Archiv der Kategorie: Ghanaian German School

Konzert & Cultural Center


am Freitag waren wir auf einem konzert und im culture centre in kumasi . es war echt schön obwohl das essen doch seeeehr scharf war!!!
Das konzert sollte eigentlich um 6 beginnen wir doofen pünktlichen deutschen stehen um 6 auf der matte. Geschlagene zwei stunden später tut sich dann auch was ;) jaaa das ist eben ghana
Das Konzert war dann aber echt cool. Es war die ghanaische version von dsds und hieß big in ghana wobei die 4 besten aus kumasi aufgetreten sind. Wir fanden die meisten davon eher fragwürdig aber vlt sind wir noch nicht ganz drin im ghana feeling ;)
Eigentlich sind wir zu dem konzert wegen den fokn bois eine band die die carmen kannte. Um 11 rum war es dann soweit die beiden sollten auftreten!!!! Doch dann…light off. Nun standen wir da haben stundenlang auf ihren auftritt gewartet und dann ist einfach der strom weg = (
Die jenni hat dann aber mit ihrem charmanten art ein bisschen gepöbelt und wir sind in den „backstage“ bereich gekommen. Nachdem wir ein bisschen diskituert hatten , meinten sie das so in 20 minuten ihr auftritt sein wird. Also warteten wir weiter artig. Als es dann soweit war hat es uns aber sehr gut gefallen. Chillige musik, witzige leute.

Sonst ist nicht so viel passiert wir haben eine einführung bekommen und uns so langsam eingerichtet.
Anja ist dann am Dienstag zu ihrer Gastfamilie in tanoso gekommen und bei ihr sowie jenni und lisa hat die Schule bzw der Kindergarten begonnen.
Carmen und ich haben dann noch die zeit genutzt und sind an die küste gefahren. De Ort heisst Teshie und ist in der Nähe von Freunden bei denen sie letztes Jahr schon war.
Von Kumasi nach Accra was rund 300 km sind brauchen wir einen geschlagenen tag inklusive 6x umsteigen…. Das ist eben auch ghana ;)
Abends sind wir dann völlig kaputt bei unserem guesthouse angekommen, das von einer sehr netten schweizerin betrieben wird die schon länger in ghana lebt. Die Zimmer sind sehr schön und sauber und das Frühstück vorzueglich!!
Tagsüber haben wir Ausflüge gemacht oder waren am labadi beach. Sehr schön waren vor allem der Wasserfall in Dodowa. Total im grünen gelegen, ein wunderschöner ort, den es sich wirklich lohnt zu besuchen!!
Auf dem Rückweg von dodowa haben wir dann noch bei der beads factory vorbeigeschaut.
Sie receyclen glas und stellen daraus Perlen her die zum Teil bemalt werden. Es ist alles handgemacht und somit einmalig. In dem Shop haben wir dann kräftig eingekauft.Die Perlen kann man mischen oder so belassen und sich armbänder ketten oder ähnliches „designen“.
Ausserdem haben wir noch einen Ausflug zur trashy bag company gemacht. Auch sie tuen etwas ffür die Umwelt: sie receyclen das Plastik der Wasserbeutel und auch von Werbeplakaten. Wir haben uns die einzelnen Herstellungsprozesse angeschaut und uns auch da im shop das ein oder andere gegönnt.
Die Leute hier sind unglaublich nett und sie helfen einem sehr.Hier kann ich echt bestätigen das die ghanaer ein freundliches volk sid. Bestimmt dreimal wurden wir von leuten durch die halbe stadt geführt weil wir keine ahnnung hatten. Und was uns auch noch sehr positiv aufgefallen ist, dass man in Accra viel weniger angeschaut bzw obruni genannt wird. Die Stadt ist zudem auch sauberer wie Kumasi.
Alles in allem war es eine tolle woche, die wir mit einer reggea party am strand abrundeten =)
Seit gestern sind wir wieder hier. Die rückfahrt verlief ohne Probleme und so konnten wir gleich wieder unser abendlichen light off miterleben…
Heute wurde wieder gewaschen und man merkt erstmal wie viel wäsche man hat. Die Klamotten sind sehr dreckig und vor allem der rote sand und dunst der überall ist setzt sich fest.
Am Montag geht die schule los und wir sind jetzt ttsächlich schon knapp 3 wochen da!!!

Viele Grüße nach freiburg!!!

Sich Platz geschaffen und eingelebt


Mittlerweile haben wir alle unsere Zimmer gründlich geputzt und entrümpelt. Schränke ausgeräumt, alte abgelaufene Medikamente von unseren Vorgängern entfernt und vieles Nützliches gefunden, wie z. B. Einmalhandschuhe,„Westafrikanisch Kochen“ von Cobbinah, der den Ghana-Führer im Peter Meyer Verlag veröffentlicht hat, oder z.B. PU SChaum ;), mit dem ich versucht habe das Leck unseres Klos zu versiegeln (Es ist mir im Übrigen misslungen.)

Ich teile mir mein Zimmer mit Lisa Pfeffer. Es ist ca.30 qm groß, hat zwei einzelne Betten, einen funktionierenden Kühlschrank und sogar eine Couchgarnitur, die vor ca. 7 Jahren von SChülern der Vocational School hergestellt wurden. Das habe ich aus einem Reisebericht erfahren, den ich beim Ausräumen unseres Schranks gefunden habe. Eine Volunteerin, die im Herbst 2005 für 3 Monate hier war, hat ihre Berichte ausgedruckt und samt Bildern hier gelassen-eine gute Idee.

Seit dem hat sich wohl einiges verändert, was die Schule und die Organisation derselben angeht. Vieles beschreibt sie aber auch genau so, wie wir es hier erleben. Das ständige Angestarrt-werden, die ständigen Obruni-Rufe, die uns als Weiße begrüßen oder belächeln sollen – oder kopfschüttelnd uns bemittleiden.

Wir haben einen neuen Duschvorhang erworben, da unserer am abschimmeln war. Erstaunlicherweise hatte dieser neue, noch verpackte Duschvorhang bereits Risse und Löcher und dort, wo eigentlich die Löcher für die Aufhängungen sein sollten, waren keine zu finden. Das Material ist dermaßen miserabel – das hat mich an meine Kaffeetasse erinnert, die ich ein paar Tage vorher gekauft hatte. Eine Plastiktasse, die so schlecht verarbeitet ist, dass man Obacht geben muss, sich beim Trinken nicht zu verletzt. Was hier zu kriegen ist, scheint von noch schlechter Qualität zu sein, als wir es in Deutschland von Billigprodukten gewohnt sind.

Biergartenfeeling und endlich Rauchen!!


n Ghana ist das Rauchen in der Öffentlichkeit unüblich. Wir haben erst nach vier Tagen den ersten Menschen überhaupt hier rauchen sehen. Es war ein etwas verwegen wirkender alter Herr. Ich bin von uns Mädels die einzige Raucherin, die nicht unbedingt vorhatte hier aufzuhören. Bisher habe ich nur abends in der Dunkelheit auf dem Weg hinterm Campus hin und her laufend eine Zigarette geraucht und mich dabei genauso verwegen gefühlt wie dieser ältere Herr. Das hat nun ein Ende, denn auf dem Weg nach Tanaso, wo die örtliche University of Education steht und damit mein Internetcafé, befindet sich ein sog. „Spot“. So nennen sich hier die Kneipen. Dieser Spot erinnert mich stark an einen Biergarten, denn seine Plastiktische und -stühle finden sich von Bäumen überdacht – eben wie bei uns die Kastanienbäume – auf diesem Wege ein Gruß an die Kervansaray.

