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Endlich angekommen in meiner Gastfamilie ;-)


Hallo ihr Lieben =)

Mittlerweile bin ich gut angekommen in meiner Gastfamilie. Letzten Dienstag (also doch ’ghanaian time’ ;-) – so wird aus dem Montag der Dienstag…) Abend war es endlich so weit. Es gab wohl mit den letzten Volunteers, die in dieser Familie gelebt haben einige Probleme und deshalb waren sich die Eltern unschlüssig, ob sie noch mal jemand Deutsches aufnehmen sollen. So fuhr ich am Montagabend mit dem Schulleiter der GGS, der (theoretisch) für uns verantwortlich ist, und Jeff, einem anderen Mitglied des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreis (DTGHF), über den ich hier in Ghana bin, zu der Familie, damit sie entscheiden konnten, ob sie mich aufnehmen wollen oder nicht. Sie entschieden sich dazu mich am nächsten Tag zu empfangen =) *puh*. Auf der Heimfahrt wurde mir dann nahegelegt, mich anständig zu benehmen, weil sie sich dort sonst nicht mehr blicken lassen könnten und nie wieder Deutsche aufgenommen werden würden.
Wieder in Denchemouso angekommen bereute ich es dann, dass ich morgens voller Optimismus montags in die Family zu kommen, alle meine Sachen eingepackt hatte. So musste ich jetzt ohne Licht, da (wie bis jetzt jeden Abend) ’lights out’ also Stromausfall herrschte, die nötigsten Sachen wieder auspacken, damit ich noch eine letzte Nacht bei den anderen am Campus schlafen konnte.
Doch am Dienstagabend war’s dann endlich soweit und ich wurde mit meinen ganzen Habseligkeiten von einem Taxi zu meiner Gastfamilie gefahren. Leider war wieder Stromausfall, so konnte ich nicht mehr auspacken. Wir saßen dann noch einige Zeit zusammen im Wohnzimmer und unterhielten uns. Die Familie ist echt mega nett. Sie haben 5 „Kinder“, wobei die jüngste 19 ist und zwei schon nicht mehr zuhause wohnen, da sie studieren. So darf ich im Zimmer des Sohnes wohnen, der auswärts studiert. Mein Zimmer besteht aus einem riesigen Bett, einem Schrank und einem nicht-funktionierenden Ventilator. Der erste Schock folgte dann noch sofort am ersten Abend. Als ich nach dem ’bathroom’ fragte wurde mir erklärt, es gäbe kein fließendes Wasser. Für mich verwöhnte Deutsche echt ne krasse Umstellung. Wann immer man Wasser braucht, ob für die Klospülung (offener Spülkasten, in den man einen Eimer Wasser schütten und dann an einem Haken ziehen muss), um sich zu waschen, zum Zähneputzen oder zum Kochen, muss man es aus dem Brunnen im Garten holen. Doch mittlerweile hab ich mich ganz gut damit arrangiert und spucke nun halt auch meinen Zahnputzschaum in den Garten, „dusche“ mit einem Eimer voll Wasser und entsorge das benutzte Klopapier in einem Mülleimer anstatt im Klo.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist dagegen, dass man hier zum einen zu sehr interessanten Zeiten isst und zum anderen, dass jeder mit seinem Teller irgendwohin sitzt und dann dort isst. Die Ghanaer gehen normalerweise ohne Frühstück aus dem Haus, doch da ich immer zu früh fertig zum Gehen bin, bekomme ich meist Brot und Kaba (Milo heißt der hier – Pulver, das in heißes Wasser gekippt wird). Um 15 Uhr gibt’s dann Mittagessen – meistens Yam (schmeckt wie Kartoffeln) mit irgendwelchem Gemüse. Und um 17 Uhr gibt’s dann schon wieder Abendessen – ebenfalls warm. Bis jetzt entweder Reis mit irgendeiner Soße oder Fufu (von der Konsistenz her wie Kartoffelbrei – aus Kochbananen und etwas ähnlichem wie Yam). Da ich hier Gast bin wird mir immer eine extragroße Portion rausgeschöpft und behauptet, das sei gar nicht viel… ;-) Obwohl mir ans Herz gelegt wurde, beim Abspülen, Kochen,… zu helfen, wird sobald ich frage, ob ich was helfen kann, abgelehnt. Ich hoffe das ändert sich noch. Doch mein Gastvater erklärte mir, im Haus sei es oft ’boring’ (langweilig) und so brauche ich mich nicht zu wundern, wenn sie mich nichts helfen lassen, da das ihre einzige Beschäftigung ist…
Am Dienstag war Schulbeginn. Das heißt in Ghana aber nicht, dass mit dem Unterrichten angefangen wird, sondern, dass erstmal 4 Tage lang (von 7.30 – 14 Uhr) das komplette Schulgelände geputzt wird. Soll heißen die Lehrer geben den Schülern Anweisungen, was sie zu tun haben (Bänke oder Boden putzen, Rasenmähen mit Messern, Garten umgraben,…) und chillen dann im Lehrerzimmer. Das Lehrerzimmer besteht aus 4 Holztischen und unzähligen Plastikgartenstühlen. Am Mittwoch und Donnerstag haben wir stundenlang im Lehrerzimmer über einen Laptop eine mexikanische Telenovela (auf spanisch mit englischem Untertitel) angeschaut und ansonsten sitzt jeder irgendwo und starrt Löcher in die Wand.
Am Samstag hat mich meine Gastfamilie zu einer Hochzeit in ihrer Kirche (Church of Pentecost) mitgenommen. Leider war das Meiste auf Twi, aber interessant war’s trotzdem =) Vom Aufbau her verläuft eine Hochzeit hier eigentlich ähnlich wie in Deutschland. Nur ist alles viel lauter und lebendiger – soll heißen, es wird lautstark gesungen, gebetet (jeder betet laut(!) vor sich hin) und durch die Gegend getanzt. Laut Liedblatt fing die Hochzeit um 9 Uhr an, wir waren um kurz nach 10 dort und da war noch nicht wirklich viel los. Mir wurde ein Platz in der zweiten Reihe zugewiesen und blöderweise waren überall Leute mit Fotos und Kameras, die meinten, der ’Obruni’ (also ich) müsste unbedingt überall drauf sein. So wusste ich leider nicht wirklich, wie ich mich verhalten sollte, da ich ja nicht verstand, was sie redeten… Um 12 Uhr gingen wir dann wieder heim, weil mein Gastvater Hunger hatte, obwohl die Hochzeit noch in vollem Gange war – Ghana halt ;-)
Am Sonntagmorgen sind wir dann zum Gottesdienst wieder in die Kirche gegangen. Eigentlich sollte ich zur ’English Assembly’ gehen, doch diese fand nicht statt, da ’Children’s Day’ war. Das heißt, dass die ’Sunday Schools’ (entspricht unserer Kinderkirche) den Gottesdienst für die Gemeinde mitgestalten, indem sie singen, tanzen, ein Anspiel machen,… Leider war wieder alles auf Twi, aber zum Zuschauen war’s trotzdem echt interessant.
Irgendwann wurde ich nach vorne gebeten, um mich vorzustellen. Völlig überrumpelt sagte ich ein paar Sätze auf Englisch, die meine Gastmutter dann auf Twi übersetzte. So bin ich jetzt auf jeden Fall der ganzen Gemeinde bekannt ;-)
Ich bin echt froh, dass ich schon 2 Wochen, nachdem ich hier angekommen bin, eine Gemeinde „gefunden“ habe und hoffe, dass die ’English Assembly’ auch so lebendig und ghanaisch ist, ich mich dort schnell eingewöhne und ein Teil der Gemeinde werde =)

