Endspurt ist angesagt!</p>
<p>Viele liebe Grüße,</p>
<p>Lea</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/welterleben.wordpress.com/798/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/welterleben.wordpress.com/798/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=798&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sonnenuntergang</media:title>
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			<media:title type="html">Menschenleerer Strand</media:title>
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			<media:title type="html">Juheee</media:title>
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			<media:title type="html">Abends am Strand</media:title>
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			<media:title type="html">Die Bar!</media:title>
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			<media:title type="html">Freiluftduschen-sehr cool!!</media:title>
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			<media:title type="html">Urlaub an der Küste 306</media:title>
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			<media:title type="html">Urlaub an der Küste 329</media:title>
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			<media:title type="html">Gruppenfoto vor dem Wasserfall</media:title>
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			<media:title type="html">Wli-Wasserfall</media:title>
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			<media:title type="html">Schmetterling</media:title>
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		<title>I had the time of my life :) – Weihnachtsferien</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ghanaverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Eva, Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Primary School Tanaso]]></category>
		<category><![CDATA[Ghanaische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Tanoso]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal nachträglich meiner ganzen Familie, meinen Freunden, Bekannten und allen, die meinen Blog verfolgen ein gesundes neues Jahr, Glück, Erfolg und Spaß, bei allem was ihr tut! Ich muss nun darauf hinweisen, dass dieser Blogeintrag wohl ziemlich lang wird, &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2012/01/09/i-had-the-time-of-my-life-weihnachtsferien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=762&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst einmal nachträglich meiner ganzen Familie, meinen Freunden, Bekannten und allen, die meinen Blog verfolgen ein gesundes neues Jahr, Glück, Erfolg und Spaß, bei allem was ihr tut!</p>
<p>Ich muss nun darauf hinweisen, dass dieser Blogeintrag wohl ziemlich lang wird, da ich in den letzten zwei Wochen eine unglaublich schöne und ereignisreiche Zeit hatte. Also, los geht’s:</p>
<p>Wie schon erwähnt waren die letzten Wochen vor den Ferien nicht allzu entspannt und leicht für mich und so bin ich mit großer Freude am 23.12. um fünf Uhr aufgestanden, um in Richtung Süden zu fahren. Mit uns fünf (Sabine und Jakob bewegten sich ohne uns gen Accra um Familienangehörige abzuholen) fuhren noch acht andere Freiwillige an die Küste, sodass wir uns ein ganzes Trotro mieteten. Unser Ziel war die Green Turtle Lodge, eine kleine Anlage fast direkt am südlichsten Punkt Ghanas (Cape Three Points), völlig abgeschieden, umgeben von Wildnis, Palmen und einem paradiesischem Strand. Etwas überrümpelt habe ich mich bei der Ankunft gefühlt. Ich konnte meine Augen einfach nicht mehr von dem paradiesischem Bild lassen: Eine Bar, Holztische, kleine Lehmhüttchen im Palmenwald direkt am Strand und keine 30 Meter von unserem Schlafraum bis zum Meer, sonst nichts. Einfach mal Nichts. Kein Lärm, kein Gestank, keine Aufmerksamkeit. Ich wollte alles auf einmal und doch keine Hektik. Die Atmosphäre war sehr familiär. Die Bedienung kannte uns binnen kurzer Zeit (man lies sich Essen und Trinken an der Bar immer alles Aufschreiben, von daher nicht allzu schwierig), wir kannten auch die Bedienung schnell, hatten lustige Gespräche und Abende mit ihnen verbracht. Es waren viele Deutsche in der Lodge, aber auch Engländer, Amerikaner, Holländer und Franzosen waren gekommen