 

Der Spot wird von einer Frau betrieben, die ihr Baby auf ihrem Rücken gebunden trägt, während sie uns die verschiedensten Sorten Gin anbietet. Gin ist in Ghana wohl sehr beliebt – zumindest bei den Christen, denn die Moslems, die ich bisher als solche kennengelernt habe verweigern den Alkohol. Sie hingegen kauen als Stimuli Tigernuts. Uns eher bekannt als Colanüsse – mit einer anregenden, den Hunger stillenden Wirkung – auf TWI „Atadwe“ genannt. Geschmack und Konsistenz erinnern mich stark an Kokosnuß.

 

Jedenfalls ist in diesem Spot das Rauchen erlaubt – ganz ohne Verwegenheitsgefühl – fehlt nur noch eine Bezugsquelle, denn bisher rauche ich im Zimmer gefundene übriggebliebene Zigaretten – Danke an Unbekannt.

 

Die erste Fahrt nach Kumasi – „8 months, is ist enough time to learn the ghanian way of life??“


Denchemousso, das Dorf in dem unsere Ghanian-German-School und der Kindergarden sind, ist eine Art Vorstadt von Kumasi – eigentlich eher ein Dorf. Kumasi selber, als zweitgrößte Stadt in Ghana mit ca. 1,5 Mio. Einwohnern hat den größten Markt Westafrikas und zeigt sich als hektische, laute, bunte Stadt.

 

Wir besuchen zuerst das In-Viertel ADUM, in dem sich das Vodafone-Center befindet, wo sich einige von uns Internet-Sticks kaufen. Weiterhin gibt es hier Banken, einen Supermarkt, in dem man Nutella für 15 GhCedi, oder Tampons für 20 GhCedi kaufen kann. Ich habe mir eine laminierte Karte von Kumasi und seinen Vierteln gekauft – auf der Rückseite befindet sich dasselbe für Accra. Ich denke, dass sie bei Reisen hilfreich sein kann, da die einzelnen Stadtteile oft anders ausgesprochen werden, als sie geschrieben werden – z.B. schreibt sich die Gegend in der der Central Market ist „Kejetia“, wird aber „Ketja“ gesprochen und leider verstehen sie, die Ghanaer ; ) dich nicht, wenn du die Orte anders aussprichst als sie es kennen.

 

Als ich Kumasi letztes Jahr besuchte, habe ich hier in ADUM übernachtet. Promt laufe ich an unserem damaligen mit 47 GhCedi völlig überteuerten Hotel „the Kingsway“ vorbei. Da ruft ein Ghanaer nach mir und ich erkenne Kwaku wieder, der mich und Jakob letztes Jahr einen Tag durch Kumasi führte. Er hat mit uns Pito getrunken, das eher im Norden übliche Hirsebier, uns die Gegend gezeigt und abends unter einer der wenigen Straßenlaternen seine Bilder gezeigt, die er verkauft.

 

Er hieß mich willkommen in Ghana, und wenn ich denn eine so lange Zeit hier sei, habe ich ja die Möglichkeit „to learn the ghanian way of life and to learn the Twi“, die Sprache des Ashani-Volkes hier in und um Kumasi.

 

Ja das wärs doch! Twi lernen und das ghanaische Leben so verinnerlichen, dass dich die Ghanaer zwar anstarren und Obroni rufen, aber sobald sie mit dir in Kontakt kommen, dich wertschätzen und erkenne, dass du ein tatsächliches Interesse an ihnen und ihrer Kultur hast. Momentan noch werden wir – wie wir als ein Pulk von Weißen, die die hier übliche Gestik und Körpersprache nicht kennen, eher angestarrt und belächelt oder manchmal als unfähig angesehen.

Ankunft am Flughafen – die erste Nacht – das erste Fettnäpfchen


Am International Kotoka Airport angekommen sind wir Sonntag Nacht. Es ist dunkel und der Jahreszeit entsprechend schwül. Unten an der Flugzeugtreppe steht ein Ghanaer, der sich versichern will, dass ich nicht den Weiterflug nach Abidjan (Elfenbeinküste) plane, sondern wirklich nach Ghana will.

Ich begrüße ihn mit Akwaaba, das einzige, was mir momentan einfällt. Er freut sich und fragt mich „ete sen?“, also „wie geht’s dir?“ Weil ich wohl recht sparsam schaue, hilft er mir mit „äye!!“

Unsere Maschine hatte bereits in Istanbul eine Stunde Verspätung, die Sicherheitskontrolle geht schleppend voran und schließlich fehlt bei der Gepäckausgabe ein Rucksack und ein Beamer, der für die Schule in Denchemousso gedacht war. Wir sind also bereits zweieinhalb Stunden im Verzug. Von Orientierungslosigkeit keine Spur stehen wir vor dem „Lost and Found“ Schalter und versuchen dem Beamten unser Problem zu schildern. Nachdem wir K.K., Alberts Sohn, der uns vom Flughafen abholen soll, mittels eines fremden Telefons erreicht haben, hilft er dabei, herauszufinden, das das Gepäckstück wohl in Istanbul stecken geblieben ist und am nächsten Tag in Accra ankommen soll.

Ziemlich übermüdet werden wir fünf Mädels samt unserer zehn Gepäckstücke auf zwei Autos aufgeteilt. Eins davon ist K.Ks das andere ein Taxi. Ich sitze also endlich wieder in einem ghanaischen Taxi. Was ich nun am liebsten wollte ist eine Zigarette rauchen – die erste seit ich von Karin – auf diesem Weg nochmal vielen Dank – zum Münchner Flughafen gebracht wurde. Aber erstens ists in Ghana nicht gern gesehen, wenn jemand in der Öffentlichkeit raucht, zweitens in Taxis wohl eh verboten, wie ich im nachhinein gelesen habe und drittens weist mich mein Taxifahrer darauf hin, dass er ein „petrol-leck“ hat. Also besser nicht rauchen.

So fahren wir dank einer Mischung aus bescheidenen Straßen und einem klapprigen alten Peugeot ziemlich holprig aber doch rasant in ein nahe gelegenes Hotel.

„We have two rooms left and its very late so i hope you can manage.“ Mit diesem Kommentarmacht uns K.K. Klar, dass wir mit zwei Doppelzimmern zurechtkommen sollen – diese eine Nacht. Morgen früh geht’s um 7 Uhr los. „We will have a breakfast for about thirty minutes“. Und K.K. weißt uns darauf hin, dass es 7 Uhr german time sein soll. Was bedeutet, dass es pünktlich losgeht, nicht wie in Ghana – oder sicher anderen außerdeutschen Ländern üblich – ungefähr um 7 Uhr.

