Archiv der Kategorie: Ruven, Hürth

Ruven Börger
Ghanaian German School Denchemouso
September 2010 bis August 2011

Wir sehen uns. Tun wir?


Als wäre ich aus vollem Lauf vor eine Wand gerannt. So fühle ich mich heute, da mein letzter Tag in Denkyemuoso gekommen ist und ich meinen letzten Eintrag aus Ghana schreibe. Immer kam es mir so vor, als wäre dieser Tag noch ewig hin. Besonders in den letzten Tagen. Jetzt ist er da und ich muss meine Sachen packen- trotz aller Vorbereitungen habe ich keine Ahnung, wo ich anfangen soll.

In den letzten Wochen habe ich mich gewundert, wie leicht mir doch der bevorstehende Abschied fällt. Jetzt merke ich, dass das Blödsinn ist. Ich habe ein wunderbares Jahr in Ghana verbracht und fühle mich beim umher wandeln echt seltsam: Die Person sieht man das letzte Mal, diese Straße fahre ich ein letztes Mal entlang. Sicher ist einfach, dass ich die wenigstens Leute hier jemals wieder sehen werde. Die wichtigen wie Eric, George oder Millicent, die mich hier begleitet haben werden erhalten bleiben- Glücklicherweise gibt es Internet!

Morgen früh wird Appau vorbei kommen und mich nach Kumasi zum Bus bringen. In Accra werde ich dann meine Sachen bei K.K. lagern und dann einen Tag mit Daniel, der zur Zeit in Accra ist, verbringen. Dann geht es noch ein paar Tage an die Küste, meinen guten Freund Isaac besuchen. Dort werden dann auch Fabi mit Freundin, Andreas mit Besuch und Sabrina zu uns stoßen. Samstag werden wir uns dann wieder auf den Weg nach Accra machen und Abends K.K. als Dankeschön für all seine Hilfe zum Essen einladen. Es folgt die letzte Nacht in Ghana und der Weg zum Flughafen. Um 22.45 Uhr werde ich den Kotoka- Airport Richtung London verlassen.

Ich werde ein Land hinter mir lassen, von dem ich einiges gelernt habe. Noch kann ich nicht genau sagen was, aber ich fühle mich bereichert. Ich werde ein Land hinter mir lassen, in dem ich so viele positive Menschen getroffen habe. Ein Land, dass mir ein Jahr lang mit riesiger Gastfreundschaft und Geduld begegnet ist. Ein Land, dass mit allen positiven und negativen Seiten jetzt auch ein Teil von mir ist.

In den vorgehenden Einträgen habe ich mit Absicht nicht erwähnt, dass dieser Eintrag hier mein letzter sein wird. Ein abruptes Ende, dass auch ihr so auf diese Weise erlebt.

Zum Schluss bleibt mir ein Danke. Ein Danke an den Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreis, in Person von Albert und Torsten, die mir diese Chance gegeben haben. Ein Danke an Mareike, Cornelius, Andras, Maria, Sabrina und Fabian, mit denen hier die Zeit echt Spaß gemacht hat. Ein Danke an alle Leser- ich habe mich über die vielen positiven Rückmeldungen gefreut!

Und ein ….

„Wir sehen uns in einer Woche!“ an Kati, meine Familie und Freunde. Ihr seid der Grund, warum ich neben dem weinenden auch ein lachendes Auge habe, während ich mich hier verabschiede. Ich freue mich auf zuhause!

Euer Ruven.

 

P.S.: Einen Eintrag wird es aus Deutschland noch geben um alles abzurunden und die Geschehnisse der kommenden Woche zu beschreiben.

Ghanaisch Kochen


Die Praktikanten des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreises haben ein Kochbuch erstellt – nicht irgendeines, sondern eines, welches ghanaisch Kochen für Europäer einfach macht.

Alle Zutaten sind auch in Deutschland erhältlich – Yam und Plantaine sollten in keinem Afro Shop fehlen.

Sie können das Kochbuch zum Preis von 15 Euro bestellen. Schicken Sie uns einfach eine Email und überweisen Sie den Betrag auf eines unserer Konten. Der Erlös kommt unmittelbar dem Bau des Sportplatzes in Denchemouso und den weiteren Projekten des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreises zugute.

Exams.


Wie die Überschrift schon mitteilt, haben die meisten unserer momentanen Beschäftigungen direkt oder indirekt mit den Abschlussarbeiten des Schuljahres zutun.

Wir haben abgetippt, gedruckt, gestempelt, beaufsichtigt, nachschreiben lassen, korrigiert und über Ergebnisse gelacht und geweint. Ich bin bis auf eine Arbeit mit meinen Sachen am Ende und muss bloß noch die Noten auf dem Zeugnis eintragen. Das Ende des Schuljahres ist der Freitag dieser Woche. Am Dienstag nächster Woche bin ich weg- bye-bye Kumasi!