Atschire (sprich: Atschäää) – bis bald =)
Eure Anja

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Im Westen viel Neues


Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben. Unter diesem Motto ging es für mich über Ostern in den Westen – fünf Tage geprägt von richtig guten Erlebnissen.
Es ging munter los am Karfreitag – der Herr möge es mir verzeihen – wo ich im Städtchen Wenchi Quartier schlug. Die meiste Zeit dort verbrachte ich allerdings auf der Suche nach selbigem, da die zwei billigeren Hotels aus meinem Reisehandbuch beide ausgebucht waren. So stand ich am Ende vor einer recht teuren Lodge (das heißt 45 Cedi (22€) für ein Zimmer, aber das sind hier halt dreißig Abendessen oder eine Trotrofahrt durch ganz Ghana und zurück) und hab schon mal die dümmsten Alternativen durchgedacht. Die Leute in der Lodge waren dann aber supernett, haben mir erstmal frische Mangos serviert und dann zu einem vierten Hotel gebracht und dort den Preis für mich auf 30C runtergehandelt. So viel Hilfsbereitschaft, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten, ist zwar auch hier in Ghana eher selten, aber doch häufiger als bei uns, denke ich. Glück im Unglück, Fazit: Vorher buchen oder Zelt kaufen.
Von der übrigen Zeit ging dann nochmal einiges beim verzweifelten und letztendlich erfolglosen Versuch drauf, im Internetcafé ein sechzehnsekündiges Video hochzuladen. Ansonsten hatte Wenchi schon mal viel davon zu bieten, was den Norden Ghanas vom Süden unterscheidet: Mehr Moscheen, mehr Fahrräder, mehr Kühe, und ich denke eine andere Lebensweise; einfacher, traditioneller und bescheidener. In Erinnerung bleibt mir ein Moment abends auf einem kleinen Platz – in der Mitte fußballspielende Kinder, drumherum eine Moschee, ein Ziegenstall, Palmen, darunter Großmütter mit Enkeln beim Kochen und Frauen mit Babys in traditionellen Gewändern beim Wasserholen, dazu der Gesang des Muhidzins – und ich konnte einfach nur ungestört dastehen und genießen und mich am Ende kurz und schmerzlos mit den Leuten unterhalten. Um neun im Hotelzimmer klopfts plötzlich an der Tür, ich mach vorsichtig auf und es kommt ein Typ rein, der mir nur seine Visitenkarte gegeben hat und gemeint hat, sie kümmern sich darum, dass es Fremden in Wenchi gut geht, bei Problemen soll ich ihn einfach anrufen, und ist wieder gegangen. Dubios, aber dabei ist es dann auch geblieben.
Samstagmorgen gings weiter in den Bui-Nationalpark, das ursprüngliche Hauptziel meiner Reise. Dort haben mich zwei Geschäftsleute aus den USA bzw. Indien auf ihrem Pickup mit durch den Park genommen, ein ziemlicher Glücksfall. Die angepriesenen Nilpferde im Volta haben wir zwar nicht gesehen, dafür aber eine artenreiche Savannenlandschaft, traditionelle Fischer und den Staudamm, der dort gerade von einer chinesischen Firma gebaut wird und ab nächstem Jahr zwanzig Prozent des Energieverbrauchs Ghanas liefern wird, sehr beeindruckend. Leider wird der Stausee große Teile des Parks fluten und wohl die Nilpferde vertreiben. So hat auch diese Seite zwei Medaillen (Rudi Völler, glaub ich). Auf einem nahegelegenen Hügel, von dem aus man in schier endlose Weiten blicken konnte, hab ich mir den Sonnenuntergang angeschaut und gedacht, besser gehts eigentlich nicht – doch zu früh gefreut, am Montag kams noch doller.
Zunächst bin ich jedoch am nächsten Morgen mit dem Parkguide hinten aufm Moped ins nächste Dorf gefahren, Banda Nkwanta, wo ich aufs Dach einer sehr bekannten alten Moschee in Lehmbauweise steigen durfte. Unterwegs wurden wir von einem Polizisten angehalten, der recht humorlos meine Tasche und Kamera durchschaute, wohl bezüglich diskreten Informationen über den Damm, aber bis zu den Fotos ist er zum Glück nicht vorgestoßen. Wir haben zwar alles mit offizieller Führung durch einen der Ingenieure gemacht, aber hätte womöglich trotzdem Probleme gegeben. Man kommt sich schon immer ein bisschen vor wie in einem schlechten Film, weil die Polizisten hier alle mit schweren Geräten auf dem Rücken rumlaufen, aber bis auf den einen waren bis jetzt alle recht freundlich. Die zweite Station des Tages war dann Kintampo, wo es zum einen den offiziellen Mittelpunkt Ghanas (laut dortiger Inschrift zugleich das Zentrum des Universums) und zum anderen sehr berühmte Wasserfälle zu bestaunen gab, unter denen man sich erfrischend abduschen konnte, auch wenn mein halbnackter Obruni-Astralkörper leider eine ziemliche Attraktion darstellte 😉