Morgends holt er uns mit dem selbem Taxifahrer ab und fährt mit uns zu seinem Haus. Dort hat er auf seiner Veranda den Tisch mit Tassen für uns gedeckt, es gibt gekochtes Wasser mit wahlweise löslichem Nescafe oder Lipton yellow tea – Schwarztee und Sugarbread- von der Konsistenz wohl ähnlich wie Milchbrötchen und etwas süßlich im Geschmack.

Anschließend fahren wir zur O.A. Station – einem der Busunternehmen, die die luxeriösere Variante zu Reisen darstellen. Es sind richtige Omnibusse, so wie wir sie in Deutschland kennen, mit viel Beinfreiheit und einer Klimaanlage, die mir auf der fünfstündigen Fahrt nach Kumasi dann doch Probleme beschert.

Die Fahrt ins 270 km entfernte Kumasi kostet 20 GhCedi – umgerechnet keine 10 Euro, da der Wechselkurs gerade bei 2,4 liegt. Das Gepäck kostet extra und bereits hier trete ich in mein erstes Fettnäpfchen:

K.K. gibt dem Fahrer fürs Gepäck 40 GhCedi, der streckt ihm 5 entgegen, die K.K. aber nicht nehmen will. Ich in meinem jugendlichen Leichtsinn denke, K.k. wills nicht, weils der Fahrer behalten soll, aber nein. Carmen Carmen, wir sind in Ghana, hier geht’s ums Feilschen um alles was bezahlt werden will, um jede Dienstleistung wird gefeilscht und natürlich wollte K.K. mehr Geld. Was mache ich, ich nehme dem Fahrer die 5 Cedi ab….nungut, wir alle lachen – K.K. sagt mir „you safed the driver!“ alle lachen und los geht die Fahrt.

Erstes Lebenszeichen …


soooooo der erste bericht aus ghana!!!

waren heute in kumasi und haben uns sofort auf dem weg zm vodafon shop gemacht um uns den lxus eines internet sticks z können aber erstmal von vorne…

am sonntag standen wir alle voll bepackt am münchner flughafen und haben mit teilweise gemishcten gefühlen die reise angetreten. der flug nach istanbul verlief ohne probleme und auch das umsteigen war soweit gut. leider mssten wir eine stunde im flieger warten bis wir dann endlich losflogen.

in accra angekommen blieb der erwartete kulturschock erstmal aus. klar es war warm und wir fielen als weise doch schon auf aber sonst war alles wie sonst wo auch. an der immigration lernten wir dann erstmal die ghanaische geduld kennen.
das arbeitstempo ist gemilde gesagt gemächlich aber nach einer stunde hatten wir es auch geschafft.

bei der kofferausgabe kam es auch zu schwierigkeiten und nach langem hin und her stellte sich dann heraus das anjas rucksack sowie torstens beamer in istanbul hängen geblieben sind. beides ist bis heute nicht eingetroffen wobei der rucksack sich wohl mittlerweile irgendwo in ghana befindet ;)

insgesamt kann man saagen das es hier sehr anstrenged ist, da man so viel neue dinge sieht, die wärme auch nicht unbemerkbar bleibt und es einfach sehr viel interessante begegnungen gibt.

insgesamt hätte ich nicht gedacht das es hier so grün ist und das die zimmer so sind wie sie sind dazu später mehr, das es um halb 7! schon dunkel wird….
leider kann ich auch die hochgelobte freundlichkeit der ghanaer bisher nicht bestätigen aber vlt muss man sich auch erst besser kennenlernen ;)

soviel zu den ersten eindrücken zm glück haben wir matthias der uns hilft und uns etwas herumführt !!!

liebe grüße!!!

eure lisa

p.s. den ersten sonnenbrand hab ich auch schon ;)

pp.s. ich wäre gerne an deinem geburtstag dabei gewesen mami!!!!

Erste Mädchengruppe nach Ghana unterwegs


Erstmals startet eine rein weibliche Gruppe nach Ghana, um dort für ein halbes Jahr ein Praktikum an den verschiedenen Partnereinrichtungen des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreises zu gestalten. Gemeinsam mit Albert Osei-Wusu sind die fünf jungen Frauen heute morgen aufgebrochen und werden Accra (Ghana) heute Abend erreichen.

Sie unterstützen die Lehrerinnen in den vier Partnereinrichtungen und leben gemeinsam mit Ghanaern. Anja Schweizer wird direkt in einer ghanaischen Familie leben und an den Primary School in Tanoso, einem kleinen Ort nordwestlich von Kumasi, leben. Die anderen fünf Frauen werden auf den Einrichtungen des Schuulcambus von Denchemouso leben und arbeiten.

Albert Osei-Wusu mit Jennifer Danquah, Lisa Pfeffer, Lisa Hammer, Anja Schweizer und Carmen Lubetzki beim Vorbereitungsseminar in München (im Hintergrund: Sebastian Prothmann)

In ihren persönlichen Blogs berichten sie über ihre ganz persönlichen sechs Monate Ghana

Deutschland


hallo ihr lieben

noch bin ich in deutschland die koffer sind so gut wie gepackt und ich dachte ich schreibe mal den ersten eintrag.

heut abend findet das abschiedsfamilienessen statt und es sind ja tatsächlich nur noch 2 tage … wie schnell doch die zeit vergeht

bis ganz  bald =)

Einmal Ghana mit allem, bitte!


Ein herzliches Grüß Gott mal wieder nach Deutschland! Wie der eifrige Blogleser sicherlich festgestellt hat, hab ich ja länger nix mehr von mir hören lassen. Dieser bedauernswerte Umstand lässt sich jedoch dadurch erklären, dass Schulferien waren und ich so in allerlei abstrusen Ecken Ghanas mein Unwesen treiben konnte. Dazu vorab ein kurzer Überblick:

Reiseroute: Bole, Wechiau, Wa, Tumu, Gwollu, Gbele, Wenchi, Sunyani, Kumasi, Akim Oda, Winneba, Apam, Mankessim

Nördlichster Punkt: Gwollu, kurz vor der Grenze zu Burkina Faso

Südlichster Punkt: Mankessim, ein Stück östlich von Cape Coast

Transportmittel: Trotro, Taxi, Bus, Lkw, Kleintransporter, Jeep, Motorrad, Fahrrad, Kanu

Sprachen: Twi, Dagaare, Fante, Englisch, Deutsch, Finnisch

Tiere: Ziegen, Schafe, Kühe, Schweine, Esel, Hunde, Katzen, Federvieh, Nilpferde, Krokodile, Affen, Steppenwild, Buschratten, Eidechsen und allerlei Insekten

Fazit: Super Einblick in Land, Leute und Kultur Ghanas

 

Keine Angst, für den erlauchten Kreis derer, die es noch genauer interessiert, werde ich das Ganze natürlich auch wieder in gewohnt ausschweifendem Umfang darlegen:

Los gings am Donnerstag vor zwei Wochen, wo ich mit Peter die meiste Zeit im Fahrtwind diverser Ladeflächen Richtung Norden gestartet bin. Auf halber Strecke in Wenchi hats dann allerdings richtig heftig zu schütten angefangen, dass fast kein Verkehr mehr möglich war, und so sind wir den Tag nur noch bis Bole gekommen, ein kleiner Ort mit einer sehenswerten alten Moschee. Mein Plan war eigentlich, die Woche irgendwie Mole, Wa, Bolgatanga und Tamale zu machen, aber ich hab recht schnell gemerkt, dass der beste Reiseplan hier in Ghana ist, keinen Plan zu haben. In der Früh bzw. Sehr-Früh, um halb vier „morgens“, wollten wir nämlich den einzigen Bus von Bole nach Mole nehmen, aber dann war leider aufgrund des Regens die Straße unpassierbar und die Fahrt abgesagt worden.