Schon ein ziemlich komisches Gefühl, im Moment ist jeder Tag irgendwie der letzte. Das letzte Mal unterrichten, das letzte Mal per Hand waschen, das letzte Mal Basketball spielen gehen… So geht mein Jahr in Ghana nun langsam merklich zu ende.

Nun aber kurz zur vergangenen Woche. Montags haben wir Fabis Geburtstag gefeiert, der nun stattliche 21 Jahre alt ist. Dazu haben wir ihn bei Mary mit einer Runde Fufu überrascht und er wurde mindestens 5 Mal komplett nass gemacht, wie es hier Tradition ist. Es macht keinen Sinn, davon zu laufen. Dienstagabend haben wir dann auf den Geburtstag angestoßen und einen schönen Abend verbracht.

Mittwochs habe ich dann wirklich ein aller letztes Mal unterrichtet und das erste Mal so wirklich realisiert, wie schwierig es wird die ganzen Jungs und Mädels wieder zu sehen. Der eine oder andere hat echt Potential und ich bin gespannt, irgendwann vielleicht von ihnen zu hören.

Donnerstag wurde dann mit Frank im Office beim Drucken der Arbeiten verbracht, die am folgenden Freitag anstanden. Meine beiden Deutsch-Klassen wurden als aller erstes geprüft, sodass ich dann direkt mit dem Korrigieren anfangen konnte. Mit dem Ergebnis bin ich wirklich nicht zufrieden, denn der Durchschnitt liegt deutlich unter der „Bestanden“-Grenze. Habe mir sowas aber wohl gedacht… und mir das Wochenende nicht versauen lassen.

Samstagabend stand Entertainment für die Schüler an. Wir hatten Lautsprecher organisiert und eine Abschiedsfete angesagt. So haben wir echt Spaß gehabt und sogar live auf Deutsch gerappt. „Jein“ von Fettes Brot dröhnte durch die Lautsprecher und Andreas und ich haben die Menge zum Schwitzen gebracht!

Sonntags gab es ein letztes Mal unsere bewährten Pfannkuchen und anschließend Fufu. Ein Sonntag ganz nach meinem Geschmack!

Am Dienstag wurde dann meine Mathe Arbeit geschrieben, die auf jeden Fall angenehmer zu korrigieren war, als Deutsch- wenn auch noch immer nicht wirklich zufriedenstellend. Ich habe ein Liste aufgehängt, auf der ich Adressen und Telefonnummern von Schülern sammele, denn langsam packt mich auch ein wenig Wehmut. Die Zeit hier ist wunderschön und ich freue mich jetzt schon irgendwann einmal wieder herzukommen.

Mit diesem Satz will ich meinen kurzen Bericht beenden und mich bis zum Wochenende verabschieden.

Euer Ruven

Sonntag. Zeit zum bloggen.


