Archiv der Kategorie: Volu Accra

Neue Gruppe erreicht heute Ghana


Für neun junge Erwachsene ging es heute über Istanbul nach Accra. Sie starten in insgesamt fünf verschiedenen Einrichtungen an drei Standorten in Ghana ein Praktikum mit unseren Partner.

Konrad Liebig, Jakob Spätling-Kiefer, Dennis Burkert, Markus Wünschelbaum, Philipp Zintl, Torsten Matzak (Vorstand), Lea Konrad, Sabine Fischer, Eva Grabenstein, Cosima Stresse (v.l.n.r.)

Konrad Liebig, Eva Grabenstein und Jakob Spätling-Kiefer werden bei unserem neuen Kooperationspartner, der Primary and Junior Secondary School in Tanaso, als Aushilfs- und Nachhilfelehrer arbeiten. Dennis Burkert wird in der selben Funktion an der Primary and Junior Secondary School in Denchemouso tätig werden.

Lea Konrad wird im neuen Kindergarten von Denchemouso die dortigen Erzieherinnen unterstützen und die nunmehr seit fast zwei Jahren bestehende Kooperation fortsetzen.

Sabine Fischer undPhilipp Zintl werden zusammen an der Ghanaian German School arbeiten. Sabine wird sich nach vier Jahren Vakanz – der frühere Verantwortliche in Ghana ist damals viel zu früh verstorben – um die Wiederanlage des Schulgartens kümmern.

Cosima Streese und Markus Wünschelbaum bleiben in Accra und werden das Headquarter von Volu unterstützen.

Sie werden alle auch hier wieder über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Und wir wünschen ihnen allen eine aufregende und spannende Zeit in einem noch unbekannten Land.

Reiseroute

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Ankobra Beach


Guten Abend,

Es dauerte mal wieder ein wenig laenger bis ich von mir hoeren gelassen habe, bitte dies zu entschuldigen. J

Nachdem es vor 3 Wochen nun wieder einmal die Feststellung gab, dass ich hier keine wirkliche Aufgabe habe, gab es die Idee mal ein paar Wochen raus aus dem Buero zukommen und mal etwas anderes zu sehen. So wurde ueber Deutschland Kontakt zum Management, welches auch in Deutscher Hand ist, vom Ankobra Beach Resort hergestellt und ich konnte kurz darauf hinreisen.Ankobra Beach liegt in der Western Region, zwischen Takoradi und der Elfenbeinkueste. In den gut 2 Wochen die ich dort verbringen durfte habe ich mich ein wenig um die Lagerhaltung gekuemmert, um eine kleine Aufgabe zu haben. Konnte trotzdem den wunderschoenen Strand und die intercontinental Kueche des Resorts geniessen. Habe aber wenn cih ehrlich bin am Ende das Essen in der typisch ghanaischen Chop Bar vermisst. Nebenbei konnte ich noch interessante Erfahrungen  mit Land und Leuten in Ghana vom Manager Ehepaar hoeren. Insgesamt eine nette Zeit, die gut tat.

Nun bin ich seit Montag wieder in Accra und habe mit Beendigung des heutigen Tages, 2 ganze Tage im Buero verbringen koennen. Leider habe ich feststellen muessen, dass die Dinge hier nach wie vor beim alten sind und sich nichts veraendert hat. Aufgrund der internen Machtverschiebungen und spielchen leidet das eingentliche “Geschaeft” von VOLU – die Workcamps. So wie es zurzeit aussieht wird es auch keine fuer die Wintersaison (November – Januar) geben. Schade.

Ich bin mir auch nicht mehr sicher, wie lange ich noch auf das warten soll, was denn da vielleicht irgendwann mal kommen wird….deswegen werde ich mir jetzt ueber weitere Entscheidungen genauer Gedanken machen. Bis die Tage.

Viele gruesse,

Jonas

Wochenende


Wie gehts euch??  – Mir gehts gut.

Am Freitag bin ich mit einer Delegation aus VOLU-Offiziellen auf eine Reise in das Dorf Gyankofa aufgebrochen.