um Weihnachten hier zu feiern. Weit, weit weg von allem Trubel. Ich dachte zuerst, dass ich Weihnachten ohne meine Familie schwer feiern könnte und ich Heimweh bekommen würde. Aber als dann Lea am 24. in der früh mit ihrer mitgebrachten Blockflöte anfing Weihnachtslieder zu trällern verging mir schnell die Lust auf dieses deutsche Weihnachten. Es ist einfach nicht das selbe und am Strand bei 30 Grad an Weihnachten zu denken. So verbrachten wir den heiligen Abend mit einem exzellentem Essen, am Strand sitzen, Konrad beim Saxophon spielen zuhören und reden. Und es war gut so, es war anders aber unglaublich schön!!! Die Tage darauf verbrachten wir einfach nur lesend,Volleyball spielend, im Wasser planschend (die Jungs sind gesurft, für uns Mädels waren die Wellen zu hoch, um tiefer als zur Hüfte ins Meer zu gehen. Wir wurden anfangs zu oft überspült und herumgewirbelt), schlafend und redend (Ich bin begeistert, wie frei und offen ich mich inzwischen auf Englisch unterhalten kann), Sandburgen bauend und nachdenkend. Für Matthias und Maria, „unsere“ Besucher aus Deutschland, war es anfangs sichtlich schwer nachzuvollziehen, wie wir sieben Tage einfach nur nichts machen konnten. Doch später, als wir wieder in das richtige ghanaische Leben einstiegen verstanden sie unser Bedürfnis.</p>
<p>In der Green Turtle Lodge bekamen wir morgens, mittags und abends sehr gutes europäisches oder ghanaisches Essen aufgetischt, je nachdem, was wir bestellten. So hatten wir an einem Abend Pizza, am anderen Schwertfisch mit Reis, dann mal Nudeln mit Knoblauchsoße und dann wieder Reis mit Mango-Gurken Stew. Und jedes mal beschlossen wir am nächsten Tag mit dem sparen anzufangen. Hat nie so geklappt wie wir wollten. Zu allem Überfluss gab es abends Cocktails, die man frisch gepresster gar nicht mehr bekommen konnte. Wenn wir Lust gehabt hätten, hätten wir uns sogar eine Kokosnuss von einem der vielen Palmen nehmen können, sie öffnen können (was im Übrigen unser Nachmittagssnack jeden Tag war. Danke dafür nochmal an Konrad, dessen Hobby es geworden war Kokosnüsse zu jagen und zu öffnen) und daraus einen Pina Colada trinken können… <img src="http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?m=1317430530g" alt=":-)" /> Ja, in der Lodge lies es sich leben! Das alles entschädigte die (sauberen) Plumsklos, den fehlenden Strom in den Schlafräumen (Öko-Lodge) und die Sandflöhe (Füße waren am Schluss blutig gekratzt…). Es lies sich trotzdem super dort leben!</p>
<p>Gelegentlich machten wir uns dann doch mal auf um etwas zu sehen. So schauten wir uns das kleine Fischerdorf in der Nähe an, das eine fantastische Lage zwischen zwei Buchten hat, oder machten einen Turtle Walk. Leider suchten wir zwei mal vergebens nachts kilometerweit den Strand nach Schildkröten ab. Dafür hatten wir aber doch zwei sehr ruhige und schöne Strandspaziergänge, über uns Sterne, die ich selten so schön gesehen habe, und unter unseren Füßen Algen, die man nicht bei Tageslicht sieht, aber wenn man im Dunklen auf sie tritt glitzert der Sand. Wunderschön!</p>
<p>Leider gingen die sieben Tage meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei. Ich habe mich selten so ausgeruht und ruhig in Ghana gefühlt. Also mussten wir uns schweren Herzens am 30. Dezember von der kleinen Lodge im Süden verabschieden und ein Trotro gen Cape Coast nehmen, wo wir in einem Beach Resort für vier Nächte Zelte gebucht hatten. Das besagte Oasis Beach Resort nahe des Zentrums von Cape Coast wurde von einem deutsch-türken aus Stuttgart aufgebaut und bis heute geführt. Kein Wunder, dass uns bei der Ankunft massenweise Deutsche empfingen. Das Oasis liegt am Strand mitten in Cape Coast. Es ist laut, es riecht wieder nach Ghana, es sind viele Menschen unterwegs und die entspannte Atmosphäre ist zerstört. Wir wurden zu den Zelten geführt, die von der Anzahl nicht ausreichend waren und so mussten wir unser Gepäck woanders hinsperren um Platz zu sparen. In der Nacht war es laut, es war hell und es war eng im Zelt. Ich war völlig überfordert, vom Kopf her noch nicht aus der ruhigen Lodge draußen. Das änderte sich aber schnell am nächsten Tag, da alle in Silvesterstimmung waren. Und schon war auch ich wieder drinnen im Trubel. Geschwommen bin ich leider nie, da es an dem Strand, im Gegensatz zu dem bei der Lodge, voll war mit Einheimischen, die die Weißen Touristen ein bisschen nerven wollten. Das war mir dann doch zu viel und so bevorzugte ich es angezogen zu bleiben.</p>