Morgen beginnt für mich die im letzten Eintrag angesagte Revisions-Woche. Heute ist, wie die Überschrift schon sagt Sonntag und die folgenden Zeilen will ich nutzen um euch die Ereignisse der letzten Tage näher zu bringen.
Die Woche stand neben dem Unterricht ganz im Zeichen der Students- Representative- Council (SRC) Wahl. Hierbei werden Schüler in Präfekten Positionen gewählt, die man mit dem deutschen Schüler-/ Klassensprecher vergleichen kann. Jungenpräfekt, Mädchenpräfekt, Bibliothekpräfekt, Schulhofpräfekt, Essensausgabepräfekt, Unterhaltungspräfekt und Gottesdienstpräfekt sollten jeweils mit Vertretern gewählt werden. Eine Präfektenblase, wenn ihr mich fragt. Bei einer Schulpopulation von 115 Schülern waren 34 Präfekten-Posten zu besetzen. Somit ist mal eben jeder dritte Schüler Präfekt oder Assistent. Letztendlich sind es dann „nur“ 22 Posten geworden, die aber reichen sollten. Nun aber zum Ablauf.
Am Dienstagnachmittag sollte jeder Bewerber sein „Manifest“ vortragen um die Wählerschaft von sich zu überzeugen. Im Vorfeld wurden Wahlkampagnen geführt und Bonbons verteilt. Plakate geklebt und Hände geschüttelt- der Ghanae nimmt Wahlen sehr ernst. Witzig fand ich den Wahlspruch eines Schülers: „Development and Unity!“. Dieser erinnert eins zu eins an den Spruch der ghanaischen Oppositionspartei „National Patriotic Party“ (NPP) und klingt im Zusammenhang mit unserer Schule viel zu großspurig. Am selben Tag wurde ich vom selben Schüler dann gefragt, ob ich ihm ein Manifest schreiben kann. Der Verdacht, den ich gegen sein Motto gehegt hatte, nämlich eine unglaubliche leere in diesen großen Worten, bestätigte sich somit.
Beim Vortrag der Wahlprogramme wurde ich dann Teilweise eines besseren belehrt. Zwei bis drei Schüler haben mich echt mit ihrer Fähigkeit vor Leuten zu reden regelrecht aus dem Sessel gehauen. Demokratie wird in Ghana gefeiert, das ist was ich aus dieser Erfahrung mitnehme.
Nachdem dann am Freitag die Wahlen stattfanden wurde das Ergebnis mitgeteilt. Der Sieger der Schulpräfektenwahl wurde mit Wassereimern übergossen und mit viel Gebrüll über den Schulhof getragen. Die Verlierer wurden beerdigt.
Ja, sie wurden beerdigt. Das hört sich wohl etwas drastisch an, aber so war es. Bildlich gesehen, versteht sich. Ich werde auf jeden Fall Fotos dazu mitbringen. Die Schüler haben mit einfachsten Mitteln eine traditionelle Beerdigung gemimt und mit Trommeln und Banana-Bell richtig abgefeiert. Wie ich mir von George erzählen lassen habe, ist das „Beerdigen“ der Verlierer in Ghana Tradition. Er wusste aber auch nichts von den Plänen der Schüler. So wurde ohne ende gefeiert, bis sich das Ganze nach einer Stunde beruhigt hatte. In Ghana ist man direkt dabei, wenn es ums Feiern geht. Genauso schnell ist dann aber auch alles wieder zuende.
Samstags haben wir dann mit Harriet ordentlich Fufu gestampft und gemampft. Heute waren Fabi und ich bei einem Schüler zum Essen eingeladen, was echt schön war. Ein genialer Kopf, meiner Meinung nach.
Stephan, der Ingenieur aus Deutschland hat heute auch seine Rückreise nach erfüllter Solar-Mission angetreten.
Ihr merkt, ich habe nicht allzu viel zu berichten, darum mache ich lieber Schluss. Ihr lest in der nächsten Woche von mir!

Please, Sir. I don`t understand the question


Heute habe ich im Internetcafé gesessen und wollte meinen neuen Eintrag hochladen. Als ich die Datei öffnete, merke ich das diese schon online war. Komisch, dachte ich mir und es hat echt gedauert bis ich gemerkt habe, dass schon wieder eine Woche um war und ich eigentlich schon einen neuen Eintrag hätte schreiben müssen. Nun ja… hier ist er.

Die Woche ging mit Unterricht normal voran. Montags Mathe und Deutsch und Dienstags stand dann das Treffen der Parents-Teacher Organization- dem Pendant zum deutschen Elternsprechtag, statt. Albert hatte sich extra Zeit genommen und seine Abreise verzögert, um bei dem Treffen noch das ein oder andere Wörtchen los zu werden. Blöderweise hat sich das Ganze dann derart verzögert, dass bei Beginn des Treffens (mit einer Stunde Verspätung) erst fünf Eltern anwesend waren. Das Meeting zog sich dann auch noch unglaublich in die Länge und ich würde euch gerne erzählen um was es ging, wenn… ja wenn das Wörtchen wenn nicht wär. Die Veranstaltung wurde nämlich auf der regionalen Sprache Twi abgehalten. Stundenlang da sitzen, nicht einschlafen und versuchen interessiert auszusehen, während dem man kaum ein Wort versteht- das gibt’s sonst nur in der Kirche.

Mittwochmorgen hat Albert sich dann verabschiedet und sich auf den Weg nach Accra gemacht, während ich die mitunter erfolgreichste Stunde dieses Terms gefeiert habe. Es hat echt Spaß gemacht zu sehen, dass mein Konzept aufgegangen ist, mit dem ich Zins und Zinseszins erklärt habe. Der Wermutstropfen im Anschluss war dann das Korrigieren der Hausarbeiten. Deutliche Probleme im Umgang mit dem Taschenrechner haben sich offenbart, sodass die eigentlich richtigen Ergebnisse durch verschobene Kommastellen verfälscht wurden. Ansonsten muss ich kurz vor Zieleinlauf aber sagen, dass mir die Jungs und Mädels der Mathe-Klasse echt ans Herz gewachsen sind und ich sie echt vermissen werde. Ob ich jemals jemanden von denen wiedersehen werde? Und was wohl wird aus meinen „Schützlingen“? Ich habe einen Report für den Übernehmenden Lehrer geschrieben, damit er etwas in der Hand hat und weiß, wo er weitermachen kann.