So sind wir stattdessen, begleitet vom Sonnenaufgang, nach Wa gefahren und von dort ins sogenannte Wechiau Community Hippo Sanctuary. Feine Sache, das ist ein Projekt von der Dorfgemeinde mit verschiedenen Aktivitäten rund um die Nilpferde im Schwarzen Volta und die Einnahmen werden zugunsten der Ortsentwicklung verwendet, hat auch schon mehrere Tourismuspreise bekommen. Zunächst mal konnte man für die letzten 19 km hin zum Camp Fahrräder mieten, was zwar alles andere als schweißfrei war (der Gerät lässt grüßen), aber so durch die Savanne zu radeln, war schon ein tolles Gefühl – und tat gut, wenigstens mal wieder selbst einen Lenker in der Hand zu haben, das Autofahren in Deutschland vermiss ich schon ein bisschen. Dann ist allerdings mein Reifen geplatzt und wir mussten warten, bis der Guide (auf seinem Motorrad 🙂 ) ein Ersatzfahrrad gebracht hat – was nicht weiter nennenswert gewesen wäre, wenn einem nicht tausende kleine Fliegen in Mund, Ohren, Nase und sonstwo hingeflogen wären. So haben wir kurzerhand mein Moskitonetz am nächsten Baum aufgehängt, mussten dann aber feststellen, dass die Maschen nicht eng genug für die Fliegen waren. Dumm gelaufen 😀

Der Abend im Camp war dafür sehr erholsam, zunächst noch zu den Fischern am Fluss geradelt und dann geduscht, das heißt, Wasser vom Brunnen geholt und rein in die Duschkabine: drei schulterhohe Lehmwände mit Blick in die Savanne, richtig geil. Am nächsten Morgen hieß es Kanusafari: Wir haben zwar leider nur ein Nilpferd als kurz auftauchenden schwarzen Punkt gesehen, waren dafür aber zwei Minuten lang in Burkina Faso, da wir kurz am anderen Ufer ausgestiegen sind und der Volta dort die Grenze bildet.

Anschließend ging es wieder zurück nach Wa, wo wir noch andere Volunteers zum Teil aus Kumasi getroffen haben. Sind einfach überall, diese Obrunis 😉 Danach musste Peter wieder zurück nach Kumasi und ich hab mich entschieden, nicht wie der letzte Pauschaltourist weiterzuhetzen, sondern lieber einen kleinen Intensivkurs Upper West einzulegen, nachdem mein Reiseführer (der übrigens wirklich super ist) die Region sehr vielversprechend beschrieben hatte:

„The most remote and little-visited of Ghana’s administrative regions, the Upper West boasts little in the way of formal tourist development, though in the right frame of mind this absence is amply compensated for by a timeless frontier atmosphere and deep sense of removal from the rest of modern Ghana.”

In der Tat, es war eine absolut spannende Zeit dort, geprägt von Natur, Kultur und Tradition. Trotrofahrten durch scheinbar endlose Savannenlandschaften. Vereinzelt kleine Dörfer, in denen die Frauen noch Wasser vom Brunnen holen, die Männer ursprüngliches Handwerk betreiben und Jung und Alt unterm Mangobaum zusammensitzt. Einige Lehmhütten, die sich bescheiden um die Moschee gruppieren. Kaum Verkehr, ein paar Motorräder und Eselfuhrwerke. Sengende Hitze, wenn man sich nicht gerade im staubigen Fahrtwind fröhlich zusammengequetscht auf irgendwelchen Pickup-Ladeflächen befindet. Langbärtige Muslime in traditionellen Gewändern, die einem freundlich zunicken. Ein krähender Hahn zum Gesang des Muhidzins, ein paar spielende Kinder. Alles in allem ein beschaulicher und sanfter Gang der Dinge – ein Stückchen näher an Deutschland, und doch weit, weit weg.

Ich hab mir zunächst mal Wa angeschaut, die Hauptstadt Upper Wests, in der es vor allem bedeutende alte Lehmgebäude und Moscheen zu sehen gab. War auch mal interessant, weil die Stadt so insgesamt schon einen richtig arabischen Eindruck gemacht hat. Und ich muss sagen, ich empfinde den Islam hier richtig angenehm, die Muslime sind freundlich, bescheiden, nehmen ihren Glauben ernst, aber tragen ihn nicht so aggressiv nach außen wie mancherorts in arabischen Ländern. Dagegen macht das Christentum im Süden zum Teil einen ziemlich künstlichen und kitschigen Eindruck auf mich, mit großen Jesus-liebt-mich-Sprüchen überall, glitzernden Plastik-Rosenkränzen, lauter Musik und wildem Getanze.

Von Wa aus gings weiter in den Norden Richtung Tumu, nachdem ich zuvor noch einen neuen persönlichen Highscore aufgestellt hatte: Vierzehn Mangos für 20 Pesewas, also nicht mal 10 Cent. Von dort wars noch ein kurzer Weg nach Gwollu, wo es vor allem die Reste einer alten Mauer zu bestaunen gab, die die Dorfbewohner vor ein bis zwei Jahrhunderten als Schutz gegen die Versklavung erbaut hatten. Dazu musste man aber erstmal den Chief um Erlaubnis fragen und eine kleine Spende machen (ich hatte zum Glück noch eine Packung Kekse dabei). Das war einerseits sehr bewegend, weil der Chief fast ein bisschen zeitzeugenmäßig über die Zeit der Sklaverei erzählt hat, aber andererseits dachte ich mir, besser wäre es, das Dorf würde von der Touristenattraktion profitieren und nicht nur der, der eh schon der Wohlhabendste im Ort ist. Darüber hinaus hatte Gwollu auch noch den angeblich größten Affenbrotbaum in Upper West (ich hab bisher auch noch keinen größeren gesehen) sowie einen Teich mit freilebenden Krokodilen zu bieten, welche vielerorts im Norden Ghanas als heilige Tiere angesehen werden.