<p>Die Silvesterfeier im Oasis war super! Neben DJ, guten Verstärkern und einer Tanzfläche stimmte einfach die Stimmung. Es waren Weiße als auch Schwarze am feiern und es hat einfach alles gepasst. Nachdem wir schon einmal um 11 Uhr für die Deutschen anstießen wurde um 12 dann nochmal für alle angestoßen („Afehija paa!“). Ali, der Besitzer des Oasis, hatte ein großes Feuerwerk und zwei rießen Lagerfeuer am Strand organisiert und als das vorbei war ging die Party weiter. Neben dem ghanaischen Pop wurden endlich auch mal wieder Lieder gespielt, zu denen man gut tanzen konnte. Wir waren alle im siebten Himmel <img src="http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?m=1317430530g" alt=":-)" /> ! Um halb acht verließ dann der letzte die Tanzfläche.</p>
<p>Eigentlich wollten Lea und ich um acht Uhr ein Neujahrsschwimmen machen, was aber leider ins Wasser fiel, weil die Wellen mal wieder zu hoch waren. Dafür hatten wir gleich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Ghanaer. Mein erstes Gespräch im neuen Jahr war also mit einem Rastamann mit Joint in der Hand, der behauptete, dass er auf unsere Sachen aufpasst, wenn wir ins Wasser gehen. Außerdem bekam ich für das neue Jahr von ihm ein paar Weisheiten mit auf den Weg: die Sonne in Afrika ist nicht schädlich, da da nicht so viele Chemikalien wie in Europa drinnen sind UND Marihuana ist gut für die Gesundheit, vor allem wenn man jeden Tag einen Joint raucht. Man steigert damit sein Wissen. Somit starte ich gleich mit einem neuen Wissen ins neue Jahr. Sonst passierte an dem 1.1. nicht sonderlich viel, da alle es bevorzugten liegen zu bleiben. Am Tag darauf wurde ich dann mit Flitzepupu beschert (nur um das mal klarzustellen: Das ist durchaus das Gesprächsthema #1 hier. Jeden morgen kommt von jedem eine Analyse: „Und geht’s?“ – „Nein, es läuft“. Also ich rede hier jetzt nicht weniger offen…), was mich dazu zwang daheim zu bleiben, während die anderen den Kakum Nationalpark besuchten. Da werde ich aber sowieso in zwei Wochen nochmal hingehen, deswegen ist das nicht ein allzu großer Verlust. Am Abend gab es dann nochmal eine kleinere, schon fast Privatparty im Oasis die wir in vollen Zügen genossen. Und dann mussten wir auch am 3.1. das Oasis wieder verlassen. Eine etwas kleinere Gruppe von uns machte sich letztendlich noch auf den letzten Teil unserer Reise, in die Volta Region.</p>
<p>Unser erstes Ziel war Akosombo, ein kleines Dörfchen noch auf der linken Seite des Volta, kurz vor dem Staudamm. Dort bekamen wir eher zufällig ein Zimmer in einem teurem Wellnesshotel. In unserem Reiseführer war bei den Preisen versehentlich eine Null zu wenig gestanden, also fragten wir nach. Letztendlich bekamen wir zu acht ein Doppelbettzimmer, dafür aber auch einen Pool und eine herrliche Aussicht über den Volta. Fast schon zu kitschig, zu romantisch und zu absurd. Es ist unglaublich schade, dass die Ghanaer selber so wenig von ihrem Land zu sehen bekommen und so wenig davon profitieren. In der Hotelanlage waren wieder nur Weiße und vereinzelt Schwarze, die aber alle aus anderen Ländern stammten. Leider hat man häufig das Gefühl, dass man hier den Blick für die schöne Natur verloren hat und nur noch stolz auf die neuen Entwicklungen ist… Dieses Hotel gab uns zu denken…</p>
<p>Am Tag darauf fuhren wir zu unserem letzten Ziel: Hohoe. Die Trotrofahrten in der Voltaregion waren für mich die schlimmsten, da durch die doch halbwegs gut geteerten Straßen die Fahrer dachten sie könnten rasen was das Zeug hält. Frei nach dem Motto: Kommt n Schlagloch, flieg ich drüber! Überholmanöver mit 140 km/h kurz vor Kurven eingeschlossen. Aiaiaiai…. Leider machten wir mit dem Trotrofahrer keine gute Erfahrung. Der wollte von uns allen 2 Cedi Gepäckgeld. Während der Fahrt fragten wir dann Ghanaer, ob sie auch zahlen müssten für ihr Gepäck. Die mussten das nicht, deshalb protestierten wir, woraufhin der Fahrer handgreiflich wurde und mit aller Gewalt versuchte unsere Sachen am Schluss wieder einzuladen, bis wir ihm das Geld gaben. Das ist ein sehr großer Nachteil für Touristen, dass man einfach zu oft verarscht und ausgetrickst wird, wenn man nicht aufpasst. Meiner Meinung nach ist das ein rassistischer Gedanke und bringt die Ghanaer absolut nicht weiter, was uns sehr traurig macht. Auch sie sollten anfangen die Weißen wie die Schwarzen zu behandeln…</p>