Donnerstag war schnell mit dem Abtippen der ersten Abschlussarbeiten vertan und Freitag hat Andreas sich auf den Weg nach Accra gemacht um seinen Besuch nach Deutschland zu verabschieden. Samstag bin ich dann einmal mehr Basketball spielen gegangen und habe anschließend mit Sabrina eine kleine Shoppingtour gestartet. Vorher haben wir noch Eric an seinem neuen Arbeitsplatz besucht und ich muss sagen, dass er echt schon recht wichtig dort aussah. Er macht als Nebenjob in den Semesterferien den Buchführer in einem Restaurant im Culture Center von Kumasi.

Sonntag haben wir ein weiteres Mal den Weg ins Baba-Yara Stadion angetreten. Die Begegnung hieß Ghana vs. Nigeria (U 23) und es ging um die Qualifikation für die All-African Games in Mozambique. Ghana hatte das Hinspiel in Nigeria 3-1 verloren und so musste mindestens ein 2-0 Sieg her, um die Quali zu schaffen. Nach einem Freistoßtor in der 13. Min von Agyeman Badu ging es mit 1-0 in die Pause. Lange passierte dann in der zweiten Hälfte nichts, bis Mpong mit der Nummer drei den erlösenden 2-0 Schlag nach schöner Vorarbeit machte. So war der Rest des Spiels von Verzögerungen geprägt, die fast lächerliche Ausmaße annahmen. Schlussendlich gab es dann aber das Happy End für Ghana.

Die neue Woche fing- wie sollte es anders sein- mit Mathe und Deutsch an. Meine letzte aktive Unterrichtswoche hat damit begonnen. Nächste Woche ist Revision angesagt und dann folgen die Abschlussarbeiten. Außerdem ist zu erwähnen, dass wir es geschafft haben unser Kochbuch weitestgehend fertig zu stellen. Es soll als Dankeschön für alle Unterstützer unseres Sportplatzprojektes dienen.

Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich bis nächste Woche!

Bleibt gesund,

Ruven

Die Zeit fliegt.


Wenn man viel zu tun hat, schafft man es eben nicht jede Woche auf den Tag genau den Blog abzuliefern. So ist es mir in der letzten Woche ergangen… dadurch das Albert anwesend ist, muss man ganz schön flexibel sein.

Ich nehme den Faden am letzten Samstag wieder auf. Der Höhepunkt des Tages war, dass wir uns auf den Weg zur Opoku Ware II Highschool gemacht haben um dort Basketball zu spielen. Cool war, dass Freitags Richard, einer unserer Schüler, wieder an der Schule angekommen ist. Er war ein paar Wochen in den Staaten um seinen Vater zu besuchen und ist auch Basketball begeistert. So hab ich ihn direkt mal eingepackt und bin mit Eric zum Court gefahren um stundenlang einen Ball auf den Boden zu „stoßen“ und zu versuchen ihn durch einen ca. 3,21m (hoffentlich liege ich richtig….) Metallring zu werfen- mit dem Ergebnis Sonnenstich. So kam es dann, dass ich den Rest des Tages eher inaktiv auf der Couch verbracht habe. Spaß hatten wir aber trotzdem.

Abends kam dann Andreas mit seinem Besuch aus Deutschland an und der Sonntag stand ganz im Zeichen des Fufu. Bewaffnet mit eigener Ausrüstung und selbst zubereiteter Groundnutsoup haben wir wunderleckeres Fufu bereitet und viel Lob von ghanaischen Seiten geerntet.

Montags ging dann normales Business in Sachen Unterricht weiter. Dienstags stand dann ein Trip mit Albert nach Kuntanase, ein Dorf nahe dem Lake Bosumtwi an. Dort hat Volu, die älteste Freiwilligenorganisation Ghanas in der Albert Mitglied ist, ein Workcamp gegründet um für ein paar Wochen den Bau einer Schule zu unterstützen. Dort trafen wir dann einen alten Bekannten von Albert und Philip, einen Teilnehmer des Camps aus Deutschland. Leider hat sich dort nicht viel getan, da keine Arbeitsmaterialien geliefert wurden und so haben wir Philip zu uns eingeladen.

Mittwochs haben Andreas und sein Besuch uns dann Richtung Volta-Region verlassen und Nachmittags kam Stephan, der Ingenieur aus Deutschland an. Abends gab es dann ein Treffen mit Albert, in dem wir Praktikanten unseren Ghana-Aufenthalt evaluieren sollten. Stephan hat seine Pläne, die Solaranlage und Pumpe zu installieren auch noch kurz vorgestellt.

Donnerstag habe ich dann damit verbracht, Stephan zu unterstützen, da ich selbst keinen Unterricht hatte und Freitag war Feiertag (Republic-Day). Somit war auch am Freitag keine Schule und ich bin mit Eric in der Stadt gewesen um zu versuchen (mit Erfolg!) ihm einen Job zu besorgen. Doof war nur, dass ich den Zimmerschlüssel dabei hatte und Stephan in der Zwischenzeit die Pumpe ans Laufen gebracht hatte, wobei ein Wasserhahn in unserem Zimmer offen war! Wir haben uns also mit der Rückkehr beeilt und den Abend mit Red-Red kochen und verspeisen verbracht.