Es hatte mich zunaechste ein Fahrer, der uebrigens 5 Jahre in Hamburg gelebt hatte und mit einem nordischen Akzent Deutsch spricht, vom Buero abgeholt. Nachdem wir noch sowas wie den Alterspatron in Accra mitgenommen und weitere Personen wie den Vize-Chairman und den “Kassenwart” in Kumasi eingesammelt hatten, ging es weiter nach Sunyani, wo wir die Nacht ueber verbrachten. Am naechsten morgen um 5 Uhr brachen wir dann fuer den letzten Teil der Reise nach Gyankofa auf. Hintergrund dieser Reise ist, dass VOLU vor etwa 20 Jahren da Baeume fuer die Community gepflanzt hat und diese jetzt “geerntet” werden koennen. Aus diesem Typ Baum werden hier zb Strommaeste errichtet, also recht wertvoll. Nun wollte man darueber diskutieren wie man den Gewinn untereinander aufteilen koennte. Um 9 Uhr haben wir ungefaehr den Chief des Dorfes samt Aeltesten getroffen und das Anliegen geschildert. Dann wollte man sich kurz beraten und ein Urteil faellen. Die Betonung liegt auf wollten! J Nach 2 Stunden hatte man sich fertig beraten, lud jedoch nochmal das ganze Dorf zur Diskussion um alle mit in die Entscheidung einzubinden. Also durften wir noch eine weitere Stunde warten, um dann mitgeteilt zu bekommen, dass man sich darauf geeinigt hat, dass VOLU keinen Anteil erhalten wird! :) Das war nicht unbegruendet, da sich VOLU nach der Pflanzung nie wirklich wieder bei der Community gemeldet hat.

Auf der Rueckfahrt wurde ich dann in Kumasi abgesetzt, um nach langer Zeit meine MItreisenden mal  in ihrer Schule in Denchemouso zu besuchen. Samstag abend dort angekommen, haben wir uns erstmal nur ausgetauscht und ueber Erfahrungen berichtet, natuerlich positive wie negative. Man ist glaub ich insgesamt sehr von der Gastfreundlichkeit der Ghanaer  und der Faszination des Landes angetan, ist aber manchmal eher nicht so von der Unstrukturiertheit begeistert.

Am Sonntag sind wir gemeinsam nach Kumasi, um hauptsaechlich den Central Market einzusehen, der der groesste in ganz Ghana ist. Schon beeindruckend, dieses Meer von Blechhuetten. Am Abend waren wir dann bei einem Lehrerkollegen meiner Mitreisenden zum Geburtstagsfeier eingeladen, wo wir jedoch auch die einzigen Gaeste bildeten. J Am gegessen, getrunken und Musik gehoert bevor wir, nach einem 30minuetigen nach Hause weg, sehr muede ins Bett  gefallen sind.

Heute vormittag machte ich mich dann auf die Heimreise, mit dem TroTro von Denchemouso nach Kumasi und anschliessend eins von Kumasi nach Accra (5Std) genommen, wo ich wiederum in einer weiteres Richtung Buero umgestiegen bin. Preiswert aber abenteuerlich! :)

Morgen werde ich fortsetzen womit ich Donnerstag aufgehoert habe, vorbereiten der Buchhaltung. Heisst Ein- und Ausgaben in Excel so eintippen, dass sie nachher von “Pros” auf diesem Gebiet bearbeitet werden koennen. Was der Rest der Woche so bringt weiss man natuerlich noch  nicht so ganz genau… Am kommenden Wochenende werde ich mich wahrscheinlich mit meinen Mitreisenden aus Denchmouso in CapeCoast treffen um die dortige Gegend mal ein wenig zu erkunden.

Ich wuensche euch einen schoenen Abend und eine nette Restwoche!

Bis die Tage,

Euer Jonas

Volta Region


Hallo,

Nach etwas laengerer Zeit gibt es nun mal wieder einen Eintrag.

Ich bin Montag Abend von einer Wochenendreise in die Volta Region zurueckgekehrt. Urspruenglicher Hintergrund war es die Beerdigungsfeier von der Grossmutter meines Arbeitskollegen in Peki zu sehen und auf dem Rueckweg Dokumente fuer eine gemeinsames Projekt bei der Volta River Authority (VRA, fuer die Stromversorgung in Ghana zustaendig) abzugeben. Neben diesen Zielen, kamen zum Teil geplant, zum teil eher spontan noch ein Ausflug zum Wli Wassrfall nahe der Stadt Hohoe, sowie ein Besuch des Monkey Sancuarys in Tafi Atome hinzu. Aber nun ganz von vorne….