Das unerwartete Highlight der Reise kam dann wie gesagt am Ostermontag. Nachdem ich zwischenzeitig pleite war und das Geldabheben einige Zeit und Umwege gekostet hatte, wollte ich eigentlich nur noch kurz im als sehr schön beschriebenen Benediktinerkloster Kristo Buase nahe Techiman vorbeischauen. Sehr schön war dann allerdings so dermaßen untertrieben, dass ich spontan noch eine Nacht dort dranhängte. Das Kloster lag, durch schattige Obstwälder und wilde Feuchtsavanne abgeschieden vom Rest der Welt, zwischen canyonartigen Felsen und prächtigen Gärten – ein Paradies auf Erden, eine Oase der Ruhe. Oder, ums etwas zeitgemäßer und dennoch religionsnah auszudrücken: Holy shit, göttliche Scheiße! Die Felsen boten eine noch herrlichere Aussicht als der Hügel in Bui, die Natur war noch vielseitiger und in den Klostergärten konnte man zum Beispiel reife Sternfrucht vom Baum pflücken und essen. Auch als Kurzzeitbesucher wurde ich gleich eingegliedert in das Leben der Mönche, unter denen auch zwei Weiße aus Schottland waren. Das heißt alle paar Stunden gemeinsames Gebet, Andacht oder Gottesdienst, was ich für den einen Tag als wirklich gute und einzigartige Erfahrung aufgenommen habe – hätte ich nicht gedacht, aber nach einem komischen Gefühl am Anfang hab ich das Beten und Singen am Ende eigentlich als relativ angenehm empfunden. Und ich hab fernab der Heimat doch noch auf ganz eigene Weise Ostern gefeiert.
Keine Angst, der eine Tag hat mir schon gereicht; soweit ich jetzt sehen kann, würde ich nie ein Leben lang ins Kloster gehen. Aber ich denke, die Zeit hier in Ghana hat mir die Selbstständigkeit und Offenheit gebracht, neue und ungewöhnliche Dinge einfach mal auszuprobieren – ins Kloster zu gehen, alleine durch ein fremdes Land zu reisen ohne einen festen Plan in der Tasche, jedes noch so seltsame Essen zumindest zu probieren, neue Kulturen kennenzulernen (ghanaisch-amerikanisch-indisch-schottisch-deutsch in fünf Tagen), sich womöglich bald die Haare radikal abschneiden zu lassen und so weiter, und dafür bin ich schon jetzt dankbar. Denn wer kann schon von sich sagen, einen Tag in einem afrikanischen Kloster gelebt zu haben.
Aus Kristo Buase in den örtlichen Trubel zurückzukehren, war dann fast so, wie aus einem Traum aufzuwachen. Plötzlich wieder hupende Autos, laute Musik, aufdringliche Verkäufer, enge, schmutzige Gassen, Obruni-Zurufe von allen Seiten – aber letztendlich eben die Rückkehr in den ghanaischen Alltag, den ich hier zu schätzen und lieben gelernt habe, und der – auch wenn man es sich manchmal erst wieder neu bewusst machen muss – einfach immer noch die größte Faszination von allem ist.
Ein sehr sonderbares Déjà-vu ganz zum Schluss bot die Ankunft in Denkyemuoso: Stromausfall, das ganze Dorf stockdunkel, überall unklare Gestalten, ich selbst verschwitzt, müde, hungrig und erschöpft von einer langen Reise, aber glücklich, angekommen zu sein – genau wie in der allerersten Nacht hier.
Viele von euch werden sich wahrscheinlich fragen, warum ich hier so viel alleine unternehme. Es wäre sicherlich etwas anderes, zu zweit oder in einer Gruppe zu reisen – vielleicht manchmal angenehmer, einfacher, ausgelassener, und ich glaube, nicht viele würden es so machen wie ich. Aber wenn ich so von den Shopping-, Strand- und Partyurlauben anderer Volunteers höre, denke ich mir, das ist nicht das, wofür ich persönlich nach Ghana gekommen bin. Ich freue mich jetzt schon wieder ein klein wenig auf gemeinsame Abende mit euch zurück in Deutschland und ich werde auch hier sicherlich nicht als Eremit leben, aber ich denke, ab und zu bietet das eigenständige Reisen doch die besten Möglichkeiten, seine Wünsche zu erfüllen. Suum cuique, wie der alte Lateiner zu sagen pflegt. Und so ganz alleine ist man hier eh nie, egal ob man nun ghanaische Touristenhelfer, indische Geschäftsleute oder schottische Mönche um sich hat.
Genug der Worte, liebe Grüße nach Deutschland, viel Spaß, Glück und Erfolg bei was auch immer ihr gerade macht und vorhabt! Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterfeiertage, habt alle Eier gefunden und euch gehts genauso gut wie mir! Meine Ferien gehen jetzt eigentlich erst richtig los, mal sehen, wohin mich meine neu gewonnene Abenteuerlust treibt 😉
Machts gut,
Matze