<p>In Hohoe nisteten wir uns in ein Hotel ein, das doch eher den Volunteerpreisen entsprach, trotzdem aber gut geführt war, für ghanaischen Standard. Leider holte mich tags darauf der Durchfall wieder ein und so fiel ich mal wieder einen Tag aus. Der Tag, für den die Wli Falls, die größten Wasserfälle Ghanas vorgesehen waren. Barbara, eine Freiwillige, die mit uns kam, blieb Malariabedingt mit mir im Hotel. Dafür gingen wir am nächsten Tag alle zusammen in das Tafi Atome Monkey Sanktuary, in dem wir durch einen Wald geführt wurden und kleine Äffchen füttern dürften. Sehr süß <img src="http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?m=1317430530g" alt=":-)" /> Leider bekamen wir während der ganzen Volta Region Reise den Volta See niemals zu Gesicht. Es waren doch zu viele Sachen, die wir machen wollten und eindeutig zu wenig Zeit und letztendlich auch zu wenig Geld um noch länger zu bleiben. Deshalb hieß es für uns ende der letzten Woche: Ab nach Hause – esst wieder ghanaisch!! Nach einer zehn Stunden Trotrofahrt mit keiner Beinfreiheit (Ich musste mich sogar schräg setzen, damit ich zwischen die Reihe passte) trafen wir schlapp aber glücklich und überhäuft mit Erfahrungen und Eindrücken, wieder in Kumasi ein, ich aber auch ein Handtuch, ein Shampoo und mein Handy weniger…</p>
<p>Diese zwei Wochen waren für mich wunderschön und ich bin unendlich dankbar Ghana auch mal aus dieser doch eher touristischen Sicht gesehen zu haben. Ghana ist ein unglaublich schönes Land und hat viele schöne, sehenswerte Ecken. Das ist ein ganz großer Pluspunkt und ich werde sicher wieder zurückkommen um noch mehr davon zu sehen!  Ich danke an der Stelle auch der Gruppe, mit der ich unterwegs war. Mit euch hat es einfach super  viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wiederholen!</p>
<p><a title="Evas Bilderbuch" href="http://evagra.wordpress.com/#wpcom-carousel-198" target="_blank"> Bilder </a></p>
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		<title>Für die Weihnachtszeit…</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leakonrad</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kindergarten Denchemouso]]></category>
		<category><![CDATA[Lea, Nürnberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Formen von Gewalt habe ich selbst schon erfahren?                                                                      Wie gehe ich eigentlich mit Konflikten um?                                                                                           Welche Strafen setze ich ein und welche Strafen habe ich schon erfahren?                                                Habe ich mein Kind, meine Geschwister, meine Eltern, meine Freunde, meine Schüler &#8230; <a href="http://welterleben.wordpress.com/2011/12/22/fur-die-weihnachtszeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=welterleben.wordpress.com&amp;blog=9780543&amp;post=752&amp;subd=welterleben&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Formen von Gewalt habe ich selbst schon erfahren?                                                                      Wie gehe ich eigentlich mit Konflikten um?                                                                                           Welche Strafen setze ich ein und welche Strafen habe ich schon erfahren?                                                Habe ich mein Kind, meine Geschwister, meine Eltern, meine Freunde, meine Schüler oder unbekannte Personen jemals geschlagen?</p>