Freitag, den 24.September sind wir zunaechst mit einem Tro-Tro (mi tuber 20 leuten gefuellt) in die Volta Region nach Peki aufgebrochen, um die Beerdigungsfeier am naechsten Tag zu sehen. Die Hinfahrt war bereits der Hammer, volles Tro-Tro, die Hintertueren geoeffnet, wir in der letzten Reihe und dann fing es an zu regnen. Aber kein Problem, im Radio lief Bob Marley mit Three Little Birds! “Don’t worry, about a thing, cause every little thing, gonna be alright..” Hat meine Stimmung auf jeden fall aufgeheitert, gerade weil der Verkehr in Accra wieder mal die Hoelle war. Haben 2 Stunden gebraucht bis wir die Stadt verlassen hatten und weitere 2 Stunden bis wir am Ziel waren. Am spaten abend angekommen, haben wir gegessen und dann, wie ist wohl in dieser Region ueblich ist von der verstorbenen Abschied genommen. Sie war in einem mit aufleuchtenden Lichterketten und Plastikpflanzen versehenen Sarg aufgebahrt. Die Frauen der Familie haben gesungen, getanzt und getrauert.

Am nachsten Tag war dann der Gottesdienst und die Beerdigung. Die noch nicht fertiggestellte Kirche befand sich, ohne Waende mitten im tropenartigen Wald. Der Gottesdienst dauerte ca. 3 Stunden und es wurde viel Musik gespielt, Frauen tanzten und man betete naturlich. Auf jeden fall nicht mit einem deutschen Gottesdienst zu vergleichen. Die Beerdigung hingegen schon eher, bis auf das wieder viel gesungen wurde und der Sarg im Kofferaum eines Taxis zum Friedhof gefahren wurde. Nach der Beerdigung wurde gegessen und man hat sich verabschiedet. Leider keine Musik wie es glaub ich hier sonst ueblich ist.

Am nachsten morgen wollten wir uns dann auf den Weg ins Monkey Sanctaury nach Tafi Atome machen, haben uns dann aber noch kurzfrsitig dazu entschieden noch weiter in den Norden nach Hohoe zu fahren, um dort noch einmal Geld abzuholen fur die restliche Reise. In Hohoe angekommen sind wir zum einzigen Geldautomaten, der aber, wer ahnt es nicht funktionierte. Der Pfortner der Bank versprach uns, dass der Automat bis 12 Uhr repariert ist. Zu diesem Zeitpunkt war es ungefahr 8 uhr, also noch genugend Zeit um den nahe gelegenden Wli Wasserfall zu sehen. Das war es auch auf jeden Fall wert, sehr beeindruckend und der grosste Wasserfall Westafrikas.

Wieder zurueck in Hohoe, um 12 Uhr, war der Automat naturlich immernoch nicht repariert und man sagte uns dass gegen 16 Uhr vielleicht jemand kommen wuerde. Zum Glueck hatte mein Arbeitskollegen einen alten bekannten in der Stadt be idem wir uns Geld leihen und unsere Reise fortsetzen konnten.

Nachmittags in Tafi angekommen, wurden wir auch schon von den ersten, in dem Dorf als heilig geltenden, Affen begrusst. Schon faszinierend wie sehr sie sich an den Menschen gewoehnt haben. Ob das gut ist, ist eine andere Frage. Frueh schlafen gegangen, haben wir am naechsten Morgen nochmal eine private Tour inclusive eigener Fuetterung mitbekommen.

Auf dem Rueckweg, die Unterlagen im VRA Buro am Staudamm in Aksombo abgegeben, den riesigen Staudamm besichtigt und uns dann wieder auf den Heimweg nach Accra begeben, ohne viel Verkehr, offene Tueren und auch ohne Regen.

Dienstag ging es dann wieder in den normalen Alltag ueber, wobei es leider so weiterging, wie es in der vorherigen Woche aufhoerte, ohne Aufgabe und Arbeit.