PS: Noch eine Anmerkung zum letzten Bericht: Ich hoffe, es kam nicht so rüber, als wäre ich hier in Denkyemuoso am Verzweifeln und würde am liebsten zurückwollen – im Gegenteil. Natürlich sind manche Sachen anders und schwierig für mich, aber mein Wunsch und Ziel war und ist es immer noch, Afrika so kennenzulernen, wie es wirklich ist, und genau das tue ich gerade. Ich bin ja nicht hierher gekommen, um das Paradies auf Erden zu finden (auch wenn mir das in Kristo Buase zufällig geglückt ist), sondern um den Alltag zu erleben und mich Problemen zu stellen. Deswegen finde ich es auch weiterhin einfach nur fantastisch, dass ich in dem, was lange Zeit so fern schien, jetzt doch mittendrin bin. Ein Alltag voller Erfahrungen und Reisen voller Erlebnisse, was will man mehr.

So, das war der Bericht, wie ich ihn eigentlich gestern hochladen wollte. Blöderweise kam dann noch ein kurzer Krankenhausbesuch dazwischen (Verdacht auf Malaria und ich nehm jetzt auch die Medikamente, aber so ganz glauben kann ichs eigentlich nicht, dafür fühl ich mich zu gut). Alles halb so wild, muss man auch mal erlebt haben.
Also nochmal schöne Grüße und bis bald 🙂

So jetzt ist es …


So jetzt ist es schon über 3 Wochen her, dass ich deutschen Boden unter den Füßen hatte und wenn ich bedenke, dass ich schon 1/6 meiner Zeit hier bin, verging die Zeit echt schnell! Sehr viel ist seit meinem letzten Post zwar nicht passiert aber ein paar Kleinigkeiten gibt es trotzdem zu berichten.