Im Gegensatz zur ersten Reise hatte ich diesmal ein Zelt dabei, womit ich die Nacht kostenlos in einer sehr schönen Gästehausanlage in Tumu schlafen durfte, also die Leute dort waren zum Teil echt unglaublich freundlich und hilfsbereit. Die letzte Station im Norden war dann noch ein kleiner Naturschutzpark (Gbele Resource Reserve) auf dem Weg zurück nach Wa, wo ich einen ziemlich gechillten Tag verbracht habe. Das war schon witzig irgendwie, ich kam so gegen Mittag dort an, da saßen in dem Camp fünf oder sechs Männer rum, Guides und was noch alles, haben bisschen Radio gehört, sich was zu essen gemacht oder geschlafen, und zwei davon haben dann am Nachmittag eine Tour durch den Park mit mir gemacht. Schon ein ganz guter Job eigentlich, alle paar Tage mal einen Besucher rumführen und sonst dem Anschein nach nicht so sonderlich viel. Wir haben ein paar Paviane und Buschwild gesehen, allerdings nur von weitem, die Tiere dort waren naturgemäß wahnsinnig scheu. Ist zwar einerseits ein bisschen schade, dass ich hier bis auf die Krokodile noch nichts so wirklich gut gesehen habe, aber andererseits auch ein cooler Gedanke, dass das eben kein Zoo ist, wo man die Tiere aus zwei Metern durch Gitterstäbe betrachten kann, sondern die freie Wildbahn mitten in Afrika.

Der Weg zurück Richtung Kumasi hat deutlich mehr Zeit gekostet, als ich gedacht hatte, sodass ich letztendlich vorzeitig in Wenchi aus dem Trotro raus bin, um wenigstens noch das Ende von Real gegen Bayern zu sehen. Und es hat sich gelohnt: Ich kam etwa zur 60. Minute in so eine Art Hotelwohnzimmer, wo sieben ältere Männer das Spiel angeschaut haben. Statt dem Kommentar lief irgendein Kulturradiosender aus der Elfenbeinküste oder Burkina Faso, das heißt, zum Elfmeterschießen kamen sanfte afrikanisch-französische Chansons, was irgendwie eine ganz skurrile Stimmung erzeugt hat. Also ich werd das Spiel auf jeden Fall in Erinnerung behalten. Und ich freu mich natürlich schon aufs Finale, das ich dann wieder auf Großbildleinwand in Tanoso anschauen werde (mit passendem Kommentar und Halbzeitanalyse durch Sammy Kuffour und Bradley Carnell). Übrigens, Huber, Vale, Felix und Co., zu eurer Freude kann ich sagen, dass ich mich hier eh meistens als Bayernfan ausgebe, das ist in der Regel etwas unkomplizierter, als das mit FCA zu erklären.

Am Donnerstag auf dem Heimweg war ich dann auch noch in Sunyani, was mir gezeigt hat, dass Markt und Zentrum einer größeren Stadt nicht immer so hektisch und überfüllt sein müssen wie in Kumasi. Tatsächlich war ich jetzt ja schon an einigen Orten Ghanas, und bis jetzt war nirgendwo so ein Getümmel und Drunter und Drüber wie hier in Kumasi, also das ist denke ich schon einzigartig. Trotzdem ist die Straße von Denkyemuoso ins Zentrum interessanterweise mit die schlechteste, die ich hier bisher erlebt habe.

Nach einem Tag Pause zuhause ging es am Samstagmorgen schon wieder weiter in die Nähe von Akim Oda, wo die Beerdigung des Vaters von Milli, unserer Sekretärin, stattfand, für die ich mit noch drei anderen Lehrern die Delegation unserer Schule bildete. Dazu kann man sagen, dass eine Beerdigung hier in manchen Aspekten einer Beerdigung bei uns sehr nahe kommt und in anderen gar nicht. Die Gäste tragen alle schwarz, nahe Familienangehörige auch rot, darauf wird genauso viel Wert gelegt wie bei uns. Viel dreht sich ums Geld, ein prunkvoller Sarg muss gekauft und die Spesen bezahlt werden. Was ich allerdings schrecklich fand, es wurde laut übers Mikrofon verkündet, wie viel genau jeder Gast gespendet hatte, wofür dann von den Angehörigen im Gegenzug auch noch Spendenquittungen ausgestellt wurden. Auf dem Dorfplatz kamen alle zusammen, es wurde lautstark Musik gespielt, fröhlich getanzt und ausgelassen gefeiert. Naja, daran will ich nichts kritisieren, das ist eben eine andere Kultur und Tradition, wo mit manchen Dingen anders umgegangen wird, aber ich für meinen Teil kann mich dann doch eher mit etwas mehr Ernsthaftigkeit wie in Deutschland identifizieren. Allerdings wurde ich unter lautstarkem Jubel mit in den Trubel hineinbeordert, was dann ganz witzig war, weil die meisten Ghanaer dort genauso scheiße getanzt haben wie ich. Zum Teil sind sogar alte Omas auf der Tanzfläche richtig abgegangen, ziemlich verrückt. Zwei ältere Männer, die dem Anschein nach nicht zur Beerdigungsgesellschaft gehört haben, sind auch noch ziemlich wirr mit rumgelaufen und haben irgendwelche Selbstgespräche geführt, also das war alles in allem eine recht kuriose Veranstaltung. Verwunderlich fand ich auch, dass der Todestag bereits im Februar dieses Jahres war, und ich frag mich, wo der Leichnam solange aufbewahrt wurde. Aber vielleicht finden Beerdigungen hier ja eher als eine Art Abschluss der Trauerzeit statt (kurz: Beerdigung = Beendigung), ein paar Monate nach dem Tod, was die fröhliche Feier erklären würde. Hätte ich mal frage müssen.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich weiterreisen, aber weil Sonntag war, lag der Verkehr im Ort mehr oder weniger still. So war ich den ganzen Tag in dem Dorf, hab bei einer Freundin von Milli gewohnt und richtig mit den Einheimischen zusammen gelebt, Fufu gegessen, Wasser geholt und Verwandte im Dorf besucht, auch mal eine ganz interessante Erfahrung. Die Leute dort waren alle wahnsinnig gastfreundlich und haben sich ständig um mich gekümmert, was aber am Ende fast ein bisschen zu viel war, weil ich ziemlich fertig war und mich gerne einfach nur ein wenig ausgeruht hätte.

Am Montagmorgen bin ich dafür unverzüglich losgestartet Richtung Küste und hab mir erstmal Winneba angeschaut. War ja mein erster Besuch am Meer und richtig gut, ich hab mich echt wie im Urlaub in Italien oder Frankreich gefühlt: Ein kleiner pittoresker Bootshafen mit lebhaftem Fischmarkt, enge, verwundene Gassen, Salzwassergeruch in der Luft und eine laue Seebrise.

Am Nachmittag bin ich weiter in den nächsten Ort Apam, wofür ich mich mal wieder bei meinem Reisehandbuch bedanken muss: Meda ase! Man konnte dort nämlich für umgerechnet 3€ in einem alten Fort schlafen, das 1697 von den Holländern als Militärstützpunkt errichtet worden war (Fort Leydsaamsheid/Fort Patience). Auf einem kleinen Hügel über der Stadt gelegen boten der Wehrgang und mein Zimmer im obersten Stockwerk eine überragende Aussicht auf Ort und Hafen zur einen Seite bzw. offenes Meer zur anderen, was vor allem später während des Sonnenuntergangs die Möglichkeit für super Impressionen und Fotos lieferte. Auf dem Abendspaziergang wurde ich zuvor auch noch auf eine Runde Strandfußball zwischen Seilen und Fischerboten eingeladen, was den Besuch in Apam wirklich perfekt machte – wieder mal ein absoluter Höhepunkt der Zeit hier in Ghana. Cool war auch noch, im Dunkeln mit einer Öllampe bewaffnet vom Burgbrunnen Wasser zu holen und sich damit in einer neu eingebauten Badewanne abzuduschen. Nicht so cool war dagegen, am nächsten Morgen am Badestrand festzustellen, dass selbiger von den Einheimischen als öffentliche Toilette benutzt wird, mit fein säuberlich verteilten Häufchen rundherum.