Samstag ist Philip aus Kuntanase uns dann für das Wochenende besuchen gekommen und wir haben eine ghanaische Beerdigung besucht. Abends sind wir dann noch Fufu essen gegangen.

Sonntag haben wir dann Hannahs Hochzeit kurz besucht, bevor wir Philip nach Kuntanase verabschiedet haben. Dann habe ich noch Stephan beim reinigen der Wassertanks geholfen und so war auch der Tag auf einmal vorbei. Gerade haben wir eine Runde Karten gespielt und in diesem Moment sitze ich vor meinem Laptop um euch auf dem Laufenden zu halten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ereignisse sich überschlagen und ich richtig begeistert bin, wie gut die Pumpen-Sache funktioniert. Es wurde viel diskutiert, gebuddelt, versucht und repariert aber jetzt haben wir fließend Wasser mit Strom, der die Schule nichts kostet und umweltfreundlich ist! Außerdem sind es für mich jetzt bloß noch zwei Wochen des Unterrichtens. So werde ich langsam anfangen, meine Abreise vorzubereiten. Abschiedsfete organisieren, Mitbringsel besorgen und die Zeit genießen, bevor es dann an die End-of-Year Exams geht. Diese werden wir dann für alle Lehrer abtippen dürfen und dann für die eigenen Klassen korrigieren. Albert hat gesagt, dass er aus unseren Berichten heraushört, dass wir Heimweh haben. Heimweh würde ich es nicht nennen. Ich habe mich in Ghana verliebt. Aber ich freue mich auf zu Hause und darauf, mit meinem „richtigen“ Leben weiter zumachen.

Bis nächste Woche!

Albert da. Kindergarten eröffnet.


Montag warteten wir auf die Schüler, die nach dem Midterm-break erwartet wurden. Es war auf einmal unglaublich viel Aktion am Kindergarten, denn die Eröffnung am Donnerstag stand bevor. So wurde auf einmal riesen Maschinen aufgefahren, die die Straße frei räumten und die Botanik rund um den Neubau entfernten. Auch die Botanik vor unserem Zimmer wurde entfernt. Jetzt kann uns jeder noch besser ins Zimmer glotzen. Dienstags öffneten wir dann den Tag über die Bücherei, damit die Schüler, die schon zurückgekehrt waren wenigstens in Eigenregie lernen konnten, denn von Lehrern war nicht viel zu sehen… klasse, oder? Abend kam Albert dann an und wir besuchten ihn um über unser Befinden zu berichten und von ihm zu hören, wie es ihm geht und was in Deutschland so vor sich geht.

Hinzu kommt, dass ich diese Woche „on duty“ war. Das bedeutet, dass ich mit einer Kollegin dafür eingeteilt war, die Schüler zu beaufsichtigen. Beim Essen, beim Aufstehen, beim Arbeiten… Die Lehrer beschweren sich unglaublich gerne, dass die Schüler faul sind. Was mich ziemlich aufregt ist, dass ich die ganze Woche alleine Beaufsichtigt habe. Das gleiche Schicksal ereilte auch Fabian, sodass wir zu dem Schluss gekommen sind, dass wir wohl die Einzigen sind, die die Aufsichtssache halbwegs ernst nehmen. Ich werde das Thema auf jeden Fall beim nächsten Staffmeeting anschneiden und bin auf Reaktionen gespannt.

Gestern fand dann die Eröffnung des Kindergartens statt. Morgens hat noch eine Raupe den Platz vor dem Gebäude frei geräumt, dann wurden Stühle und Zelte in Hauruck-Aktionen herangeschafft und ein paar Boxen aufgestellt. Das Setup ist das Selbe bei jeder Feierlichkeit. Egal ob Beerdigung, Hochzeit oder eben Eröffnung des neuen Kindergartens. Es waren hohe Gäste geladen. Die Regional-Boss des Ghana-Education-Service war anwesend, der Atwimahene (Chief des Landkreises) und ein Vertreter des Ashanti-Königs Otumfuo II.. Mit einiger Verspätung ging es dann los, George eröffnete die Zeremonie und der Chief begrüßte die Schüler persönlich per Handschlag, was eine sehr schöne Geste war. Ein paar Kindergartenkinder führten eingeübte Choreographien auf, die echt goldig waren. Vertreter des Atwimahene bedachten die Kinder mit Geld, dass sie (wie es hier üblich ist…) in Scheinform auf den Boden warfen, den Kindern während der Vorführung auf den Kopf legten oder an die Stirn klebten. Dann hielten Jeff (Präsident GGFA Ghana), Ghana-Education-Service-Boss, Primaryschool Leiterin und Albert reden. Der Höhepunkt war meiner Meinung nach Alberts Rede. Auch wenn sie, wie alle anderen auf Twi war, konnte man erkennen wie gerührt Albert war, als er von der Geschichte der Schule und seinen Plänen für die Zukunft erzählte: In 10 Jahren will er neben Kindergarten, Grundschule, Haupt- und Seniorschule eine Universität in Denchemuoso haben.