Die Sache mit dem Haustier zum Beispiel erweist sich leider als schwerer als erwartet. Die Idee mit dem kleinen Affen an der Leine hab ich jetzt verworfen, worüber wahrscheinlich viele froh sind (ja ich hab eingesehen dass es wohl Tierquälerei ist und wenn die kleinen Kinder in meinen Haaren rumwuscheln und auf mir rumklettern reicht mir das vollkommen). Aber auch kleine Babykatzen sind schwerer zu fangen als gedacht. Anscheinend stehen sie nicht darauf, wenn man Nudeln oder fried jam nach ihnen wirft und es interessiert sie auch relativ wenig wenn man 2 Stunden bei 40° mit nem Fischkopf vor ihnen aufm Boden liegt. Aber ich geb nicht auf, schließlich kann ich noch über 5 Monate mit Fischköpfen rumliegen.

Im Kindergarten gibt’s eigentlich nicht viel neues, die Kinder verstehen mich meistens immernoch nicht (oder wollen es nicht) und mit meinen Paar Wörtern Twi komme ich auch nicht weit. Aber ich freue mich trotzdem jeden Tag über Kleinigkeiten. Als ich zum Beispiel darum gebeten habe, die Kinder wenigstens nicht mehr auf den Kopf zu schlagen, mussten ein Paar zwar ihre Pause kniend im Klassenzimmer verbringen (nachdem sie unsere gerade gepflanzten Pflanzen wieder herausgerissen haben..) aber damit kann ich umgehen. Weitere kleine Zwischenfälle, was vor allem die Toilettensituation im Kindergarten betrifft, erspare ich euch lieber. Es ist nur klar, dass hier dringend fließend Wasser benötigt wird..

Hinter die Tricks der Kleinen komm ich auch langsam. Letztes mal war ich mir auch sicher, dass ich jemandem schon Kreide gegeben habe. Natürlich bekommt er aber noch eins, wenn ich beim Durchsuchen nichts finde. Die Reaktion darauf war allgemeines Lachen, während er 2 Kreidestücke ausspuckt und wegrennt.

Trotzdem muss ich sagen dass ich schon einige sehr gerne hab (vielleicht auch wegen solcher kleinen Aktionen) und auch glücklich bin, noch viel Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen und alleine Unterrichten klappt im Kindergarten trotz mancher Verständigungsprobleme sehr gut! In der Senior High school schreiben wir dafür nächste Woche unseren ersten Test und ich bin schon gespannt wie der ausfallen wird!

Eine kleine Geschichte noch zum Schluss, dann hör ich auch schon wieder auf. Heute wurde ich nämlich zum ersten mal beklaut, als mir im Trotro meine Einkaufstüte vom Schoß gerissen wurde. Und auch wenn nur meine „laughing cow“ Eckerlkäs Tüte weggekommen ist, hätte ich ihm in dem Moment wahrscheinlich lieber mein Handy hinterher geworfen (Käse ist hier eher Mangelware..). Also geht’s morgen nochmal los, 45 Minuten alleine für den Hinweg. Wenn mir mal jemand in München gesagt hätte, dass ich eineinhalb Stunden für Schmelzkäse fahren würde, hätte ich ihm nen Vogel gezeigt. Also gibt’s heute Abend nur Kekse, dieses mal aber ohne Ameisen! Man lernt dazu, wenn eine Woche davor der letzte deutsche Keks von Ameisen übersät vor einem liegt, weil man vergessen hat, ihn in die Gefriertruhe zu legen (mein Kühlschrank besteht eher aus einer großen Gefriertruhe und da ich nicht so handwerklich geschickt bin das zu reparieren, verzichte ich lieber ab und zu auf mein Frühstück, da ich mit meinem gefrorenen Obst eher den Schmelzkäsedieb erschlagen könnte). Und auch wenn es schwer verständlich ist dass ich schon nach 2 Wochen deutsches Essen vermisst habe, in diesem Moment hatte ich Hunger und die Ameisen waren klein.

Das wars jetzt für heute von meiner Seite, liebe Grüße nach München und ihr wisst ihr fehlt mir ❤

I had the time of my life :) – Weihnachtsferien


Zuerst einmal nachträglich meiner ganzen Familie, meinen Freunden, Bekannten und allen, die meinen Blog verfolgen ein gesundes neues Jahr, Glück, Erfolg und Spaß, bei allem was ihr tut!