Grund hierfuer ist, dass die Organisation gerade einen politischen Machtwechsel erlebt hat und Posten, Positionen und Machtansprueche wohl noch geklaert werden muessen. Ich haette nicht gedacht, dass Nicht Regierungs Organisationen davon so betroffen sind. Interessant ist auch, wie solche Dinge hier geregelt werden. Egal, die naechsten Wochen koennte es jedoch wohl so weiter gehen, was langsam ein wenig sehr frustrierend wird. Aber mal sehen wie sich die Dinge entwickeln. Mitte Oktober sollten entsprechende Entscheidungen getroffen werden.

Ausser diesem Problem muss ich aber betonen, dass Land und Leute schon hammer sind. Obwohl man hier als Weisser immer auffaellt, fuehle ich mich nie unwohl, betroht oder dergleichen. Viele Gruessen einen und jeder auf seine individuelle Art und Weise. Koennten sich manche Deutsche noch mal was von abschauen…

Ich wuensche euch einen schoenen Abend.

Liebe Gruesse aus dem nie schlafenden Accra,

Jonas

Alltägliches


Hallo zusammen,

Vielen Dank fuer die netten Kommentare bisher. Freue mich auch immer etwas von euch zu hoeren.

Ich habe heute mit einer Arbeit begonnen, die sich wohl noch ueber einen laengeren Zeitraum erstrecken wird – die Finanzen der Organisation vernuenftig festzuhalten. Nach 2 Stunden Arbeit musste ich jedoch aufgrund fehlender Dokumente zu anderer Bueroarbeit uebergehen, wie Briefe schreiben und der gleichen. Mal sehen, ob die in den naechsten Tagen auftauchen! J

Ausser diesem Problem kaempfen wir im Buero gegen eine Pannenserie bei den elektronischen Geraeten an. Zuerst hatte es den Wasserkocher erwischt, dann die Tastatur des einzigen Computers, an dem auch der Drucker angeschlossen ist. Zur Info, es gibt auch noch einen Laptop, der aber nicht kompatibel mit dem alten deutschen Drucker ist. Anschliessend hat es dann auch noch den Computer erwischt, aus noch zu klaerenden Gruenden. Ist seit heute in “Reperatur”. Dann war auf einmal das Netzgeraet des Laptops ebenfalls hinueber, konnte aber wieder repariert warden.  Hier ist echt oft Improvisation gefragt, was das Leben hier unten sicherlich stark bestimmt und kennzeichnet.

Nun hin zur Ghanaischen Kueche: zum Mittagessen habe ich mir heute in einer Lokalen “Chop Bar” Yaam  mit einer Gemuesesosse und Ei gekauft, war ganz lecker.  Ich glaube jetzt habe ich alle grossen nationalen Gerichte mindestens einmal probiert. Dazu zaehlen, neben yaam, banku und fufu auch T.Z., Rice Balls und Kenkey. Ich bin mir sicher, dass ich im Laufe meiner Zeit hier, nochmal naeher auf die einzelnen Dishes eingehen werde! J

Heute abend werde ich noch ein wenig in meinem Reisefuehrer lesen, werde wohl an den naechsten Wochenenden mal das etwas weitere Umfeld von Accra erkunden. Dazu zaehlt sicherlich zu den bekannteren Staedten Cape Coast und Elmina. Ausserdem haben Deutsche Besucher der VOLU Hostel in mir Interesse geweckt eine Reise durch Ghana, ueber Ouagadougou in Burkina Faso bis hoch nach Mopti, Mali zu unternehmen. Dafuer muss ich mir aber noch einen geeigneten Zeitpunkt aussuchen, wird denk ich mal ein bisschen laenger als ein paar Tage dauern. Bis dahin heisst es hier weiter versuchen, die Rechnungen und Unterlagen zu sortieren und festzuhalten. Denn sowas wurde hier wohl etwas vernachlaessigt.

Ich wuensche euch noch einen schoenen Abend! Bis die Tage.