Über Mankessim ging es schlussendlich zurück nach Kumasi, nachdem es dort noch einen sehr berühmten Schrein (posuban shrine, was auch immer das genau bedeuten mag) zu sehen gab. Konkret handelte es sich dabei um eine Art kleinen Turm mit allerlei lebensgroßen Mensch-, Tier- und Fantasiefiguren in bunten Farben, welche traditionelle Erzählungen und Sagen widergeben sollten – nur zu finden in der Fante-Kultur der Central Region und für Historiker teilweise ein Mysterium, da einige solcher Schreine anscheinend sonderbarste Dinge darstellen. Leider konnte ich die Szenerie nicht so ausführlich betrachten, da recht bald ein sogenannter Caretaker auf mich zukam, der mir eine Führung für absurde 20C und einen kurzen Wikipedia-Infoausdruck für 5C anbot (zum Vergleich: Eintritt, Übernachtung und Guides in Gbele kosteten zusammen 15C) – so wird’s leider nix mit blühendem Tourismus, liebe Ghanaer …

Gäbe noch tausende andere Kleinigkeiten zu erzählen, die das Leben hier so besonders und erlebnisreich machen, wie zum Beispiel, dass der Trotrofahrer auf dem Weg nach Kumasi plötzlich anhält und einem Jungen eine frisch erlegte Buschratte abkauft, die dann während der Fahrt neben dem Bremspedal deponiert wird, oder dass ein Ghanaer in Bole einen plötzlich in fast perfektem Deutsch anspricht und zu einem Bierchen einlädt. Aber ich denke, es ist an der Zeit, einen Punkt zu setzen: . Ich war unterwegs als Tourist, Abenteurer, Gast, Freund und Fremder, im hohen Norden und tiefen Süden, in allerlei Kulturen und Landschaftsräumen, unter exotischen Pflanzen und wilden Tieren, habe in einer Burg geschlafen und per Kanu Burkina Faso besucht, Durchfall erfolgreich mit Fufu bekämpft und unterm Strich an sieben von zehn Tagen kein fließendes Wasser gehabt, das muss reichen, um zufrieden etwas ruhigeren Zeiten in Denkyemuoso entgegenzustreben.

Nur eine Sache noch zu guter Letzt: Ich hab mir ja vor etwa zwei Wochen die Haare ratzekurz schneiden lassen, weiß nicht, ob sich das schon rumgesprochen hat. Ums kurz zu machen: Ich bin doch eher froh, dass Haare nachwachsen, aber die Leute hier freuen sich glaub ich echt, dass ich mir ne afrikanische Frisur hab machen lassen, und das ist ja die Hauptsache.

Ich hätte so viele interessante Fotos, ob nun ein Ausblick vom Moscheeturm in Wa, Fort Patience im Sonnenuntergang, ein frisch abgetrennter Stierkopf aufm Fleischmarkt oder meine neue Frisur, wobei die beiden letzteren wirklich eklig sind ;), aber ich hab leider grad ständig Viren vom Internetcafé auf meinem Stick und irgendwie funktioniert grad alles nicht so toll. Ich hoff, ich kriegs irgendwann mal hin, aber momentan bin ich froh, dass wenigstens das mit dem Bericht hier klappt, und mit unbekannten Fotos im Gepäck freut ihr euch vielleicht wenigstens ein bisschen auf meine Rückkehr 🙂 Nur noch vier Monate, ich hab schon Angst, ich schaff gar nicht mehr alles, was ich mir hier vorgenommen hab.

Also bis bald,

in treuster Verbundenheit und mit Tränen im Herzen, die eure Ferne beweinen, voll zärtlicher Gedanken an die liebliche Heimat und erfüllt von einer tiefen Sehnsucht, die von keiner ach so großen Freude hier ausgelöscht werden kann … Laaangweilig!