Ich muss nun darauf hinweisen, dass dieser Blogeintrag wohl ziemlich lang wird, da ich in den letzten zwei Wochen eine unglaublich schöne und ereignisreiche Zeit hatte. Also, los geht’s:

Wie schon erwähnt waren die letzten Wochen vor den Ferien nicht allzu entspannt und leicht für mich und so bin ich mit großer Freude am 23.12. um fünf Uhr aufgestanden, um in Richtung Süden zu fahren. Mit uns fünf (Sabine und Jakob bewegten sich ohne uns gen Accra um Familienangehörige abzuholen) fuhren noch acht andere Freiwillige an die Küste, sodass wir uns ein ganzes Trotro mieteten. Unser Ziel war die Green Turtle Lodge, eine kleine Anlage fast direkt am südlichsten Punkt Ghanas (Cape Three Points), völlig abgeschieden, umgeben von Wildnis, Palmen und einem paradiesischem Strand. Etwas überrümpelt habe ich mich bei der Ankunft gefühlt. Ich konnte meine Augen einfach nicht mehr von dem paradiesischem Bild lassen: Eine Bar, Holztische, kleine Lehmhüttchen im Palmenwald direkt am Strand und keine 30 Meter von unserem Schlafraum bis zum Meer, sonst nichts. Einfach mal Nichts. Kein Lärm, kein Gestank, keine Aufmerksamkeit. Ich wollte alles auf einmal und doch keine Hektik. Die Atmosphäre war sehr familiär. Die Bedienung kannte uns binnen kurzer Zeit (man lies sich Essen und Trinken an der Bar immer alles Aufschreiben, von daher nicht allzu schwierig), wir kannten auch die Bedienung schnell, hatten lustige Gespräche und Abende mit ihnen verbracht. Es waren viele Deutsche in der Lodge, aber auch Engländer, Amerikaner, Holländer und Franzosen waren gekommen um Weihnachten hier zu feiern. Weit, weit weg von allem Trubel. Ich dachte zuerst, dass ich Weihnachten ohne meine Familie schwer feiern könnte und ich Heimweh bekommen würde. Aber als dann Lea am 24. in der früh mit ihrer mitgebrachten Blockflöte anfing Weihnachtslieder zu trällern verging mir schnell die Lust auf dieses deutsche Weihnachten. Es ist einfach nicht das selbe und am Strand bei 30 Grad an Weihnachten zu denken. So verbrachten wir den heiligen Abend mit einem exzellentem Essen, am Strand sitzen, Konrad beim Saxophon spielen zuhören und reden. Und es war gut so, es war anders aber unglaublich schön!!! Die Tage darauf verbrachten wir einfach nur lesend,Volleyball spielend, im Wasser planschend (die Jungs sind gesurft, für uns Mädels waren die Wellen zu hoch, um tiefer als zur Hüfte ins Meer zu gehen. Wir wurden anfangs zu oft überspült und herumgewirbelt), schlafend und redend (Ich bin begeistert, wie frei und offen ich mich inzwischen auf Englisch unterhalten kann), Sandburgen bauend und nachdenkend. Für Matthias und Maria, „unsere“ Besucher aus Deutschland, war es anfangs sichtlich schwer nachzuvollziehen, wie wir sieben Tage einfach nur nichts machen konnten. Doch später, als wir wieder in das richtige ghanaische Leben einstiegen verstanden sie unser Bedürfnis.

In der Green Turtle Lodge bekamen wir morgens, mittags und abends sehr gutes europäisches oder ghanaisches Essen aufgetischt, je nachdem, was wir bestellten. So hatten wir an einem Abend Pizza, am anderen Schwertfisch mit Reis, dann mal Nudeln mit Knoblauchsoße und dann wieder Reis mit Mango-Gurken Stew. Und jedes mal beschlossen wir am nächsten Tag mit dem sparen anzufangen. Hat nie so geklappt wie wir wollten. Zu allem Überfluss gab es abends Cocktails, die man frisch gepresster gar nicht mehr bekommen konnte. Wenn wir Lust gehabt hätten, hätten wir uns sogar eine Kokosnuss von einem der vielen Palmen nehmen können, sie öffnen können (was im Übrigen unser Nachmittagssnack jeden Tag war. Danke dafür nochmal an Konrad, dessen Hobby es geworden war Kokosnüsse zu jagen und zu öffnen) und daraus einen Pina Colada trinken können… :-) Ja, in der Lodge lies es sich leben! Das alles entschädigte die (sauberen) Plumsklos, den fehlenden Strom in den Schlafräumen (Öko-Lodge) und die Sandflöhe (Füße waren am Schluss blutig gekratzt…). Es lies sich trotzdem super dort leben!