Feierlich wurde dann das Band zerschnitten und eine Begehung des neuen Kindergartens, der Platz für 120 Kinder stellen soll, gestartet. Damit war das Ende der Zeremonie gekommen und langsam verteilten sich die Leute und es kehrte Ruhe ein.

Am Abend haben dann Fabi und ich das aller erste Mal Obroni-Fufuo gestampft. Des weißen Mannes Fufuo- soll heißen wir haben uns getraut ohne jegliche Hilfe mit eigenem Werkzeug die typisch ghanaische Speise zu bereiten. Wir haben Spott und Hohn, aber auch Anerkennung geerntet. Meine Hände sind vor Blasen kaum wiederzuerkennen, aber es hat sich gelohnt! Ein paar Mal noch und wir beherrschen die Kunst!

Morgen kommt dann Andreas mit seinem Kollegen  Thomas aus Accra, der ihn hier besucht und am Mittwoch erwarten wir Stephan, den Ingenieur aus Deutschland, der hier ein solar betriebenes Pumpsystem installieren soll.

Mit diesem kleinen Ausblick verabschiede ich mich bis nächste Woche,

Euer Ruven

Rosen sind rot, Veilchen sind blau und Ruven blogt.


Midterm lautet das Thema meines Blogeintrags. Wir sind in der Mitte des Terms angekommen und es bleiben noch lächerliche sieben Wochen in Ghana.

Freitag abends fand Sabrinas Geburtstagsfete in Kombi mit der von Harriet und Sakordie statt. Die Kombination kam aus dem Grunde zu Stande, dass so nicht so viele Leute eingeladen werden mussten. Sakordie konnte seinen Leuten sagen: Ja… die Fete ist ja von Sabrina. Harriet ihren: Die Fete ist von unserem Administrator. Sabrina: Die Feier ist von Harriet! Der Abend war mehr als lustig, da Harriet mit zunehmendem Sangriaspiegel eine regelrechte Tanzwut entwickelte und nicht mehr zu halten war. Das ging dann soweit, dass ihr Ehemann rüber kam und seine Frau, die sich nicht vom nach Hause gehen überzeugen lassen wollte, entgeistert anschaute.

Am Samstag bin ich mit Eric, Kwame und Pollux (meine drei Basketball-Spezis) Basketball spielen gegangen. Wir sind ziemlich früh morgens los, da wir an einem anderen weiter entfernten Platz zum zocken verabredet waren. Eine dreiviertel Stunde Trotrogetucker später sind wir dann angekommen und es wurde ordentlich Basketball gespielt. Das Heftige war, dass Pollux mich in seinen Plan eingeweiht hat: Am darauf folgenden Dienstag fliege er nach Amerika. Er hat sich für 5 Jahre bei der Army verpflichten lassen! Ziemlich krass… ich hoffe die setzen ihn nicht als Kanonenfutter ein. Ich habe noch nichts von ihm gehört, hoffe aber, dass der gut angekommen ist.

Die Woche begann dann ganz im Zeichen des Midterms. Die Schule wurde auf Vordermann gebracht und von den Lehrern noch einige Tests geschrieben. Das Thema Prozentrechnung habe ich mit meinen Mädels und Jungs soweit abgeschlossen. Für die zweite Hälfte des Terms steht dann „Geld“ an. Kredite, Renditen, Währungen und so weiter… das nenne ich mal praktische Mathematik!

Dienstags habe ich mich dann mit Kati „getroffen“ und das erste Mal so wirklich realisiert, dass es bloß noch eine Woche dauert, bis sie den Heimweg antritt- schon heftig. Heute ist wieder Sonntag und ich kann mir vorstellen, dass sie gerade ihre ersten Sachen in den Koffer packt.

Ich höre mittlerweile auch schon den ein oder anderen Ruf von daheim, dass ich doch bald mal wieder Heim kommen soll. Ich fühl mich total willkommen, was die Vorfreude auf zuhause maximal steigert: Freu mich auf euch!

Mittwochs ging es dann zu unserem Fufu-Coach und Fabis Gastmutter Gifty. Unser Plan ist es, Fufuwerkzeug nach Deutschland einzuführen. Da das Werkzeug ohne die nötigen Fertigkeiten nur Staubfänger wäre, trainieren wir was das Zeug (die Hände…) halten. Ihr solltet euch mal meine Hände anschauen. Nach einer viertel Stunde stampfen hatte ich 5 schon aufgeplatzte Blasen an den Innenflächen.