Liebe Grüße an alle zukünftigen Championsleague-Sieger und Europameister,

Matze

Gedankenspiele


Hallo Leute,
schon mehr als einen Monat bin ich jetzt hier in Denkyemuoso. Die Zeit bisher ist einfach nur wahnsinnig schnell vergangen, weil ich in den ersten Wochen hier so viel Neues, Interessantes und Aufregendes gesehen hab, aber wenn unter der Woche morgens der Wecker klingelt, fühlt sich der Alltag doch schon fast so normal an wie zuhause in Deutschland.
Das Unterrichten in der Grundschule ist in letzter Zeit leider vor allem von ernüchternden Erkenntnissen geprägt:
Zum ersten hab ichs jetzt leider auch erlebt, dass Schüler richtig geschlagen wurden. Das war zum Beispiel, als mehrere Leute ziemlich zu spät kamen, oder als die Schüler Wörter in Englisch buchstabieren sollten und nicht konnten, da bekam dann jeder „Schuldige“ einige recht heftige Hiebe auf Rücken oder Schultern. Die Schüler waren zwar beim Buchstabieren echt erschreckend schlecht (dazu gleich mehr), aber gerade da denk ich nicht, dass man mit der Rute viel bewirken kann. Das Ziel sollte ja eigentlich sein, den Schülern beizubringen, dass Lernen extrem wichtig ist, aber auch Spaß machen kann, und so verkommt es zu stupider Zwangsarbeit. Ich hab nicht das Gefühl, dass das Geschlagenwerden die Schüler besonders fertig macht oder verstört, das ist hier eher wie bei uns eine strenge Ermahnung, sie schauen kurz betroffen und machen dann weiter Blödsinn. Aber gerade darin liegt ja eigentlich das Problem, dass Schlagen und Geschlagenwerden hier eben als etwas Natürliches gesehen werden und so von Generation zu Generation weitergetragen werden. Deswegen hoff ich, dass ich der Lehrerin, aber besonders auch den Kindern zumindest ein wenig zeigen kann, dass man mit anderen Methoden als Schlagen mehr Spaß und Erfolg haben kann.
Das zweite Problem ist, dass die Schüler zum Großteil einfach kein Englisch können. Am Anfang dachte ich ja noch, vielleicht liegts an meiner Aussprache, vielleicht müssen sie sich erstmal an den neuen Unterricht gewöhnen und sind noch etwas zurückhaltend und unsicher. Letztendlich musste ich aber leider feststellen, dass sie, auch wenn ich einfachste Aufgaben eins zu eins aus dem Buch an die Tafel schreib (Look at the bar graph: What is the smallest mass? What is the greatest mass?, so in der Art) größtenteils nicht wissen, was sie machen sollen, geschweige denn, dass jemand einen korrekten Antwortsatz auf Englisch schreiben könnte. Bei der erwähnten Buchstabierübung hats eben auch zehn erfolglose Ansätze gebraucht, bis der elfte Schüler mal ‚money‘ oder ein Wort in der Art richtig buchstabiert hat. Letztens bei einer Übung in Mathe hat ein Schüler schon drei Versuche benötigt, bis er mal seinen Namen richtig an die Tafel geschrieben hatte. Und das ist halt schon deprimierend irgendwie, den Unterricht zu halten und zu wissen, dass einem vielleicht fünf von vierzig Schülern so richtig folgen können. Für das Leben hier brauchen die Schüler zwar eigentlich kein Englisch, muss man dazusagen, weil sich die Leute im Alltag eh auf Twi unterhalten, aber trotzdem: Die Schulbücher, Zeitungen, Fernsehsendungen usw. sind auf Englisch und die Schüler, die die Schule hier besuchen, sollen ja eigentlich später mal nen besseren Beruf erlernen können, wozu Englisch einfach grundlegend ist. Da find ichs dann schon hart, wenn in einer sechsten Klasse in einem Land mit Amtssprache Englisch kaum jemand richtig Englisch kann.
Der dritte Punkt ist, dass ich doch immer mehr ins Nachdenken komme (verbunden mit Entsetzen und Enttäuschung), je mehr ich die Unterrichtsmethoden und Kompetenzen der Klassenlehrerin so miterlebe. Nächste Woche stehen hier die Zwischenprüfungen an und ich sollte mal die Matheaufgaben durchschauen, da musste ich dann erstmal die Netze von Würfel und Kegel richtig hinzeichnen. Die letzten Stunden bestanden aus einer „Revision“ für die Exams, welche folgendermaßen aussah: Die Lehrerin hat sich vorne hingesetzt, die Prüfungsbögen ausgepackt und schonmal eins zu eins die Fragen vorgelesen und beantworten lassen, die dann nächste Woche in den Prüfungen drankommen. Das war umso erstaunlicher, da es sich eigentlich hauptsächlich um Multiple-Choice-Fragen einfachster Art handelte, z.B. in Kunst: Which colour do you get, if you mix red and yellow? – a) grey b) pink c) orange d) green. Der dritte Schüler, der aufgerufen wurde, wusste dann immerhin die richtige Antwort. Also da saß ich hinten drin und hab mir nur gedacht, das kann doch echt nicht wahr sein. Die kleinen Kindergartenkinder hier sind zum Teil richtig clever und selbstständiger als bei uns, das macht einen wirklich bedrückt, wenn man sieht, wie sehr dann in der Schule durch Eintrichtern und Auswendiglernen Potenzial kaputt gemacht wird in einem Land, das gute Ingenieure und Wissenschaftler bitter nötig hätte.
So bin ich insgesamt grad ziemlich hin- und hergerissen, was das Unterrichten in der Grundschule betrifft. Einerseits denk ich mir, was hat es für einen Sinn, wenn ich vorne steh und rede und keiner versteht mich, und die Lehrerin sitzt hinten drin und schaut zu. Wärs nicht besser, irgendwo anders zu helfen? Andererseits denk ich mir, bei der Lehrerin lernen vierzig Leute irgendwas auswendig, ohne dass einer danach irgendwas davon anwenden oder weiterführen könnte, bekommen falsche geometrische Formen vorgesetzt und werden geschlagen, wenn sie etwas nicht wissen. Da ist es vielleicht dann doch besser, wenn ich zumindest einem Teil der Schüler mehr Eigeninitiative und Selbstständigkeit antrainieren und den guten Schülern, die es ohne Zweifel gibt, wirklich etwas beibringen kann. Positiv kann ich vermerken, dass ich mittlerweile so ziemlich alle Namen kann, und ich glaub, einige Schüler schätzen das auch schon, dass sie jetzt mal einen anderen Unterricht bekommen. Am Montagmorgen hab ich mal etwas bisschen Religiös-Besinnlicheres probiert, bin mit den Schülern rausgegangen, wir haben uns im Kreis um einen Baum aufgestellt, mal für einen Moment die Augen geschlossen und ich hab eine Schülerin ein Stück Brot an alle verteilen lassen. Ich hab mir gedacht, dass die mal bisschen zur Ruhe kommen, sich nicht ständig angehen und es mal nicht um Lernen und Gehorsam geht. Am Ende wollte ich gemeinsam ein kurzes Gebet sprechen, da ist mir dann leider die Lehrerin zuvorgekommen und hat einen Schüler strammstehen und vorbeten lassen, fand ich nicht so toll. Naja, insgesamt glaub ich, die meisten wussten noch nicht so recht, wie sie das aufnehmen sollen, aber vielleicht versuch ichs in Zukunft nochmal wieder.
Für meine Deutschkurse musste ich die Woche Examensprüfungen zusammenstellen und ich muss sagen, das hat mir ziemlich Spaß gemacht, sich passende Fragen und Aufgaben zu überlegen. Es sind zwar in jedem Kurs nur ein paar Schüler, die den Unterricht wirklich ernst nehmen, die anderen erscheinen meistens gar nicht zu den Stunden am Nachmittag, aber vielleicht ändert sich das ja nach einigen vernichtenden Nullingern in den Prüfungen ;)
Ansonsten zum Schulleben: Letzte Woche war so eine Art Jugend-debattiert-Wettbewerb an unserer Schule, zwei Vertreter von uns gegen zwei von einer Nachbarschule. War eine recht interessante Veranstaltung, es war sogar irgendein Parlamentsabgeordneter zu Gast. Unserer zwei Sprecher haben gewonnen und danach gings ordentlich ab in der Halle, ein paar Lehrer mittendrin im Geschehen.