<p>Mit diesen Fragen und Problemen wurde ich hier in Ghana schon sehr oft konfrontiert und hat mich nachdenklich gemacht. Nach meinen bisherigen Beobachtungen und Erfahrungen ziehen sich diese Probleme wie ein roter Faden durch die Gesellschaft. An dieser Stelle muss aber betont werden, dass das Folgende auf meinen persönlichen Erlebnissen beruht und nur meine Sichtweiße beinhaltet und somit keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit besitzt. Da mir dieses Thema aber sehr am Herzen liegt möchte ich hier nochmal ausführlicher darüber berichten und vielleicht ein bisschen zum Nachdenken anregen.</p>
<p>Das Thema Gewalt und insbesondere die Gewalt gegenüber Kindern spielt hier eine sehr große Rolle. Besser gesagt spielt das Thema für mich eine sehr große Rolle, denn die Ghanaer machen sich darüber nicht wirklich Gedanken. Bei vielen sitzt es so fest in den Köpfen, dass es schon automatisiert wurde. Auch für die Kinder gehört es zum Alltag, kurzes Beispiel: Wenn die Kinder „Schule“ spielen, steht der „Lehrer“ mit dem Sock vor seinen „Schülern“ und schlägt bei jeder Störung und falscher Antwort zu. Ich habe auch oft das Gefühl, dass es für mich zum Teil schlimmer ist mit anzusehen als für die Kinder, die geschlagen werden. So schlimm es sich anhört, aber auch die Gewalt ist ein Stück weit Kultur und hat lange „Tradition“. Die Kinder wachsen damit auf und kennen es nicht anders. Sprüche von Seiten der älteren Schüler wie „Ich möchte keine Strafarbeit machen, warum kannst du mich nicht einfach schlagen?“ sind durchaus möglich!</p>
<p>Aber dies als Rechtfertigung hinzunehmen und das Thema damit zu beenden wäre zu einfach, schließlich wurden Kinder bei uns in Deutschland auch noch bis vor nicht allzu langer Zeit geschlagen, sowohl Zuhause als auch in der Schule. Und wenn wir ehrlich sind, gibt es in Deutschland auch heute noch genug Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, auch wenn es gesetzlich verboten ist.</p>
<p>In Ghana beginnt es mit den ganz kleinen Kindern im Kindergarten. Zum Teil werden sie mit der Hand geschlagen, aber zum Teil auch richtig fest mit dem Stock. Gehorsam wird sehr groß geschrieben und so wird versucht den Kindern Disziplin und Gehorsamkeit zu vermitteln. Doch die eingesetzten Mittel finde ich schon sehr fraglich, denn was dabei herauskommt ist Angst und kein Respekt. Die Kinder gehorchen den LehrernInnen weil sie Angst vor ihnen haben, sonst aber auch nichts. Eine Folge des Schlagens ist sicherlich der Verlust von Respekt und Achtung vor den LehrerInnen. Hätten die Lehrerinnen im Kindergarten den Kids Respekt vermittelt, hätten die Kinder auch vor mir Respekt. Das ist aber nicht der Fall und da sie vor mir auch keine Angst haben sind wir wieder bei null. Da die Kinder nun aber schon so auf das Schlagen fixiert sind, ist es für mich alleine unmöglich daran etwas zu ändern, vor allem wenn dazu noch die Kommunikationsprobleme kommen. Ich glaube auf weitere Auswirkungen des Schlagens auf die Kinder muss ich nicht groß eingehen. Die Folgen reichen von Rückzug, Isolation, Furcht, Stagnation der Entwicklung, Schulversagen… bis hin zur Selbstverletzung.                                                                                                                                       Ganz erstaunt schaute mich eine Lehrerin an als ich zu ihr meinte, dass Schulleistungen durch Schlagen nicht besser sondern eher schlechter werden. Ein Mädchen wurde von ihr geschlagen, weil sie einen Buchstaben nicht schreiben konnte. Das Mädchen war danach so blockiert, dass einfach nichts mehr ging. Aber das hat die Lehrerin nicht so ganz verstanden und hat es weiter mit Schlagen versucht, ohne Erfolg! Selbst Kinder mit einer geistigen Behinderung werden übrigens geschlagen, diese sind danach gar nicht mehr ansprechbar da sie überhaupt nicht begreifen was eigentlich gerade geschieht.</p>