Donnerstag und Freitag wurde Midterm bei uns gefeiert. Das sah dann so aus, dass wir Praktikanten zur Chop Bar gestiefelt sind und uns mit Fufu und einem Bierchen eingedeckt haben und den Nachmittag/Abend genossen haben. Am zweiten Abend habe ich sogar endlich Daniel wieder ans Telefon gekriegt! Er hatte sein Telefon verloren und war fast drei Wochen verschollen. Niemand hat was von ihm gehört und wir haben uns schon richtig Sorgen gemacht. Es geht ihm aber gut.

Gestern haben wir dann unser Geburtstagsgeschenk für Sabrina eingelöst. Mango-Menü! Sie ist verrückt nach Mangos und so haben wir ihr ein Drei- Gänge Menü mit dem Motto Mango versprochen. Es gab eine feurige Mango-Tomatensuppe, gefolgt von Mango Reis mit Hähnchen und Salat und Mango-Sorbet mit Wassermelonenstücken. Ich habe bis zu Letzt gezweifelt, aber das Essen ist ein voller Erfolg geworden. Besonders die Suppe war meiner Meinung nach der Knaller!

Mit einem kleinen Vorausblick möchte ich dann schließen. Morgen kommt Albert, der Gründer der Schule und unseres Vereins aus Deutschland. Grund ist die für Mittwoch angesetzte Kindergarten-Eröffnung, die mit großem Tamtam von statten gehen soll. Chiefs und Botschaftsangehörige sind eingeladen. Ich bin gespannt, was das wird! Nächste Woche gibt’s zu lesen.

Euer Ruven

Zwei drei Worte zur vergangenen Woche.


Endzeitstimmung. So kann ich es wohl nennen, denn ich merke wie die Zeit fliegt. So viele Ereignisse, die noch bevor stehen. So wenig Zeit, die für mich hier in Ghana verbleibt. So froh bald wieder zu Hause zu sein. So traurig gehen zu müssen. Die Woche war fix verlebt, aber fangen wir von vorne an. Montags sind Fabi und ich Abends eine Runde joggen gegangen mit anschließendem Training im improvisierten Gym. Abends passierte dann etwas echt lustiges. Wir wurden von Radio Fritz aus Berlin angerufen um bei der Weltreise per Telefon ein paar Sachen über Ghana und unsere Zeit hier zu erzählen. Wir waren 20 Minuten „on Air“ und das war echt eine coole Erfahrung. Dienstag- Waschtag und Kontakt nach Hause aufnehmen. Mittwochs hatte ich dann endlich wieder eine erfolgreiche Stunde mit meinen Mathe-Leuten. Die letzten zwei Wochen waren recht chaotisch, da viele Lehrer Projektarbeiten für ihre Abschlussarbeiten durchführen mussten. So wurden Räume gewechselt, Schüler für andere Arbeiten als Unterricht benötigt… Am Ende vom Lied hat mich das ca. eine Woche gekostet und ich muss jetzt gut reinhauen, damit ich den Unterrichtsstoff aufholen kann. Immerhin ist nächste Woche schon Midterm angesagt. Midterm. Ist euch klar, was das heißt? Die Hälfte des Terms ist vorbei. Die Hälfte meines letzten Terms in Denchemuoso. Endzeitstimmung- wie gesagt. Meine Basketballschuhe wurden gestohlen. Ziemlich doof… die habe ich hier gebraucht gekauft und die Dinger waren echt nichts mehr wert. Naja, glücklicherweise habe ich Eric, der mir sein Ausweichpaar bis zu meiner Abreise geliehen hat. Ich verlange übrigens hiermit von allen Lesern, dass ihr Nowitzki die Daumen drückt. In der Finalserie steht es 3-2 für Dallas und am Wochenende hat Dirk mit seinem Team den ersten Matchball für seinen ersten Titelgewinn. Gestern Abend (Donnerstag) schauten wir ganz entspannt einen Film, als Mary anrief und Sabrina zu sich zitierte. Die gute hatte einen riesen Kuchen für Sabrina gebacken und Albert hat aus Deutschland eine Flasche Weißwein zukommen lassen. So haben wir dann noch ein Stück Kuchen mit einem Schluck Wein vorm zu Bett gehen genommen und heute Morgen den Rest des Kuchens verspeist. Wir hatten allen Schülern über die Woche „Zum Geburtstag viel Glück…“ beigebracht, um Sabrina heute Morgen damit zu überraschen. Die Überraschung ist geglückt- sie wurde prompt danach mit einem Eimer Wasser übergossen, wie es hier Tradition ist. Mit diesen zwei oder drei Worten verabschiede ich mich- bis nächste Woche!

Eine Hochzeit und ein Länderspiel.