Außerdem hab ich mal den sonntäglichen Schulgottesdienst besucht, was dadurch ganz interessant war, dass ein Schüler anstelle des nicht erschienen Pfarrers die Messe hielt und Schüler aller möglichen Glaubensrichtungen anwesend waren. Hab leider vom Twi nicht so viel verstanden, aber ab und zu werd mich wohl mal wieder dazugesellen. Über die Rolle von Glauben und Religion hier schreib ich wenn dann mal an eigener Stelle.
Das absolute Highlight der letzten Tage war zweifellos ein Besuch im Owabi Wildlife Sanctuary letztes Wochenende. So ein kleines Naturreservoir mit Stausee, Urwald und viel Ruhe nicht weit von uns entfernt. Wir sind zu dritt hingefahren mit noch einem Volunteer aus Tanoso und haben eine Nacht dort wunderbar gezeltet. Ein Führer hat uns durch die Landschaft um den Stausee geführt, durch Dschungel, Bambus, Bananenplantagen, Wiesen und Sümpfe, meist mit einem einzigartigen Vogelgezwitscher und interessanten Düften um uns herum. Am beeindruckendsten fand ich, auf so großen Rohren, durch die Kumasi mit Wasser versorgt wird, über eine riesige Fläche voll mit Farnen zu laufen, eingebettet zwischen Urwald und Stausee, und wie an einer Schnur durch die Ungewissheit dieser Abenteuerlandschaft gezogen zu werden. Am Abend hab ich mich dann noch allein auf den Staudamm gesetzt (aufgemerkt, jetzt wird’s noch poetischer), der See hat im Dunkeln magisch geglitzert und eine wohltuende Brise hat mir ins Gesicht geblasen, begleitet vom Zirpen der Grillen, Quaken der Frösche und Rauschen des Wasserfalls. Auf den Tag genau ein Monat nach meiner Ankunft in Ghana war vergangen. Ich hab an Zuhause gedacht, an die liebe Familie und an diejenigen von euch, die sich zu gleicher Zeit auf Jans Feier vergnügt haben. Aber ich hab mir auch gedacht, die Zeit hier vergeht so schnell, was sind schon ein paar verpasste Feiern im Vergleich zu dem Ort, an dem ich mich gerade befinde. Und ich war richtig froh, den Schritt hierher gewagt zu haben. Auch deshalb, weil ich gemerkt hab, dass ich meine Familie, Verwandten und Freunde noch mehr schätze, seit ich sie vermisse.
Abrupter Bruch, zurück zum Alltag:
Was ich schon länger mal erwähnen wollte, weil es mich hier schon sehr beschäftigt, ist die Verschmutzung und Zerstörung von Natur und Umwelt, wie sie hier, wenn man sich nicht gerade in Owabi befindet, allgegenwärtig ist. Allein im unmittelbaren Umkreis der Schule gibts einen kleineren und einen richtig großen Berg aus Plastikmüll und sonstigem Unrat, die in regelmäßigen Abständen einfach abgefackelt werden. Auch sonst ist die Landschaft in der Regel mehr oder weniger übersät mit Müll, vor allem mit den kleinen schwarzen Tüten, die man bei jedem Einkauf bekommt, und mit den durchsichtigen Tüten, in denens das Trinkwasser gibt. Auch Batterien, Rasierklingen, alte Medikamente und sowas werden einfach irgendwo ins Gebüsch oder in die Wiese geworfen. Spül- und Waschwasser werden an Ort und Stelle ausgekippt, sodass sich auf oder neben den Sandstraßen überall kleinere und größere Rinnen gebildet haben, in denen dann zum Teil richtig ekliges giftgrünes Schmutzwasser zusammen mit allerlei rumschwimmendem Abfall in die nächste Senke fließt. Von dem Dreck und Müll, der rumliegt, ernähren sich die Ziegen, Hühner und anderen Tiere auf der Straße, von denen man dann (ich versuchs nicht zu oft zu tun) Fleisch und Eier isst, keine so tolle Vorstellung. Wenn nicht das Bread and Egg so unglaublich lecker wäre …
Das Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich es groß anders machen kann als die Leute hier. Ich schütt mein Seifenwasser in die Dusche in der Hoffnung, dass es so in irgendeine Kläranlage kommt, aber so sicher bin ich mir da auch nicht. Zur Müllentsorgung bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als die Müllberge zu vergrößern, weil man auf Fragen, wo man denn seinen Müll sonst hinbringen kann, keine andere Antwort bekommt. Die Leute lachen schon immer, wenn ich wieder mit meiner Stofftasche zum Einkaufen ins Dorf lauf. Wenn man sagt, man möchte keine Plastiktüte, oder auch das Ganze noch durch Gestik und Mimik untermalt, schauen einen die Verkäufer meist an wie einen Wahnsinnigen, auch die, bei denen man glauben könnte, sie haben zumindest den Inhalt der Bitte verstanden. Ich reiß ihnen dann manchmal einfach freundlich das Zeug aus der Hand und stecks in meine Tasche, das begrüßen sie dann in der Regel doch, denk ich (sparen sich ja auch ne Tüte) . Das ist echt schlimm, dass die Leute hier größtenteils überhaupt kein Bewusstsein für Umweltschutz haben. Man bekommt zum Teil alles einzeln und dreimal verpackt (in einem Pack Klopapier ist zum Beispiel jede Rolle nochmal einzeln eingeschweißt), Margarine und Tomatenmark gibts (nicht nur, aber auch) in winzigen 50g(oder so)-Schachteln bzw. -Dosen, statt wechselbaren Klingen gibt’s vor allem Einwegrasierer, und wenn die Berufsschüler zum Duschen gehen (der Waschraum ist gleich neben unseren Zimmern), hört sich das meistens nach fröhlicher Schaumparty an.
Positiv ist, dass zumindest Gläser und Dosen eigentlich kaum weggeschmissen werden, sondern als Aufbewahrungsbehälter oder so aufgehoben werden. Außerdem muss man natürlich sagen, dass ein Einkauf auf dem Markt hier immer noch deutlich weniger Müll produziert als ein Einkauf bei uns im Supermarkt. Zum Wäschewaschen, Körperwaschen und Spülen gibts halt zum Beispiel normalerweise ein Stück Seife und nicht tausend verschiedene Behälter Wasch-, Dusch und Spülmittel. Allerdings steigen natürlich auch hier die Ansprüche nach mehr Komfort, immer mehr importierte „Supermarktartikel“ werden verkauft, mehr Leute können sich ein eigenes Auto leisten, die Reichen bauen sich einen Pool in den Garten usw.
Einerseits freut man sich natürlich, wenn der Standard hier steigt, aber andererseits, wenn man an das hohe Bevölkerungswachstum in Afrika und dann an die Umwelt denkt, kommt man schon auch sehr ins Nachdenken. Schmutzige Gewässer, verödete Landstriche, Müllberge, die Luft voller Staub und Abgase und dazwischen überall Kinder über Kinder, die meisten ohne ausreichende Bildung, aber alle mit großen Wünschen und Bedürfnissen. Schon jetzt denk ich mir jedesmal, wenn wir nach Kumasi ins Zentrum fahren, die Stadt platzt einfach nur vor Menschen, Waren und Fahrzeugen. Und man fragt sich, wie unsere liebe Erde das in Zukunft nur aushalten soll, grade wenn man bedenkt, dass es an vielen Orten auf der Welt ja noch schlimmer ist als in Ghana.
Naja, genug davon, ein wenig übertrieben hab ich wohl doch, wo ichs mir jetzt so zum zweiten Mal durchlese. Keine Angst, ich ersticke nicht in Müllbergen.
Afrika hat seinen eigenen Rhythmus, die Menschen hier leben anders, aber ich denke zufrieden, und wer weiß, was die Zukunft Glorreiches für uns bereithält :)
In diesem Sinne sei‘s genug. Ihr merkt, der ganze Bericht dreht sich nur ums Nachdenken, aber das nicht ganz zu unrecht. Ich mach mir hier echt, noch viel intensiver als davor, über alles Mögliche meine Gedanken, über die Zukunft, über meine Aufgaben, über Mensch und Natur, über Glauben, über Ziele und Wünsche und zuletzt darüber, was ich studieren soll, wenn ich zurückkomm, wobei nach diesem Bericht wohl Philosophie angebracht wäre. Mal schauen, Landschaftarchitektur klingt ganz gut eigentlich, dann könnte ich der Umwelt mal was Gutes tun.
Also bis zum nächsten Mal, und ich sags gleich: Wer denkt, so langsam müssten mir doch mal die Themen ausgehen, der hat sich getäuscht. Außerdem haben wir bald Ferien und ich hoffe, dass da dann wieder einige spannende Erlebnisse hinzukommen.
Relativ liebe Grüße ;)
Matze