<p>Ein Stock in die Hand zu nehmen um damit auf die Kinder einzuschlagen um etwas zu erreichen oder zu bewirken ist für mich kein Zeichen von Stärke sondern eher eines von Schwäche. Auf diese Art und Weiße wird jeder sein momentanes Ziel erreichen, doch über das eigene Verhalten sowie an die Folgen für das Kind wird nicht nachgedacht. Mir leuchtet schon ein, dass der Stock die schnellste und effektivste Strafe in dem Moment ist, aber sicherlich nicht auf lange Sicht. Fazit: „Gute“ Eltern bzw. Lehrer sollten in der Lage sein ein gewünschtes Verhalten auch ohne den Stock als Hilfsmittel herbeizuführen, denn das kann ja schließlich jeder und ist wohl die niedrigste Stufe der Problemlösekompetenz!                                                                    Was mir auch sehr aufgefallen ist, ist das Modelllernen. Ich bin der Meinung „wer schlägt, der lehrt das Schlagen!“. Die Kinder lernen an sich selbst, dass Gewalt die Lösung von Konflikten ist. In den Pausen bin ich nur damit beschäftigt die Kinder zu beobachten und zu schauen, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen. Sobald ein Problem zwischen den Kindern entsteht wird versucht es mit den Fäusten zu lösen, denn sie kennen keine andere Lösung. Die Kinder greifen nicht zur Gewalt weil sie anderen Kindern absichtlich Schaden zufügen wollen, sondern einfach deshalb weil sie nicht wissen wie sie ihr Problem oder ihren Konflikt sonst lösen sollen. Die Aggressionsbereitschaft ist so hoch, dass fast kein Tag vergeht an dem kein Blut fließt. Hier ist das „Spielen“ aber ausgeschlossen, natürlich testen die Kids auch ihre Stärken und Grenzen aus und das sollen sie in einem bestimmten Umfang auch tun. Aber was ich hier zum Teil zu Gesicht bekomme hat nichts mehr mit Grenzen austesten zu tun. Und genau da liegt meiner Meinung nach ein großes Problem:              Die Aggression und Gewalt wird in das eigene Verhaltensrepertoire aufgenommen und ist nur schwer wieder herauszubekommen. Die eigenen Geschwister, Freunde und später die eigenen Kinder werden geschlagen ohne darüber nachzudenken. Die Gewaltbereitschaft ist auch hoch genug um fremde Personen zu schlagen, die einem gerade „blödkommen“ oder weil man selbst vielleicht sogar nur einen schlechten Tag hat.</p>
<p>Erst letztens wurden wir Zeugen von einem Familienstreit (Alle Familienmitglieder im Erwachsenenalter) der daraus hinauslief, dass der Sohn die Tochter zu Boden geschlagen hat, weil diese die Mutter angegriffen hat. Und ein anderes Mal prügelte ein Lehrer einen älteren Jungen aus dem Dorf zu Boden weil dieser aus dem schuleigenen Wasserhahn trank.Im letzten Blogeintrag habe ich euch von dem Polizisten erzählt, der unseren Fahrer erst einmal zusammengeschlagen hat, bevor er überhaupt mit ihm geredet hat. Und das war leider kein Einzelfall…                                                                                                                                              Hier bin ich bei dem roten Faden angelangt, der sich meiner Meinung nach durch die Gesellschaft zieht. Auch im Erwachsenenalter wird zur Faust gegriffen um Konflikte zu lösen oder um die eigene Machtposition zu demonstrieren. Vermutlich kann man an dieser Stelle auch eine Verbindung zur  hiesigen Korruption herstellen. Ich glaube wenn jemand seine Machtposition bzw. Vertrauensstellung in dieser Weise missbraucht, kann man auch hier von Korruption sprechen.</p>
<p>Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass das Geschilderte auf meinen Erfahrungen beruht und nicht verallgemeinert werden kann. Nicht alle Ghanaer sind „gewalttätig“ und man muss auch nicht ständig Angst haben, dass jemand auf einen los geht. Ich fühle mich hier in Ghana sehr sicher und denke, dass es sich mehr um eine instrumentelle Gewalt handelt und viele einfach nie gelernt haben eine „friedliche Lösung“ für ein Problem zu finden.</p>
<p>Jetzt aber genug geredet: Weihnachten steht vor der Türe und vielleicht findet der eine oder andere im oft stressigen Weihnachtstrubel eine ruhige Minute zum Nachdenken. Wahrscheinlich findet jeder bei sich selbst Momente, in denen er Gewalt erfahren oder selbst angewendet hat. Und diese Gewalt wurde vermutlich, wie hier in Ghana oft beobachtet, nicht mit dem Primärziel der anderen Person Schaden zuzufügen angewendet sondern eher als Instrument um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder ein Konflikt/Problem zu lösen.<strong>                        Doch muss das wirklich sein?  </strong></p>
<p>Hiermit verabschiede ich mich in meinen zweiwöchigen Weihnachtsurlaub, den wir an der Küste verbringen werden.</p>
<p><strong>Ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und schließlich ein gesundes und glückliches Jahr 2012!!</strong></p>
<p>Viele liebe Grüße,</p>
<p>Lea</p>
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