Wo hatte ich aufgehört?!… am Freitag den 29.05.. Das Wochenende war dominiert von einem Großereignis: Lucy und Appau sollten heiraten. Lucy, die verrückt liebe Küchenfee und Appau, der Architekt der Schule. Ich habe hier in Ghana schon zwei traditionelle Hochzeiten besucht, bei denen ich aber jeweils das Brautpaar nicht kannte. Dieses Mal war das anders, denn die beiden sind gute Bekannte von uns. Zuvor aber eine kurze Schilderung meines Wochenendes:
Freitags hatten wir es geschafft den Lagerraum endlich leer zu bekommen, sodass er bald für einen anderen Zweck genutzt werden kann. Abends kam Daniel noch vorbei und überredete mich zu einer Runde Basketball- Fufu gab es auch noch. Samstags sind wir nach einem ausgedehnten Frühstück in der Stadt gewesen um die Vorräte wieder aufzufüllen- wir haben Bratkartoffeln gemacht und das Championsleague Finale geschaut.
Und dann war es auch schon Sonntag: Hochzeit. Gegen 11.00 Uhr brachen wir mit George Richtung Tanoso auf und kamen in eine komplett geschmückte Kirche. Das Brautpaar saß schon vorne am Altar. Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir dann damit Jeffs Tochter zu unterhalten um uns vom Gottesdienst abzulenken. Dann wurde es ernst: Die Trauung auf Twi. Ich bin nach vorne um alles auf Foto festzuhalten- die beiden waren echt zu süß :D Sie in einem wunderschönen weißen Kleid mit Schleppe und allem was dazu gehört, er im schwarzen Anzug… keine Angst, sobald ich in Kumasi ins Internetcafe komme, werde ich Fotos hochstellen.
Nachdem die beiden vermählt waren ging es ans Feiern in den Keller der Kirche. Eine kleine Stärkung und verschiedene Spiele um Geld für das Paar zu sammeln später, löste sich die Gesellschaft langsam auf. Die Feier war echt schön und ich bin voll auf meine Kitsch-Kosten gekommen.
Am Essen in der Schule hat man auch gemerkt, dass Lucy mit ihren Gedanken wo anders zu sein schien- Käfer im Futter. Nicht so lecker… bis auf das ging die Woche aber gut um. Die Referendare sind viel (nur) mit ihren Studien beschäftigt und so musste ich mir zwei oder drei Mal an den Kopf fassen, wie so einfach Unterricht ausfallen kann, weil irgendwer ein Video für seine Studie drehen will. So musste ich Räume wechseln, meine Klasse vor Video-geilen Lehrern beschützen und nebenbei noch Unterricht durchziehen. Die Woche gipfelte dann am Freitag mit einem weiteren Highlight:

Ghana – Congo 3:1
Michael Essien und Kevin Prince Boateng gaben sich die Ehre im Baba Yara Stadium zu Kumasi das Afrika – Cup – Quali – Spiel anzutreten und ganz nebenbei haben wir uns auch auf den Weg gemacht. Man brauchte nur Andreas mit seinem Ghana – Shirt dabei zu haben und schon hatte man Glück. Ein Auto hielt an und der Fahrer Emmanuel bot uns an, uns mit zum Stadion zu nehmen, zu dem er ohnehin gerade fuhr. Wunderbar angekommen wurden wir dann passend zum Anpfiff komplett Nass. Die Wolken erbrachen sich ca. 20 Minuten über uns und mir war das zweite Mal während meines Ghana – Aufenthaltes kalt. Die gute Laune ließ sich aber nicht trüben und das ein oder andere Tor ließ uns dann jubeln. Das Spiel an sich war keine Glanzleistung, aber Ghana hat seine Pflicht erfüllt. Nachdem der Keeper Kingson sich einen riesen Schnitzer geleistet hatte, der im 2:1 endete zeigten die Ghanaer dann ihr komplettes Mitgefühl. Sobald er wieder an den Ball kam ging ein Raunen durch die Menge, dass da sagen wollte: „Ohhh… ob das gut geht!“- Der arme Kingson.
Kwakye, Fabians Gastvater hat uns dann im Auto mit zurück genommen- Luxus pur. Der Abend endete dann mit einem heißen Kakao und einer bis unter Kinn gezogenen Decke.
Samstag hat Sabrina dann – so schätzen wir – die Malaria gepackt. Ihr geht es heute aber schon wieder besser. Dafür ist jetzt eine ihrer Zimmerwände komplett feucht und es läuft sogar Wasser heraus. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Zum Abschluss noch ein kurzer Ausblick: am 23.06. wird der neue Kindergarten eröffnet und ich bin gespannt um Appau die restlichen Arbeiten bis dahin noch fertig stellen kann.
Bis nächste Woche,
ich halte die Stellung.