Gelegentlich machten wir uns dann doch mal auf um etwas zu sehen. So schauten wir uns das kleine Fischerdorf in der Nähe an, das eine fantastische Lage zwischen zwei Buchten hat, oder machten einen Turtle Walk. Leider suchten wir zwei mal vergebens nachts kilometerweit den Strand nach Schildkröten ab. Dafür hatten wir aber doch zwei sehr ruhige und schöne Strandspaziergänge, über uns Sterne, die ich selten so schön gesehen habe, und unter unseren Füßen Algen, die man nicht bei Tageslicht sieht, aber wenn man im Dunklen auf sie tritt glitzert der Sand. Wunderschön!

Leider gingen die sieben Tage meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei. Ich habe mich selten so ausgeruht und ruhig in Ghana gefühlt. Also mussten wir uns schweren Herzens am 30. Dezember von der kleinen Lodge im Süden verabschieden und ein Trotro gen Cape Coast nehmen, wo wir in einem Beach Resort für vier Nächte Zelte gebucht hatten. Das besagte Oasis Beach Resort nahe des Zentrums von Cape Coast wurde von einem deutsch-türken aus Stuttgart aufgebaut und bis heute geführt. Kein Wunder, dass uns bei der Ankunft massenweise Deutsche empfingen. Das Oasis liegt am Strand mitten in Cape Coast. Es ist laut, es riecht wieder nach Ghana, es sind viele Menschen unterwegs und die entspannte Atmosphäre ist zerstört. Wir wurden zu den Zelten geführt, die von der Anzahl nicht ausreichend waren und so mussten wir unser Gepäck woanders hinsperren um Platz zu sparen. In der Nacht war es laut, es war hell und es war eng im Zelt. Ich war völlig überfordert, vom Kopf her noch nicht aus der ruhigen Lodge draußen. Das änderte sich aber schnell am nächsten Tag, da alle in Silvesterstimmung waren. Und schon war auch ich wieder drinnen im Trubel. Geschwommen bin ich leider nie, da es an dem Strand, im Gegensatz zu dem bei der Lodge, voll war mit Einheimischen, die die Weißen Touristen ein bisschen nerven wollten. Das war mir dann doch zu viel und so bevorzugte ich es angezogen zu bleiben.

Die Silvesterfeier im Oasis war super! Neben DJ, guten Verstärkern und einer Tanzfläche stimmte einfach die Stimmung. Es waren Weiße als auch Schwarze am feiern und es hat einfach alles gepasst. Nachdem wir schon einmal um 11 Uhr für die Deutschen anstießen wurde um 12 dann nochmal für alle angestoßen („Afehija paa!“). Ali, der Besitzer des Oasis, hatte ein großes Feuerwerk und zwei rießen Lagerfeuer am Strand organisiert und als das vorbei war ging die Party weiter. Neben dem ghanaischen Pop wurden endlich auch mal wieder Lieder gespielt, zu denen man gut tanzen konnte. Wir waren alle im siebten Himmel :-) ! Um halb acht verließ dann der letzte die Tanzfläche.

Eigentlich wollten Lea und ich um acht Uhr ein Neujahrsschwimmen machen, was aber leider ins Wasser fiel, weil die Wellen mal wieder zu hoch waren. Dafür hatten wir gleich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Ghanaer. Mein erstes Gespräch im neuen Jahr war also mit einem Rastamann mit Joint in der Hand, der behauptete, dass er auf unsere Sachen aufpasst, wenn wir ins Wasser gehen. Außerdem bekam ich für das neue Jahr von ihm ein paar Weisheiten mit auf den Weg: die Sonne in Afrika ist nicht schädlich, da da nicht so viele Chemikalien wie in Europa drinnen sind UND Marihuana ist gut für die Gesundheit, vor allem wenn man jeden Tag einen Joint raucht. Man steigert damit sein Wissen. Somit starte ich gleich mit einem neuen Wissen ins neue Jahr. Sonst passierte an dem 1.1. nicht sonderlich viel, da alle es bevorzugten liegen zu bleiben. Am Tag darauf wurde ich dann mit Flitzepupu beschert (nur um das mal klarzustellen: Das ist durchaus das Gesprächsthema #1 hier. Jeden morgen kommt von jedem eine Analyse: „Und geht’s?“ – „Nein, es läuft“. Also ich rede hier jetzt nicht weniger offen…), was mich dazu zwang daheim zu bleiben, während die anderen den Kakum Nationalpark besuchten. Da werde ich aber sowieso in zwei Wochen nochmal hingehen, deswegen ist das nicht ein allzu großer Verlust. Am Abend gab es dann nochmal eine kleinere, schon fast Privatparty im Oasis die wir in vollen Zügen genossen. Und dann mussten wir auch am 3.1. das Oasis wieder verlassen. Eine etwas kleinere Gruppe von uns machte sich letztendlich noch auf den letzten Teil unserer Reise, in die Volta Region.