Jonas

PS: Heute ist in der nationalen Zeitung ein Artikel zu dem Workcamp erschienen an dem ich teilgenommen habe. Artikel wird sich abfotografiert bald in der Galerie wiederfinden. (PS: das foto zum Artikel hab ich geknippst! J )

weitere Details


Um nun den letzten Artikel zu vervollstaendigen hier ein paar zusatzinfos:

An meinem ersten Tag in Tamale bzw. im Workcamp in der Community Kasalgu war die Eroeffnungsfeier des Camps. In einer Zeremonie mit dem Chief der Community und anderen Offiziellen der Region wurden Reden verlesen und traditionel getanzt. Zur Belustigung habe auch ich, der Oburoni, mein bestes versucht, was wohl beim Chief gut angekommen ist. Spaeter musste ich dann noch kurzfristig eine Rede im Namen des General Secretarys halten.

Im Camp gab es keine Elektrizitaet, kein fliessend Wasser und keine Toilette. Man durfte sich dafuer im nahe gelegenen Wald „befreien“. Gearbeitet wurde im Camp meist von 8 oder 9 Uhr bis 11 uhr, dann war frei! :)

Im Laufe des Camp haben wir natuerlich auch ein Fussballmatch gegen die Community ausgetragen, die meisten natuerlich Barfuss auf einem halb Asche halb Wiese Platz. Endstand 2:6 fuer die Jungs von Barfuss Kasalgu. Diese Niederlage brachte uns nicht davon ab, am naechsten Tag eine Ziege zum Abschluss des Camps zu schlachten und abends bei der Vergabe von Urkunden zu verspeissen.

Ansonsten kam ich in den Genuss viel Moped zu fahren im afrikanischen Verkehr, schon ein Highlight! :) Speedlimit? Fehlanzeige. Fuehrerscheinpflicht? 18 Jahre reicht wohl. Verkehrsregeln? Nicht wirklich. :)

Eigentlich wollte ich erst am Montag oder Dienstag zurueck nach Accra kommen, aber dann wurde fuer heute doch noch das Meeting mit den Offiziellen einberufen. Resultat: von den 5 Std Meeting durfte ich nur ca. 1 Minute dabei sein. Meine Aufgabe ist auch noch nicht klar definiert. Einzige Hoffnung: ich habe waehrend des Meetings mit einem Mitarbeiter Ideen gesammelt, wie man die Organisation wieder vorran bringen kann. Diese werden wir morgen praesentieren, mal sehen was es fuer ein Feedback gibt.

Jetzt werde ich noch etwas essen gehen und schlafen gehen.

Wieder da


Hallo zusammen,

nach nun  etwas uber einer Woche hier der naechste Eintrag. Grund fuer diese laengere Auszeit war eine spontane Reise in den Norden Ghanas nach Tamale, wo ich an einem VOLU workcamp teilgenommen habe. Wir haben mit ca. 20 Leuten mehrere hundert Baeume in einem Dorf bei Tamale gepflanzt. Um es kurz zu fassen: Leute top, Tamale top und der Workcamp Leader Kizito alias Ras-Kizzy, ein Star! :)

Bevor ich heute morgen den Heimweg, von 13 Stunden Busfahrt (Hinfahrt 8Std) angetreten bin, war ich gestern noch im Touristenort Paga, an der Grenze zur Burkina Faso. Paga ist beruehmt fuer seine zahmen Krokodile. So kam ich dazu ein ca. 2m langes Krokodil zu ‘streicheln’. Dann nochmal kurz rueber ueber die Grenze nach Burkina und zurueck ueber Bolgatanga, Hauptstadt der Upper East Region, zurueck. Erwaehnenswert auch noch an dieser Stelle ist, dass ich auf der Rueckfahrt einen Bus von Bolga nach Tamale nehmen wollte der eigentlich um 14 uhr abfahren sollte, bis 16 Uhr aber noch nicht gekommen war und gegen 17 Uhr dann ungefaehr losfuhr. Nun ja, dass ist wohl Reisen in Afrika :)

Jetzt muss ich auch schon langsam Schluss machen, da ich noch so eben 30 min Internet vor Ladenschluss bekommen habe. Ich werde morgen nochmal detailliertere Infos geben und Fotos koennten auch noch Folgen!

Besten Gruss,

Jonas