Unser erstes Ziel war Akosombo, ein kleines Dörfchen noch auf der linken Seite des Volta, kurz vor dem Staudamm. Dort bekamen wir eher zufällig ein Zimmer in einem teurem Wellnesshotel. In unserem Reiseführer war bei den Preisen versehentlich eine Null zu wenig gestanden, also fragten wir nach. Letztendlich bekamen wir zu acht ein Doppelbettzimmer, dafür aber auch einen Pool und eine herrliche Aussicht über den Volta. Fast schon zu kitschig, zu romantisch und zu absurd. Es ist unglaublich schade, dass die Ghanaer selber so wenig von ihrem Land zu sehen bekommen und so wenig davon profitieren. In der Hotelanlage waren wieder nur Weiße und vereinzelt Schwarze, die aber alle aus anderen Ländern stammten. Leider hat man häufig das Gefühl, dass man hier den Blick für die schöne Natur verloren hat und nur noch stolz auf die neuen Entwicklungen ist… Dieses Hotel gab uns zu denken…

Am Tag darauf fuhren wir zu unserem letzten Ziel: Hohoe. Die Trotrofahrten in der Voltaregion waren für mich die schlimmsten, da durch die doch halbwegs gut geteerten Straßen die Fahrer dachten sie könnten rasen was das Zeug hält. Frei nach dem Motto: Kommt n Schlagloch, flieg ich drüber! Überholmanöver mit 140 km/h kurz vor Kurven eingeschlossen. Aiaiaiai…. Leider machten wir mit dem Trotrofahrer keine gute Erfahrung. Der wollte von uns allen 2 Cedi Gepäckgeld. Während der Fahrt fragten wir dann Ghanaer, ob sie auch zahlen müssten für ihr Gepäck. Die mussten das nicht, deshalb protestierten wir, woraufhin der Fahrer handgreiflich wurde und mit aller Gewalt versuchte unsere Sachen am Schluss wieder einzuladen, bis wir ihm das Geld gaben. Das ist ein sehr großer Nachteil für Touristen, dass man einfach zu oft verarscht und ausgetrickst wird, wenn man nicht aufpasst. Meiner Meinung nach ist das ein rassistischer Gedanke und bringt die Ghanaer absolut nicht weiter, was uns sehr traurig macht. Auch sie sollten anfangen die Weißen wie die Schwarzen zu behandeln…

In Hohoe nisteten wir uns in ein Hotel ein, das doch eher den Volunteerpreisen entsprach, trotzdem aber gut geführt war, für ghanaischen Standard. Leider holte mich tags darauf der Durchfall wieder ein und so fiel ich mal wieder einen Tag aus. Der Tag, für den die Wli Falls, die größten Wasserfälle Ghanas vorgesehen waren. Barbara, eine Freiwillige, die mit uns kam, blieb Malariabedingt mit mir im Hotel. Dafür gingen wir am nächsten Tag alle zusammen in das Tafi Atome Monkey Sanktuary, in dem wir durch einen Wald geführt wurden und kleine Äffchen füttern dürften. Sehr süß :-) Leider bekamen wir während der ganzen Volta Region Reise den Volta See niemals zu Gesicht. Es waren doch zu viele Sachen, die wir machen wollten und eindeutig zu wenig Zeit und letztendlich auch zu wenig Geld um noch länger zu bleiben. Deshalb hieß es für uns ende der letzten Woche: Ab nach Hause – esst wieder ghanaisch!! Nach einer zehn Stunden Trotrofahrt mit keiner Beinfreiheit (Ich musste mich sogar schräg setzen, damit ich zwischen die Reihe passte) trafen wir schlapp aber glücklich und überhäuft mit Erfahrungen und Eindrücken, wieder in Kumasi ein, ich aber auch ein Handtuch, ein Shampoo und mein Handy weniger…

Diese zwei Wochen waren für mich wunderschön und ich bin unendlich dankbar Ghana auch mal aus dieser doch eher touristischen Sicht gesehen zu haben. Ghana ist ein unglaublich schönes Land und hat viele schöne, sehenswerte Ecken. Das ist ein ganz großer Pluspunkt und ich werde sicher wieder zurückkommen um noch mehr davon zu sehen!  Ich danke an der Stelle auch der Gruppe, mit der ich unterwegs war. Mit euch hat es einfach super  viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wiederholen!

 Bilder

Ghanaisch Kochen


Die Praktikanten des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreises haben ein Kochbuch erstellt – nicht irgendeines, sondern eines, welches ghanaisch Kochen für Europäer einfach macht.

Alle Zutaten sind auch in Deutschland erhältlich – Yam und Plantaine sollten in keinem Afro Shop fehlen.

Sie können das Kochbuch zum Preis von 15 Euro bestellen. Schicken Sie uns einfach eine Email und überweisen Sie den Betrag auf eines unserer Konten. Der Erlös kommt unmittelbar dem Bau des Sportplatzes in Denchemouso und den weiteren Projekten des Deutsch-Ghanaischen Freundschaftskreises zugute.